Sovereign Credit Risk Co-movements in the Eurozone: Simple Interdependence or Contagion?
Manuel Buchholz, Lena Tonzer
UniCredit & Universities Foundation, Working Paper Series No. 47,
Nr. 47,
2013
publiziert in: International Finance
Abstract
We investigate credit risk co-movements and contagion in sovereign debt markets of 17 industrialized countries for the period 2008-2012. We use dynamic conditional correlations of sovereign CDS spreads to detect contagion. This approach allows separating the channels through which contagion occurs from the determinants of simple interdependence. The results show that, first, sovereign credit risk comoves considerably, in particular among eurozone countries and during the sovereign debt crisis. Second, contagion cannot be attributed to one moment in time but varies across time and countries. Third, similarities in economic fundamentals, cross-country linkages in banking, and common market sentiment constitute the main channels of contagion.
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Big Banks and Macroeconomic Outcomes: Theory and Cross-Country Evidence of Granularity
Franziska Bremus, Claudia M. Buch, K. Russ, Monika Schnitzer
NBER Working Paper No. 19093,
2013
Abstract
Does the mere presence of big banks affect macroeconomic outcomes? In this paper, we develop a theory of granularity (Gabaix, 2011) for the banking sector, introducing Bertrand competition and heterogeneous banks charging variable markups. Using this framework, we show conditions under which idiosyncratic shocks to bank lending can generate aggregate fluctuations in the credit supply when the banking sector is highly concentrated. We empirically assess the relevance of these granular effects in banking using a linked micro-macro dataset of more than 80 countries for the years 1995-2009. The banking sector for many countries is indeed granular, as the right tail of the bank size distribution follows a power law. We then demonstrate granular effects in the banking sector on macroeconomic outcomes. The presence of big banks measured by high market concentration is associated with a positive and significant relationship between bank-level credit growth and aggregate growth of credit or gross domestic product.
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Zur Wirtschaftspolitik: Haushaltsrisiken berücksichtigen, Lösung der Griechenlandkrise voranbringen
Oliver Holtemöller, Martin Altemeyer-Bartscher, Tobias Knedlik, Axel Lindner, Götz Zeddies
Konjunktur aktuell,
Nr. 1,
2013
Abstract
Der grundsätzlich positiv zu bewertende Ausgleich des gesamtstaatlichen Haushaltes in Deutschland im Jahr 2012 unterlag Sonderfaktoren. Hier ist zum einen die Verringerung des Schuldendienstes durch die historisch niedrige Verzinsung deutscher Staatsschuldtitel zu nennen, zum anderen die Zuwächse beim Steueraufkommen durch die kalte Progression. Unter Berücksichtigung des Prinzips der Vorsicht muss darauf hingewiesen werden, dass sowohl die günstige Verzinsung als auch die kalte Progression keinen langfristigen Beitrag zur strukturellen Haushaltskonsolidierung und zur Erfüllung der Vorgaben aus der Schuldenbremse leisten können. In langer Frist könnte die Berechenbarkeit und Transparenz staatlicher Konsolidierungspolitik durch konsequente Beseitigung der kalten Progression, etwa durch eine Indexierung der Tarifparameter, die langfristige Effektivität der Schuldenbremse sogar steigern.
Die Wirtschaftspolitik ringt gegenwärtig um eine Lösung für die Probleme Griechenlands. Die Tragfähigkeit der Staatsverschuldung in Griechenland kann nur dadurch wiederhergestellt werden, dass die Staatsverschuldung spürbar sinkt. Dies gelingt nicht, indem neue Kredite vergeben werden. Vielmehr müssen die privaten und öffentlichen Gläubiger Griechenlands auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten, sodass der Gesamtschulden-stand auf ein Maß sinkt, das eine dauerhaft nachhaltige Staatsfinanzierung ermöglicht. Der enorme Reputations-verlust Griechenlands durch den dann zweiten Schuldenschnitt in Folge sollte durch die Euroländer mit einer an Bedingungen geknüpften Übernahme von Garantien bei der Emission von neuen griechischen Staatsschuld-papieren abgemildert werden. Die bedingte Gewährung von Garantien ermöglicht den europäischen Partner-ländern, auch weiterhin Einfluss auf die Reformen in Griechenland zu nehmen.
