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Aktuelle Trends - Einbrüche auf den Aktienmärkten: Schritte zurück auf dem Weg zur Normalität

Die abermals drastischen Vermögensverluste auf den Aktienmärkten waren in den letzten Monaten ein wesentlicher Grund für die weltweite Zurücknahme von Konjunkturprognosen. Der US-amerikanische Aktienindex Standard & Poors 500 hat seit dem Spitzenwert von 1 485 im August 2000 gut 40% seines Wertes eingebüßt, der deutsche DAX von seinem Höchststand im März 2000 etwa 62%. Vorstellungen über die weitere Entwicklung auf den Aktienmärkten werden in nächster Zeit für jede Konjunkturprognose wesentlich bleiben.

20. November 2002

Autoren Axel Lindner Marian Berneburg

Außerdem in diesem Heft

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Gefälle zwischen vergleichbaren Regionen in Ost und West: Ostdeutsche Ballungsräume haben es schwer!

Gerhard Heimpold Martin T. W. Rosenfeld

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 15, 2002

Abstract

Vor dem Hintergrund der Diskussion über die Neuordnung der Regionalpolitik in Deutschland sowie auf europäischer Ebene untersucht der Beitrag die Ost-West-Entwicklungsunterschiede im wiedervereinigten Deutschland, und zwar differenziert nach verschiedenen Raumtypen. Hinter den pauschalen Ost-West-Unterschieden bei der Wohlfahrt und der hinter ihr stehenden Wohlfahrtsdeterminanten verbergen sich deutliche räumliche Differenzierungen. Speziell die Agglomerationsräume in Ostdeutschland sind, was die Ausstattung mit wichtigen Wohlfahrtsdeterminanten betrifft, im Standortwettbewerb mit ihren westdeutschen Pendants noch nicht hinreichend gerüstet, während bei den verstädterten und ländlichen Räumen die Ost-West-Unterschiede weniger stark ausfallen. Die festgestellten Ausstattungsnachteile der Agglomerationsräume legen eine stärkere Konzentration der Regionalpolitik auf diese Räume nahe, um ihre Attraktivität im überregionalen Standortwettbewerb und damit ihre motorische Funktion beim Aufholprozess Ostdeutschlands zu stärken.

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IWH-Bauumfrage im Oktober 2002 - Ostdeutsches Baugewerbe im Oktober 2002: Bisher wenig sichtbare Impulse nach der Flut

Brigitte Loose

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 15, 2002

Abstract

Im Oktober 2002 hat sich das Geschäftsklima im ostdeutschen Baugewerbe wieder etwas abgekühlt. Die Bauunternehmen haben ihre Erwartungen im Zusammenhang mit der Beseitigung der Hochwasserschäden nach unten korrigiert: Die ca. 300 regelmäßig vom IWH befragten Bauunternehmen meldeten einen Stand der laufenden Geschäfte, der sich nicht nur gegenüber der vorangegangenen Umfrage im August, sondern auch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verschlechtert hat. Auch die Urteile zu den Geschäftsaussichten, die bis in das erste Quartal des kommenden Jahres reichen, sind wieder auf das ohnehin schon niedrige Niveau vom Vorjahr gesunken.

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Mögliche Effekte des demographischen Wandels-Ein Überblick-

Gunter Steinmann Olaf Fuchs Sven Tagge

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 15, 2002

Abstract

Eine für alle Bereiche von Wirtschaft und Politik maßgebliche Änderung der Rahmenbedingung ist die Abnahme und Alterung der Bevölkerung. Dies wird vielschichtige Anpassungsprozesse auslösen. Das Ergebnis liefert kein einheitliches Bild. Negativ zu bewerten sind die Auswirkungen der Alterung auf die sozialen Sicherungssysteme und die Staatsfinanzen. Die Wirkungen auf Wachstum und technischen Fortschritt sind demgegenüber nicht eindeutig. Negative Einflüsse müssen jedoch befürchtet werden. Die oft erwarteten positiven Effekte für den Arbeitsmarkt, insbesondere die Abnahme der Arbeitslosigkeit, können ökonomisch nicht begründet werden. Die Auswirkungen auf die Akkumulation und Aktualisierung von Humankapital sind nicht eindeutig. Sie hängen maßgeblich von der Anpassung der Lebensarbeitszeit, der Art des technischen Fortschritts und der Produktionsstrukturen ab.

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Währungspolitische Lehren aus dem Scheitern des argentinischen Currency board

Diemo Dietrich Axel Lindner

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 15, 2002

Abstract

Die Frage nach der richtigen geldpolitischen Strategie für Länder mit einer nur wenig gefestigten Währung ist nach wie vor offen. Der Wandel der wirtschaftspolitischen Empfehlungen wird wesentlich von Erkenntnissen aus neuen Fallbeispielen wirtschaftspolitischer Experimente bestimmt. Die Wirtschafts- und Finanzkrise von Argentinien bietet eine solche Chance zu lernen. Der Krisenausbruch war mit dem Scheitern des dortigen Currency board verknüpft, einer geldpolitischen Strategie, die in Osteuropa gegenwärtig von Bulgarien, Estland und Litauen verfolgt wird. Der Artikel analysiert anhand des Lehrstücks Argentinien die potenziellen Probleme dieser währungspolitischen Strategie und kommt zu Schlussfolgerungen, die auch für die genannten Länder Osteuropas von Bedeutung sind....

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