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Innovationsnetzwerke und Innovationsförderung – Problemlage und Lösungsansätze für die neuen Länder, Ergebnisse eines IWH-Workshops

Eine im Vergleich zu Westdeutschland geringe Innovationsleistung der ostdeutschen Unternehmen könnte auch auf eine noch unzureichende Einbindung in Netzwerke begründet liegen. Wenn das jedoch die wesentliche Unvollkommenheit des Marktes für FuE in Ostdeutschland ist, müsste sie doch durch eine problemgerichtete Innovationsförderung ausgeglichen werden. Ist das der Fall?

03. September 2000

Autoren Ralf Müller Anita Wölfl

Außerdem in diesem Heft

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Aktuelle Trends - Nebeneinander von Expansion und Schrumpfung in der ostdeutschen Wirtschaft

Udo Ludwig

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 11, 2000

Abstract

Die amtliche Statistik hat nach einer längeren Pause wieder Angaben über die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Ostdeutschland veröffentlicht. Das Bruttoinlandsprodukt und seine sektoralen Komponenten sowie die Erwerbstätigkeit wurden jetzt erstmalig für Länder nach den Richtlinien des Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen von 1995 (ESVG‘95) bestimmt. Zugleich wurde die Preisbasis für reale Rechnungen von 1991 auf das Jahr 1995 umgestellt. Darüber hinaus werden gegenüber früheren Darstellungen Angaben für Berlin nicht mehr getrennt für den Ost- und den Westteil ermittelt, sodass das Wirtschaftsgebiet Ostdeutschland in der engeren Abgrenzung als Gesamtheit der Flächenländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, oder in der weiteren Abgrenzung einschließlich des ganzen Berlin definiert werden kann.

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Anreizwirkungen der Arbeitslosenunterstützung auf die Arbeitssuche

Hilmar Schneider Olaf Fuchs

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 11, 2000

Abstract

Mit Hilfe einer modelltheoretischen Analyse wird untersucht, wie sich das zeitliche Profil der Höhe der Lohnersatzleistungen auf die Suchstrategie eines Arbeitslosen auswirkt. Es wird gezeigt, dass eine antizipierte Absenkung nach einer bestimmten Dauer der Arbeitslosigkeit schon zu Beginn der Arbeitslosigkeit das Akzeptanzlohnniveau senkt und somit die Wahrscheinlichkeit einer Arbeitsaufnahme erhöht. Beim faktischen Eintritt der Absenkung erfolgt deshalb nur noch eine vergleichsweise geringe Absenkung des Akzeptanzlohnniveaus.

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Außenhandel ostdeutscher Unternehmen mit den EU-Beitrittsländern

Jacqueline Rothfels

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 11, 2000

Abstract

Der Beitrag untersucht die Chancen für Güterexporte der ostdeutschen Wirtschaft aus der bevorstehenden Integration mittel- und osteuropäischer Staaten, hier spezifisch der Länder der -Luxemburg-Gruppe-. Aufbauend auf der Analyse der Außenhandelsströme zwischen 1993 und 1999 wird anhand des Gravity-Ansatzes aufgezeigt, dass die Exporte allein wegen der geografischen Nähe zu diesen Ländern zukünftig etwa das Doppelte des 1999 realisierten Umfanges erreichen können.

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Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Ostdeutschlands im Lichte des neuen Rechnungssystems der amtlichen Statistik – erste Interpretationen und Fragen

Udo Ludwig

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 11, 2000

Abstract

Die Auswirkungen des Europäischen Gesamtrechnungssystems auf die Darstellung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Ostdeutschlands werden einer vergleichenden Analyse mit den Ergebnissen des nationalen Rechenwerkes unterzogen. Die konzeptionellen, definitorischen und datenmäßigen Änderungen führen zu einer Anhebung des Niveaus von Produktion, Beschäftigung und Produktivität. Der Abstand zu Westdeutschland in Pro-Kopf-Größen wird deutlich geringer als zuvor beziffert.

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IWH-Industrieumfrage im Juli 2000

Bärbel Laschke

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 11, 2000

Abstract

Laut IWH-Umfrage vom Juli 2000 unter rund 300 Unternehmen hält das Stimmungshoch in der ostdeutschen Industrie im Sommer an. Das Geschäftsklima wird seit drei Umfragen in Folge mit leichten Schwankungen immer besser eingeschätzt. Im Vergleich zum Vorjahr werden die Lage und Aussichten der Geschäfte positiver beurteilt. Gegenüber der vorangegangenen Umfrage im Mai fällt die Lagebewertung zwar leicht gedämpfter aus, die Einschätzung der Geschäftsaussichten legt aber zu.

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