Zudem sollte die europäische Wirtschaftspolitik jetzt auch Maßnahmen zur Institutionalisierung eines Ver-fahrens zum Umgang mit Staatsinsolvenzen in der Währungsunion angehen. Mit dessen Hilfe könnte nicht nur der Umgang mit Staatsinsolvenzen deutlich verbessert und vereinfacht werden. Es würde zudem ein Instrument geschaffen, das eine Risikobeurteilung bezüglich der Solvenz von Staaten erleichtert. Dadurch reduziert sich die Unsicherheit, und eine effektive Marktsanktionierung wäre möglich.
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Foreign Bank Entry, Credit Allocation and Lending Rates in Emerging Markets: Empirical Evidence from Poland
Hans Degryse, Olena Havrylchyk, Emilia Jurzyk, Sylwester Kozak
Journal of Banking and Finance,
Vol. 36 (11),
2012
Abstract
Earlier studies have documented that foreign banks charge lower lending rates and interest spreads than domestic banks. We hypothesize that this may stem from the superior efficiency of foreign entrants that they decide to pass onto borrowers (“performance hypothesis”), but could also reflect a different loan allocation with respect to borrower transparency, loan maturity and currency (“portfolio composition hypothesis”). We are able to differentiate between the above hypotheses thanks to a novel dataset containing detailed bank-specific information for the Polish banking industry. Our findings demonstrate that banks differ significantly in terms of portfolio composition and we attest to the “portfolio composition hypothesis” by showing that, having controlled for portfolio composition, there are no differences in lending rates between banks.
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Konjunktur aktuell: Eurokrise nimmt deutscher Konjunktur den Wind aus den Segeln
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 8,
2012
Abstract
Im Herbst 2012 stellen sich Lage und Aussichten für die deutsche Konjunktur deutlich schlechter dar als vor einem halben Jahr. Hauptgrund dafür sind die immer neuen Schübe der Schulden- und Vertrauenskrise im Euroraum. Auch die Weltkonjunktur hat generell an Kraft verloren.
Die Produktion hat in Deutschland in der ersten Jahreshälfte weiter zugelegt. Auch im dritten Quartal 2012 dürfte sie zunehmen, und zwar um 0,4%. Für das Winterhalbjahr 2012/ 2013 deutet sich dann allerdings eine Verlangsamung des konjunkturellen Fahrtempos an.
Alles in allem wird das reale Bruttoinlandsprodukt 2012 voraussichtlich um 0,9% und 2013 um 0,8% zulegen. Das 66%-Prognoseintervall liegt für das Jahr 2012 zwischen 0,7% und 1,1%; im Jahr 2013 reicht es von –0,2% bis 1,8%.
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Allocation de crédit et création de valeur par les banques : l’impact de la banque relationnelle en temps normal et en temps de crise
Hans Degryse, Steven Ongena
Revue d'économie financière,
2012
Abstract
Cet article passe en revue la littérature sur l’allocation de crédit et la création de valeur par les banques. Il se concentre sur l’activité de banque relationnelle, à savoir le fait qu’une banque et un emprunteur se lancent dans de multiples interactions et que chacun des deux agents s’efforce d’obtenir des informations spécifiques sur l’autre. Il montre comment la banque relationnelle génère des coûts et des bénéfices à la fois pour les entreprises et pour les banques, mais qu’en règle générale, elle est source de valeur pour chacun d’eux. Néanmoins, l’incidence de ce type de relation est en grande partie fonction du contexte économique (période normale ou période de crise). Est aussi abordée la manière dont l’allocation de crédit, mesurée par la spécialisation sectorielle, affecte les entreprises et les banques. Enfin, l’examen de la littérature récente en matière de titrisation et de relation bancaire permet de mettre en évidence la manière dont la titrisation affecte les effets de la banque relationnelle.
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Konjunktur aktuell: Deutsche Wirtschaft überwindet die kurze Schwächephase
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 3,
2012
Abstract
Die Risiken, die von der Schulden- und Vertrauenskrise in Europa ausgehen und die deutsche Wirtschaft belasten, haben zuletzt etwas nachgelassen; die Aussichten für die deutsche Konjunktur haben sich verbessert. Das Bruttoinlandsprodukt wird in Deutschland nach der Schwächephase im Winterhalbjahr 2011/2012 im Jahr 2012 um 1,3% und im Jahr 2013 um 2,2% zunehmen; die Arbeitslosenquote dürfte weiter sinken – auf 6,4% im Jahr 2012 und auf 6,1% im Jahr 2013. Diese Entwicklung führt – trotz nachlassender Konsolidierungsbemühungen – zu einem raschen Abbau der öffentlichen Neuverschuldung.
