Evaluierungsbericht
Evaluierungsbericht von Reint Gropp, 27. April 2026 Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir haben jetzt die erste Version des Evaluierungsberichts erhalten. Insgesamt, denke ich,…
Zur Seite
Zwei Schritte vor und einen zurück - Der Streit um die Reform der geringfügigen Beschäftigung - ein Kommentar
Lioba Trabert
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 16,
1998
Abstract
Alle Jahre wieder wird die Abschaffung der Versicherungsfreiheit geringfügiger Beschäftigung diskutiert. Geschehen ist in den vergangenen Jahren jedoch nichts. Dieses Mal sah es zwar zunächst so aus, als wolle die Regierung ernsthaft das Geflecht aus Ausnahmeregelungen entwirren. Die fast täglich wechselnden Pläne belegen jedoch, daß das anfangs gesteckte Ziel weit in die Ferne gerückt ist. Übrig geblieben ist vielmehr das Bestreben, niemandem weh zu tun.
Artikel Lesen
Hohe Verfestigung der Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland
Birgit Schultz
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 16,
1998
Abstract
Es wird die Dauer der Arbeitslosigkeit unter Berücksichtigung von Teilnahmen an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen im Längsschnitt untersucht. Außerdem werden Zirkularitätseffekte und Einflussfaktoren auf die Dauer der Arbeitslosigkeit analysiert.
Artikel Lesen
Aktuelle Trends - Breite Streuung der Überstundenzuschläge in der ostdeutschen Industrie
Hans-Ulrich Brautzsch
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 15,
1998
Abstract
Im Durchschnitt der ostdeutschen Industrie leistete 1995 ein Arbeiter wöchentlich 1,5 Überstunden (Westdeutschland: 1,9 Stunden). Eine Überstunde kostete die Unternehmen durchschnittlich 20,24 DM und war damit um ein Fünftel teurer als eine Normalarbeitsstunde, die mit 16,76 DM entlohnt wurde. Dabei war die Spannweite zwischen den Wirtschaftsbereichen sehr groß. Während im Ledergewerbe – einem Wirtschaftszweig mit einem vergleichsweise geringen Bruttostundenverdienst – eine Überstunde um ein Drittel höher bezahlt wurde als eine Normalarbeitsstunde, betrug der Überstundenzuschlag im Wirtschaftszweig Kokerei und Mineralölverarbeitung nur etwa 11 vH.
Artikel Lesen
Bauabhängigkeit der ostdeutschen Wirtschaft lockert sich
Brigitte Loose, Udo Ludwig
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 15,
1998
Abstract
Das Wachstum der ostdeutschen Wirtschaft wurde in den Aufbaujahren vom Aufschwung des Bausektors geprägt, dabei bildeten sich überdurchschnittlich kräftige und enge Verflechtungen aller anderen Produktionsbereiche zum Baugewerbe heraus. Mit fortschreitender Entwicklung sind im Unterschied zur Anfangsphase die Wirtschaftsstrukturen erstarkt, die Wachstumsimpulse aus baufernen Bereichen und von überregionalen Märkten erhalten. Damit lockert sich die Abhängigkeit der ostdeutschen Wirtschaft vom Baugeschehen in der Region. Der empirische Nachweis wurde mit dem offenen statischen Input-Output-Modell geführt.
Artikel Lesen
Aktuelle Trends - Produktivitätsfortschritt in Ostdeutschland zunehmend durch Investition geprägt
Joachim Ragnitz
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 14,
1998
Abstract
Trotz abgeschwächten gesamtwirtschaftlichen Wachstums ist die Arbeitsstundenproduktivität im ostdeutschen Unternehmenssektor in den vergangenen drei Jahren beschleunigt angestiegen. Hierin spiegelt sich zu einem Teil der Beschäftigungsabbau der letzten Jahre wider; bedeutsamer aber ist die weiterhin hohe Investitionstätigkeit in den neuen Ländern: Je Einwohner gerechnet, liegen die Investitionen im ostdeutschen Unternehmenssektor nach wie vor um rund 40 vH über dem westdeutschen Niveau.
Artikel Lesen
Start mit Hindernissen - Ostdeutsche Unternehmerbiografien
Cornelia Lang
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 14,
1998
Abstract
In einer qualitativen Studie werden die Probleme Ostdeutscher untersucht, die nach der Wende erstmals ein eigenes Unternehmen gegründet haben. Oft war für sie weniger der Wunsch nach Selbstverwirklichung als vielmehr die Sorge um den drohenden Arbeitsplatzverlust das treibende Motiv für die berufliche Selbstständigkeit. Aus den spezifischen Ausgangskonstellationen der Transformation sind ganz eigene Problemfelder erwachsen, die zusätzlich zu den allgemeinen Problemen einer Unternehmensgründung zu bewältigen waren.
Artikel Lesen
Aktuelle Trends - Hohe Arbeitslosigkeit trotz hoher Erwerbstätigkeit in den neuen Ländern
Hilmar Schneider
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 13,
1998
Abstract
Die Unterschiede in den Erwerbstätigenquoten zwischen Ost- und Westdeutschland sind bei weitem geringer als es die großen Unterschiede bei den Arbeitslosenquoten erwarten lassen. Während die durchschnittliche Arbeitslosenquote 1997 in den alten Bundesländern (ohne Berlin) bei etwa 10 vH lag, betrug sie in den neuen Bundesländern (einschließlich Berlin) knapp 20 vH.
Artikel Lesen
Osterweiterung der EU: Mehr Realismus ist notwendig
Hubert Gabrisch
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 13,
1998
Abstract
Die Erwartungen der mittel- und osteuropäischen Länder an die eigene Beitrittsfähigkeit sind zu hoch. Die Anpassungslasten sind für sie so groß, daß sie es auch bis zum Jahr 2002 kaum geschafft haben werden, dem Wettbewerbsdruck auf dem gemeinsamen Markt standzuhalten. Somit ist es aus ökonomischer Sicht wenig sinnvoll, den Beginn der Beitrittsverhandlungen mit konkreten Terminvorstellungen zu belasten.
Artikel Lesen
Aktuelle Trends - Rußlandkrise erschüttert Euro-Währungen nicht
Silke Tober
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 12,
1998
Abstract
Wer hätte noch vor einem Jahr erwartet, daß die Wechselkurse zwischen den künftigen EWU-Ländern trotz so merklicher Erschütterungen der Weltwirtschaft wie der Währungsturbulenzen und der wirtschaftlichen Einbrüche in Asien und Rußland stabil bleiben? Die Beschlüsse des Euro-Sondergipfels Anfang Mai dieses Jahres haben es ermöglicht. Dort wurden nicht nur die 11 Gründungsmitglieder der Europäischen Währungsunion bestimmt, sondern auch die bilateralen Umrechnungskurse der jeweiligen Währungen in den Euro. Da weder die Asien- noch die Rußlandkrise den Starttermin der EWU in Frage gestellt haben, berühren sie auch die Wechselkurse zwischen den 11 Euro-Währungen kaum.
Artikel Lesen