11.04.2017 • 18/2017
Pionierkunde Staat: Wie die öffentliche Nachfrage private Innovationen antreiben kann
Gerade in technologieintensiven Branchen kann der Staat durch seine Nachfrage den privaten Markt erweitern – und Anreize für privatwirtschaftliche Forschung und Entwicklung setzen, erklärt Viktor Slavtchev vom Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH).
Viktor Slavtchev
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Enforceability of Noncompetition Agreements and Firm Innovation: Does State Regulation Matter?
Desheng Yin, Iftekhar Hasan, Nada Kobeissi, Haizhi Wang
Innovation: Organization & Management,
Vol. 19 (2),
2017
Abstract
In this study, we examine how noncompetition agreements and the mobility of human capital – a core asset of any firm – affect innovations of publicly traded firms in the United States. We find that firms in states with stricter noncompetition enforcement have fewer patent applications. We also examine patent forward citations and find that tougher enforcement of such contracts is associated with less innovative patents. Notably, we find that stronger enforcement of noncompetition agreements impedes innovation for firms facing intense industry labor mobility. High-powered, equity-based compensation positively moderates the relationship between noncompetition enforcement and innovation, but only for the quality of innovation.
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Effekte der Frühphasenunterstützung von Gründungen aus öffentlichen Forschungseinrichtungen – Das Beispiel Max-Planck-Innovation
D. Göktepe-Hultén, Viktor Slavtchev
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 1,
2017
Abstract
Unternehmensgründungen durch Wissenschaftler werden als wichtiger Kanal zur Kommerzialisierung von Wissen und Technologien aus öffentlichen Forschungseinrichtungen und daher als Motor der wirtschaftlichen Entwicklung angesehen. Jedoch fehlen Wissenschaftlern oft wichtige unternehmerische Fähigkeiten und Kapital, sodass sie auf Unterstützung angewiesen sind. Am Beispiel der Max-Planck-Gesellschaft in Deutschland wird hier untersucht, inwiefern Unterstützung durch die öffentliche Forschungseinrichtung für angehende Gründer in der Frühphase den Gründungs- und Kommerzialisierungsprozess beschleunigen kann. Die Max-Planck-Gesellschaft ist eine der weltweit führenden Einrichtungen im Bereich der Grundlagenforschung und verfügt zudem mit Max-Planck-Innovation über eine Transfereinheit, die dezidiert und erfolgreich die Kommerzialisierung von Forschungsergebnissen aus der Gesellschaft vorantreibt. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass die Unterstützung durch öffentliche Forschungseinrichtungen die frühe Erstellung eines tragfähigen Business-Plans und die frühe Akquise externen Kapitals fördert, sodass unterstützte Start-ups früher am Markt sind und Umsätze realisieren.
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The Risk‐Taking Channel of Monetary Policy in the U.S.: Evidence from Corporate Loan Data
Manthos D. Delis, Iftekhar Hasan, Nikolaos Mylonidis
Journal of Money, Credit and Banking,
Vol. 49 (1),
2017
Abstract
To study the presence of a risk-taking channel in the U.S., we build a comprehensive data set from the syndicated corporate loan market and measure monetary policy using different measures, most notably Taylor (1993) and Romer and Romer (2004) residuals. We identify a negative relation between monetary policy rates and bank risk-taking, especially in the run up to the 2007 financial crisis. However, this effect is purely supply-side driven only when using Taylor residuals and an ex ante measure of bank risk-taking. Our results highlight the sensitivity of the potency of the risk-taking channel to the measures of monetary policy innovations.
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05.01.2017 • 3/2017
Sekretariat des Forschungsnetzwerks CompNet künftig am IWH beheimatet
Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) hat das Sekretariat des Competitiveness Research Network CompNet übernommen, einem internationalen Netzwerk führender Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sowie Fachleute, die erstklassige Forschung und Politikberatung auf den Gebieten der Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität betreiben.
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Im Fokus: Industrielle Kerne in Ostdeutschland und wie es dort heute aussieht – Das Beispiel SKET Magdeburg
Gerhard Heimpold
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 6,
2016
Abstract
Die erste Privatisierung des Stammbetriebs des ehemaligen VEB Schwermaschinenbau-Kombinats „Ernst Thälmann“ (SKET) scheiterte nach zwei Jahren, und das Unternehmen ging 1996 in die Gesamtvollstreckung. Im Jahr 1998 wurden in einem zweiten Anlauf die fünf geschaffenen Auffanggesellschaften allesamt privatisiert, allerdings mit nur wenigen Beschäftigten. In einem Fall entstand eine völlig neue Produktion: die Herstellung von Komponenten für Windenergieanlagen. Der Aufschwung der erneuerbaren Energien hat den Magdeburger Schwermaschinenbauern in die Hände gespielt. Die Verfügbarkeit großer Industrieflächen war ebenfalls förderlich für diese Branche, ebenso die Kompetenzen in der Bearbeitung großer Maschinenteile. Auch andere Geschäftsfelder des früheren Schwermaschinenbau-Kombinats leben in Form mittelständischer Unternehmen fort: die Entwicklung und Herstellung von Maschinen zur Verarbeitung von Ölsaaten, Maschinen in den Bereichen Kabel- und Stahlseiltechnik, Walzwerksausrüstungen sowie EDV-Dienstleistungen.