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Konjunktur aktuell: Europäische Schulden- und Vertrauenskrise bringt deutsche Konjunktur ins Stocken
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 1,
2012
Abstract
Zur Jahreswende 2011/2012 hat die weitere Zuspitzung der Schulden- und Vertrauenskrise im Euroraum die weltwirtschaftlichen Aussichten deutlich eingetrübt. Auch Deutschland wird sich von der Verschlechterung der internationalen Konjunktur nicht abkoppeln können, und das deutsche Bruttoinlandsprodukt dürfte im Jahr 2012 mit 0,3% nur schwach zunehmen. Darüber hinaus sind die Risiken groß. Sollten etwa die Refinanzierungskosten im deutschen Bankensystem, anders als in dieser Prognose unterstellt, stark zunehmen, würde die gesamtwirtschaftliche Produktion 2012 wohl schrumpfen. Zentrale Aufgabe der Wirtschaftspolitik ist es gegenwärtig, das Vertrauen der Finanzmärkte in die Staatsfinanzen der Euroraum-Länder zu kräftigen. Von den Vorschlägen dafür, wie dies gelingen soll, verspricht der vom Sachverständigenrat vorgeschlagene Schuldentilgungspakt den besten Erfolg.
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Polens Wirtschaft wenig beeindruckt von globaler Konjunkturabschwächung
Martina Kämpfe
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 12,
2011
Abstract
Die Erholung der Konjunktur in Polen hatte sich zu Beginn des Jahres 2011 fortgesetzt. Mit einer steigenden Auslastung der Produktionskapazitäten hatten auch die Unternehmensinvestitionen sich wieder stärker belebt. Sie trugen positiv zur Binnennachfrage bei, der wichtigsten Triebkraft der wirtschaftlichen Expansion. Der private Konsum blieb trotz beschleunigter Inflation und einer Mehrwertsteuererhöhung weiter nach oben gerichtet. Die gute Konjunktur hatte auch eine Verbesserung der Arbeitsmarktlage zur Folge: Die Beschäftigung in den Unternehmen stieg wieder kräftiger an, die Arbeitslosenquote verringerte sich aber noch kaum. Im Verlauf des Jahres 2011 hat sich das konjunkturelle Klima allerdings etwas abgekühlt. Die Verschlechterung des außenwirtschaftlichen Umfeldes und damit verbundene Risiken für Nachfrage und Produktion haben die Aussichten für den Prognosezeitraum eingetrübt: Von der Binnennachfrage werden 2012 schwächere Impulse für die wirtschaftliche Expansion kommen. Investitionen in den Unternehmen werden zeitlich nach hinten verschoben, der Beschäftigungsaufbau wird abgebremst werden. Auch der private Konsum wird im kommenden Jahr wohl etwas gedämpfter zunehmen. Leicht entspannt hat sich die Haushaltslage. Das hohe Budgetdefizit von nahezu 8% des Bruttoinlandsproduktes
im Jahr 2010 hat sich im Folgejahr auf etwa 5% verringert und fiel damit geringer aus als ursprünglich veranschlagt. Dafür sind allerdings größtenteils Sondereffekte verantwortlich, während der strukturell verursachte Anteil des Defizits weiter erheblich ist. Angesichts bisheriger Versäumnisse ist die Politik gefordert, die Reform der öffentlichen Finanzen konsequenter als bislang anzugehen und einen Ausweg aus dem weiteren Anstieg der Schuldenquote zu weisen.
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Rules versus Discretion in Loan Rate Setting
Geraldo Cerqueiro, Hans Degryse, Steven Ongena
Journal of Financial Intermediation,
Vol. 20 (4),
2011
Abstract
Loan rates for seemingly identical borrowers often exhibit substantial dispersion. This paper investigates the determinants of the dispersion in interest rates on loans granted by banks to small and medium sized enterprises. We associate this dispersion with the loan officers’ use of “discretion” in the loan rate setting process. We find that “discretion” is most important if: (i) loans are small and unsecured; (ii) firms are small and opaque; (iii) the firm operates in a large and highly concentrated banking market; and (iv) the firm is distantly located from the lender. Consistent with the proliferation of information-technologies in the banking industry, we find a decreasing role for “discretion” over time in the provision of small credits to opaque firms. While widely used in the pricing of loans, “discretion” plays only a minor role in the decisions to grant loans.
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