Stellungnahme des Aufsichtsrates des IWH zu den Reaktionen auf die IWH-Publikation „Vereintes Land – drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall“

Der Aufsichtsrat des IWH nimmt mit Befremden die in der jüngsten Vergangenheit zu beobachtenden Reaktionen auf die IWH-Publikation „Vereintes Land – drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall“ (2019) zur Kenntnis.

Nach Auffassung des Aufsichtsrates steht die Publikation des IWH im Einklang mit forschungsethischen Prinzipien und den Grundsätzen guter wissenschaftlicher Praxis. Sie ist nach seiner Überzeugung sowohl durch den IWH-Satzungsauftrag als auch durch die verfassungsrechtlich garantierte Wissenschaftsfreiheit gedeckt.

Der Aufsichtsrat weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das IWH eine unabhängige außeruniversitäre Forschungseinrichtung ist, die gemäß ihrer Satzung ausschließlich gemeinnützige, wissenschaftliche Zwecke verfolgt. IWH-Studien basieren auf jahrzehntelanger Expertise des Instituts und soliden empirischen Befunden.

Die Forschungsleistung des Instituts wurde 2018/2019 sowohl von der Leibniz-Gemeinschaft als auch dem Wissenschaftsrat erfolgreich evaluiert. Das Institut, seine Leitung und das wissenschaftliche Personal verfügen durchweg über eine erstklassige wissenschaftliche Reputation im In- und Ausland. Meinungsverschiedenheiten über wissenschaftliche Positionen stellen diese nicht infrage, vielmehr bieten sie gerade auch der Politik und Gesellschaft Möglichkeiten zur kritischen Reflexion von Standpunkten und Lösungsansätzen.

Die Publikation „Vereintes Land – drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall“ steht hier zum Download bereit.

 

 

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