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Beschäftigungswunder Tschechien: Niedrige Löhne und viel öffentliche Verwaltung

Der Beitrag befasst sich mit der Arbeitsmarktsituation in Tschechien und den Ursachen für das bis 1995 im Vergleich zu Ostdeutschland auffallend gute Abschneiden hinsichtlich der Erwerbstätigenquote.

20. Februar 1997

Autoren Hilmar Schneider Hubert Gabrisch

Außerdem in diesem Heft

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Aktuelle Trends - Vergleichsweise wenig produktionsorientierte Dienstleistungen in Ostdeutschland

Gerald Müller

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 3, 1997

Abstract

Die Beschäftigtenstrukturen in Ost- und Westdeutschland ähneln sich in weiten Bereichen, diesen Eindruck erweckt die Klassifikation der Berufsfelder in landwirtschaftliche Berufe, Fertigungstätigkeiten und Dienstleistungen. Bei der Aufgliederung der Erwerbstätigen in Dienstleistungsberufen fällt jedoch ein unterproportionaler Anteil der produktionsorientierten Dienstleistungen in Ostdeutschland auf. Während 1995 in Westdeutschland 1.124 Erwerbstätige je 10.000 Einwohner in produktionsorientierten Dienstleistungsberufen arbeiteten, waren es in Ostdeutschland nur 830 Erwerbstätige.

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Arbeitsmarkt Ostdeutschland 1997: Beschäftigungsabbau setzt sich fort

Hans-Ulrich Brautzsch

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 3, 1997

Abstract

Im Beitrag wird die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt Ostdeutschlands untersucht. Im Zuge des schwachen Produktionswachstums nimmt die Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt deutlich ab. Der Rückgang der Arbeitsnachfrage wird von dem noch stärkeren Rückgang der Erwerbsneigung überlagert, so dass per saldo auch die Unterbeschäftigung abnimmt. Trotz der schrittweisen Rückführung der aktiven Arbeitsmarktpolitik werden staatliche Beschäftigungsprogramme auch 1997 eine wichtige Rolle auf dem ostdeutschen Arbeitsmarkt spielen.

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Die Bevölkerungsentwicklung in Ostdeutschland bis zum Jahr 2010

Anja Landwehrkamp

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 3, 1997

Abstract

Seit 1989 hat sich die Einwohnerzahl in den neuen Ländern um weit über eine Million durch Abwanderungen verringert. Auch die Zahl der Geburten hat seit 1989 in großem Umfang abgenommen. Demzufolge muß für die Zukunft mit sinkenden Schülerzahlen und einem abnehmenden Bedarf an Schul- und Kindergartenplätzen gerechnet werden. Der seit 1995 eingetretene Anstieg der Geburtenzahlen läßt jedoch vermuten, daß die Talsohle durchschritten ist. Im Projektionszeitraum bis 2010 werden die Geburtenzahlen weiter ansteigen. Darüber hinaus ist zu erwarten, daß sich langfristig eine Angleichung zwischen den wesentlichen Bestimmungsfaktoren der ostdeutschen und der westdeutschen Bevölkerungsentwicklung einstellt.

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IWH-Industrieumfrage: Geschäftsklima in Ostdeutschland im Januar 1997 gespalten

Udo Ludwig

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 3, 1997

Abstract

Nach dem Stimmungshoch vom November 1996 ist im Januar wieder Ernüchterung im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe eingekehrt. Die Geschäftslage hat sich zu Jahresbeginn verschlechtert – das ergab die neueste Umfrage des IWH unter rund 300 Industrieunternehmen. Der Saldo aus den positiven und negativen Urteilen fiel gegenüber der vorangegangenen Umfrage um 5 Punkte auf der Bewertungsskala, blieb aber trotz des anhaltenden Winters über dem Stand vor Jahresfrist.

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