cover_wiwa-2000-13.jpg

IWH-Industrieumfrage im September 2000

Laut IWH-Umfrage vom September 2000 unter rund 300 Unternehmen setzt sich das Stimmungshoch im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe auch im Herbst fort. Die Einschätzung der Geschäftslage hat sich sogar nochmals verbessert, das ist aber auch typisch für diese Saison. Gegenüber der vorangegangenen Umfrage im Juli werden die aktuellen Geschäfte um sieben Punkte günstiger bewertet. Mit Ausnahme des Investitionsgütergewerbes findet sich dieser Aufwärtstrend in allen fachlichen Hauptgruppen wieder.

18. Oktober 2000

Autoren Bärbel Laschke

Außerdem in diesem Heft

cover_wiwa-2000-13.jpg

Aktuelle Trends - Euroschwäche? Dollarstärke!

Rüdiger Pohl

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 13, 2000

Abstract

Zwar ist der Euro eine Währung mit stabiler Kaufkraft – aber die starke Abwertung („Kursverfall“) des Euro gegenüber dem US-Dollar löst bei vielen Besorgnis aus. Dabei zeigt sich, dass im Verlauf des Jahres 2000 nicht nur der Euro, sondern auch zahlreiche andere Währungen gegenüber dem Dollar an Wert verloren haben. Dazu zählen der Schweizer Franken und das britische Pfund ebenso wie die Dänische Krone, aber auch Südafrikas Rand und Australiens Dollar. Ihren Kurs gegenüber dem US-Dollar gehalten haben vor allem einige asiatische Währungen (Hongkong, Malaysia, China), aber auch nicht alle Währungen aus diesem Raum (so nicht Thailands Baht). Alles in allem zeigt die Abwertung so vieler Währungen aus unterschiedlichen Länden, worum es sich in diesem Jahr im Kern handelt: um eine ausgeprägte Dollarstärke.

Publikation lesen

cover_wiwa-2000-13.jpg

Lohn- und Einkommenssubventionen in Ostdeutschland: Erfolgsaussichten zweifelhaft

Wolfram Kempe Jürgen Kolb Hilmar Schneider

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 13, 2000

Abstract

Es werden verschiedene Kombilohnstrategien auf ihre Effekte bezüglich Erwerbsbereitschaft und fiskalischen Kosten potenzieller Niedriglohnbezieher in Ostdeutschland hin untersucht. Eine methodische Besonderheit des mikroökonometrischen Arbeitsangebotsmodells bildet die Berücksichtigung nichtkonvexer Budgetmengen, wie sie durch die Transferentzugsraten des Steuer- und Transfersystems hervorgerufen werden. Darüber hinaus wird ein nichtlinearer Einfluss des Lohnes auf das Arbeitsangebot unterstellt. Es zeigt sich, dass im Rahmen von insgesamt bescheidenen Arbeitsmarkteffekten eine Konzentration der Subventionen auf begrenzte Zielgruppen (z.B. Langzeitarbeitslose) erfolgversprechender bezüglich der eingesetzten Mittel erscheint als eine breite Streuung.

Publikation lesen

cover_wiwa-2000-13.jpg

Putins Russland: Zu einem geordneten Staatswesen – ein Kommentar

Hubert Gabrisch

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 13, 2000

Abstract

Als im Jahre 1992 die Reformen des damaligen amtierenden Ministerpräsidenten Gajdar die Transformation der Planwirtschaft einleiteten, befand sich Russlands Wirtschaft bereits im freien Fall. Dieser endete in der Währungs- und Finanzkrise vom August 1998. Seitdem erholt sich die Wirtschaft. Im Juli dieses Jahres (2000) verabschiedete Putins erste Regierung ein neues umfassendes Reformprogramm. Dieses Programm besitzt drei prägnante Merkmale: Erstens ergänzt es die bisherigen Gajdarschen Reformen in wichtigen Bereichen (Steuern, Aktienrecht usw.), zweitens enthält es eine soziale Dimension (vor allem Reform der Sozialversicherungen, aber auch Bildung, Kultur usw.), und drittens zielt es auf eine deutliche Präsenz der Föderalregierung in Wirtschaft und Gesellschaft (Re-Zentralisierung, Beschränkung der Macht der Teilrepubliken, Strukturpolitik).

Publikation lesen

cover_wiwa-2000-13.jpg

Strukturwandel, Spezialisierungsmuster und die Produktivitätslücke zwischen Mittel- und Osteuropa und der Europäischer Union

Johannes Stephan

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 13, 2000

Abstract

Der Artikel analysiert die Rolle der Strukturkomponente für die Produktivitäten in ausgewählten EU Assoziierungsländern in MOE und ihrer Lücke zum Durchschnitt der EU: Zum einen wird der Anteil des sektoralen Strukturwandels an der Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Produktivität bestimmt. Zum anderen wird der Frage nachgegangen, in wieweit sich die heute zu beobachtende Produktivitätslücke auf ein von der EU abweichendes Spezialisierungsmuster zurückführbar ist. Der Artikel schließt mit einer Interpretation der Ergebnisse im Lichte der EU Strukturpolitiken.

Publikation lesen

Ihr Kontakt

Für Wissenschaftler/innen

Für Journalistinnen/en

Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft LogoTotal-Equality-LogoGefördert durch das BMWK