Rückschläge bei der Transformation Mittel- und Osteuropas: Das Beispiel Bulgariens

In jüngster Zeit häuften sich Meldungen über Rückschläge im Transformationsprozeß Mittel- und Osteuropas. Ein extremes Beispiel dafür lieferte im Jahre 1996 Bulgarien, das einen völligen Verlust des Vertrauens in die nationale Währung und einen massiven Produktionsrückgang erlebte. Für die Mitte d. J. ist hier die Einrichtung eines currency boards geplant. Die neue geld- und währungspolitische Strategie ist als ein weiterer Versuch zur makroökonomischen Stabilisierung und zur Eindämmung einer drohenden Hyperinflation zu sehen. Inwieweit der Versuch gelingt, wird insbesondere davon abhängen, wie schnell die bulgarische Wirtschaftspolitik verlorengegangenes Vertrauen zurückgewinnt. Dazu ist die Einführung des currency boards allein nicht hinreichend. Ergänzend bedarf es beispielsweise einer Konsolidierung der öffentlichen Haushalte und einer konsequenten Fortsetzung der Reformpolitik.

05. Juni 1997

Autoren Thomas Meißner

Außerdem in diesem Heft

Erzeuger und Verbraucher von Elektrizität im Spannungsfeld hoher Preise und beginnender Marktliberalisierung

Martin Weisheimer

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 8, 1997

Abstract

Hohe Strompreise stimulieren Eigenerzeugungen, davon profitieren auch die Stromverbraucher. Anhand von Beispielen wird gezeigt, dass sich diese Tendenz in Ostdeutschland besonders äußert. Die Marktliberalisierung übt bereits jetzt einen Druck auf die Strompreise und ihre Bereitstellungskosten aus.

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Förderanreize im Widerspruch zu qualifikatorischen Zielen von Beschäftigungsmaßnahmen?

Birgit Schultz

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 8, 1997

Abstract

In dem Beitrag wird untersucht, welche Auswirkungen die Förderkonditionen auf die Arbeitsintensität in den AB-Maßnahmen haben.

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IWH-Industrieumfrage: Zuversicht im Mai 1997 weiter verbessert

Udo Ludwig

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 8, 1997

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Transformationsökonomien sind krisenanfällig - ein Kommentar

Hubert Gabrisch

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 8, 1997

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