09.12.2025 • 33/2025
IWH-Insolvenztrend: Erster Rückgang der Insolvenzzahlen seit Jahren – aber keine Trendwende
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, ist die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im November deutlich gesunken. Erstmals seit dreieinhalb Jahren liegen die monatlichen Fallzahlen wieder unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats. Eine Trendwende bedeutet dies allerdings noch nicht.
Steffen Müller
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The Geography of Worker-Firm Sorting: Drivers of Rising Colocation
Nils Torben Hollandt, Steffen Müller
IWH Discussion Papers,
Nr. 22,
2025
Abstract
Spatial segregation of low- and high-wage workers is a persistent economic issue with broad social implications. Using social security data and an AKM wage decomposition, this paper examines spatial wage inequality in West Germany. Spatial inequality in log wages rose sharply between 1998 and 2008, mainly due to increased variance in worker pay premiums across regions (48%) and stronger positive spatial assortative matching of workers and establishments (40%), i.e. colocation. Changes in establishment wage premia are mostly unrelated to rising colocation whereas labor mobility even reduced it. Instead, growth in worker pay premiums among stayers was concentrated in regions where high-wage workers and high-wage establishments were overrepresented already in the 1990s and, thus, magnified pre-existing colocation leading to ‘colocation without relocation’. Germany’s rising trade surplus, especially with Eastern Europe, boosted stayers’ worker pay premiums in those ex-ante high-wage regions and fully explains rising colocation.
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Monopsonistic Labour Markets
Hartmut Egger, Boris Hirsch
German Economic Review,
Vol. 26 (4),
2025
Abstract
The three articles in this special issue on “Monopsonistic Labour Markets” provide novel insights on how to model the reasons for employers’ monopsony power, how to measure it, and how much of it materialises in lower wages. We are confident that the studies published in this issue will be of high interest to specialists and a broader audience of economists alike. They definitely deserve a wide readership, and our not unwarranted hope is that they will provide new impulses to those partaking in the monopsony literature.
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11.11.2025 • 32/2025
IWH-Insolvenztrend: Zahl der Firmenpleiten im Oktober wieder gestiegen
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, ist die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im Oktober erneut höher als im Vormonat. Für das Jahresende erwarten die Ökonomen jedoch einen spürbaren Rückgang.
Steffen Müller
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09.10.2025 • 30/2025
IWH-Insolvenztrend: Sehr viele Firmenpleiten im dritten Quartal, aber Trendanstieg vorerst beendet
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, ist die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im September wieder angestiegen. Im dritten Quartal 2025 wurden die Rekordwerte des zweiten Quartals fast erreicht und damit die zweithöchsten Insolvenzzahlen seit 20 Jahren gemessen.
Steffen Müller
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25.09.2025 • 28/2025
Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2025: Expansive Finanzpolitik kaschiert Wachstumsschwäche
Die deutsche Wirtschaft lässt die Talsohle hinter sich und dürfte in den kommenden zwei Jahren wieder etwas an Dynamik gewinnen. Nach der Stagnation in der ersten Jahreshälfte prognostiziert die Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose in ihrem Herbstgutachten für das laufende Jahr eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von 0,2%. In den beiden kommenden Jahren dürfte eine expansive Finanzpolitik den Anstieg der Wirtschaftsleistung dann spürbar auf 1,3% bzw. 1,4% beschleunigen. Damit bleibt die Prognose der Institute für dieses und nächstes Jahr gegenüber dem Frühjahrsgutachten in etwa unverändert. „Die deutsche Wirtschaft steht nach wie vor auf wackeligen Beinen“, sagt Dr. Geraldine Dany-Knedlik, Leiterin des Bereichs Prognose und Konjunkturpolitik im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). „In den beiden kommenden Jahren erholt sie sich zwar spürbar. Angesichts anhaltender struktureller Schwächen wird diese Dynamik allerdings nicht von Dauer sein.“
Oliver Holtemöller
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09.09.2025 • 27/2025
IWH-Insolvenztrend: Zahl der Firmenpleiten nach Rekordwerten wieder gesunken
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, ist die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland nach sehr hohen Werten im Juli im August spürbar gesunken.
Steffen Müller
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Wirtschaft im Wandel
Wirtschaft im Wandel Die Zeitschrift „Wirtschaft im Wandel“ unterrichtet die breite Öffentlichkeit über aktuelle Themen der Wirtschaftsforschung. Sie stellt wirtschaftspolitisch…
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IWH-Insolvenztrend: Mehr Jobs von Firmenpleiten betroffen Deutlich schneller als die amtliche Statistik liefert das IWH jeden Monat ein Lagebild vom bundesweiten…
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01.09.2025 • 25/2025
Lohnlücke zwischen Ost- und Westdeutschland: Langfristiger Trend geht eindeutig in Richtung Angleichung
Die Löhne in Ostdeutschland sind in den vergangenen knapp 20 Jahren deutlich stärker gewachsen als in Westdeutschland, teilt das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) mit. Das Institut entgegnet damit anderslautenden Darstellungen vom Wochenende: Diese basieren auf einem kurzfristigen Sondereffekt.
Steffen Müller
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