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13.12.2016 • 49/2016
Investitionen in Köpfe stärker in den Fokus rücken – Stellungnahme zu den Neuregelungsplänen der GRW-Förderung in Sachsen-Anhalt
Die wirtschaftliche Lücke zu den westdeutschen Ländern kann in Sachsen-Anhalt nur verringert werden, wenn die Förderstrategie von Sachkapitalinvestitionen auf Investitionen in Köpfe umschwenkt. Für mehr Effizienz kommt es nun auf Innovationen an – und diese hängen vor allem von der Kreativität und der Qualifikation der Menschen im Land ab.
Mirko Titze
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Mapping Potentials for Input-Output Based Innovation Flows in Industrial Clusters – An Application to Germany
Matthias Brachert, Hans-Ulrich Brautzsch, Mirko Titze
Economic Systems Research,
Vol. 28 (4),
2016
Abstract
Our paper pursues two aims: first, it presents an approach based on input–output innovation flow matrices to study intersectoral innovation flows within industrial clusters. Second, we apply this approach to the identification of structural weaknesses in East Germany relative to the western part of the country. The case of East Germany forms an interesting subject because while its convergence process after unification began promisingly in the first half of the 1990s, convergence has since slowed down. The existing gap can now be traced mainly to structural weaknesses in the East German economy, such as the absence of strong industrial cluster structures. With this in mind, we investigate whether East Germany does in fact reveal the abovementioned structural weaknesses. Does East Germany possess fewer industrial clusters? Are they less connected? Does East Germany lack specific clusters that are also important for the non-clustered part of the economy?
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Creative Destruction and Subjective Well-being
Philippe Aghion, Ufuk Akcigit, Angus Deaton, Alexandra Roulet
American Economic Review,
Vol. 106 (12),
2016
Abstract
In this paper we analyze the relationship between turnover-driven growth and subjective well-being. Our model of innovation-led growth and unemployment predicts that: (i) the effect of creative destruction on expected individual welfare should be unambiguously positive if we control for unemployment, less so if we do not; (ii) job creation has a positive and job destruction has a negative impact on well-being; (iii) job destruction has a less negative impact in areas with more generous unemployment insurance policies; and (iv) job creation has a more positive effect on individuals that are more forward-looking. The empirical analysis using cross sectional MSA (metropolitan statistical area)-level and individual-level data provide empirical support to these predictions.
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Im Fokus: Industrielle Kerne in Ostdeutschland und wie es dort heute aussieht – Das Beispiel der JENOPTIK AG
Gerhard Heimpold
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 5,
2016
Abstract
Der Wirtschaftsstandort Jena in Thüringen wurde in der DDR durch den Stammbetrieb des Kombinats VEB Carl Zeiss Jena dominiert, der optische Erzeugnisse und Präzisionsgeräte herstellte. In den letzten Jahren der DDR beauflagten die zentralen Planungsinstanzen der DDR das Kombinat auch mit der Herstellung von Ausrüstungen für die Herstellung mikroelektronischer Erzeugnisse. Nach dem Übergang zu marktwirtschaftlichen Verhältnissen wurde die klassische optische Produktion im Zuge der Privatisierung an die westdeutsche Schwester des Jenaer Kombinats, die Firma Carl Zeiss in Oberkochen veräußert. Der andere Teil des Carl-Zeiss-Stammbetriebs firmierte als Jenoptik GmbH, ging in das Eigentum des Freistaats Thüringen über, wurde erfolgreich umstrukturiert und ist als JENOPTIK AG seit 1998 börsennotiert. Wichtig erscheint in der Retrospektive der Ansatz der Jenoptik GmbH und ihrer Führung, durch Ausgründungen und Attrahierung neuer Investoren eine vorteilhafte Ballung technologieintensiver Unternehmen am Standort Jena zu erreichen. Umgekehrt haben die Standortvorteile Jenas mit seinen leistungsfähigen Wissenschaftseinrichtungen die erfolgreiche JENOPTIK-Entwicklung begünstigt.
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