Hohe Verfestigung der Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland

Es wird die Dauer der Arbeitslosigkeit unter Berücksichtigung von Teilnahmen an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen im Längsschnitt untersucht. Außerdem werden Zirkularitätseffekte und Einflussfaktoren auf die Dauer der Arbeitslosigkeit analysiert.

10. Dezember 1998

Autoren Birgit Schultz

Außerdem in diesem Heft

Europäische Geldpolitik: Auf Stabilitätskurs

Silke Tober

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 16, 1998

Abstract

In wenigen Tagen übernimmt die im Juni dieses Jahres gegründete Europäische Zentralbank die geldpolitischen Zügel für den Euroraum. Die Startbedingungen für die Europäische Zentralbank (EZB) sind günstig. Nicht nur haben die Euro-Währungen bereits während der Zuspitzung der Krisen in Asien und in Rußland im Sommerhalbjahr ihre Robustheit bewiesen, sondern es ist auch keine nennenswerte Inflationsbeschleunigung zu erwarten. Mit dem koordinierten Zinssenkungsschritt Anfang Dezember haben die Zentralbanken der elf EWU-Länder die erforderliche Konvergenz der kurzfristigen Zinsen weitgehend hergestellt und der durch die Asienkrise ausgelösten Eintrübung des konjunkturellen Klimas Rechnung getragen. Für 1999 läßt sich aus heutiger Sicht kein geldpolitischer Handlungsbedarf ableiten. Die Mitte Oktober verkündete geldpolitische Strategie der Europäischen Zentralbank beinhaltet neben einem expliziten Referenzwert für das Geldmengenwachstum auch ein explizites Infla-tionsziel, und die EZB wird sich bei der Beurteilung der monetären Lage an einer Vielzahl von Indikatoren orientieren. Mit diesem Ansatz wird sie der Komplexität der geldpolitischen Steuerung und des Zusammenspiels von monetärer und realer Sphäre gerecht. Eine hohe Transparenz der geldpolitischen Entscheidungen ist dabei mit Blick sowohl auf die Finanzmarktteilnehmer als auch auf die Tarifpartner erstrebenswert. Sofern Lohnzurückhaltung geübt wird und die EZB die Spielräume eines inflationsfreien Wachstums bei der Ausgestaltung der Geldpolitik berücksichtigt, existiert im Euroraum ein Wachstumspotential, das einen längerwährenden und kräftigen Aufschwung im Anschluß an die derzeitige konjunkturelle Delle ermöglichen könnte.

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IWH-Industrieumfrage im November 1998: Eintrübung des Geschäftsklimas im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe

Doris Gladisch

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 16, 1998

Abstract

Nach einem Höhenflug von fast zwei Jahren hat sich die Geschäftslage im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe im November verschlechtert. Die Eintrübung geht auf das Konto der Vorleistungsgüterproduzenten und es spricht vieles dafür, dass die Dämpfung eine Folgewirkung der Vorleistungsverflechtung mit westdeutschen Exporteuren ist, die mit Exportverlusten in Krisenregionen kämpfen.

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Zur Situation der kommunalen Infrastrukturinvestion in Ostdeutschland

Peter Franz Christian Schumacher Martin Snelting

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 16, 1998

Abstract

Der Beitrag fasst die zentralen Ergebnisse eines Gutachtens zusammen, in welchem die wichtigsten Bestimmungsgründe für die Entwicklung der ostdeutschen kommunalen Infrastrukturinvestitionen seit 1990 untersucht werden.

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Zwei Schritte vor und einen zurück - Der Streit um die Reform der geringfügigen Beschäftigung

Lioba Trabert

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 16, 1998

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