Aktuelle Trends - Abstand der Erwerbstätigenquote nimmt weiter zu
Hilmar Schneider
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 5,
2000
Abstract
Der Abstand der Erwerbstätigenquoten zwischen Ost- und Westdeutschland hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen, und dieser Prozess wird sich auch in Zukunft noch fortsetzen. Der Abstand betrug 1999 etwa 7,5 Prozentpunkte, wenn man einmal die Personen, die im Rahmen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen gefördert wurden, außer Betracht lässt. Bis zum Jahr 2001 wird sich dieser Abstand auf etwa 9 Prozentpunkte erhöhen.
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Aktuelle Trends - Konjunktureller Aufschwung im Euroraum gefestigt
Michael Seifert
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 4,
2000
Abstract
Seit Anfang 1999 veröffentlicht das IWH im vierteljährlichen Abstand einen Frühindikator der Konjunkturentwicklung des Euroraums. Der Indikator, der neben den Auftragseingängen sowie Unternehmer- und Verbraucherumfragen auch die Zinsstruktur berücksichtigt, läuft der tatsächlichen Entwicklung (gegenwärtig approximiert mit Hilfe des Index der Industrieproduktion) um ungefähr ein Quartal voraus und ermöglicht eine Trendprognose der wirtschaftlichen Aktivität.
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Aktuelle Trends - Schrumpfender Baumarkt in Ostdeutschland: Gebietsansässige Anbieter erweitern Marktanteil
Brigitte Loose
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 3,
2000
Abstract
Im Gefolge der nachlassenden Baunachfrage geht in den neuen Bundesländern seit 1996 die Bautätigkeit zurück. Dabei sind die Auftragseingänge nach der Lage der Baustelle stärker gefallen als nach dem Sitz des Betriebes. So ist in den ersten 9 Monaten des Jahres 1999 die Ordertätigkeit nach Betriebssitz mit -5,4 vH weniger deutlich zurückgegangen als nach dem Erfassungsmodus Baustelle (-9,8 vH). Das heißt, die ostdeutschen Betriebe des Bauhauptgewerbes konnten bei rückläufiger Auftragslage ihren Anteil am Baustellengeschehen in den neuen Ländern erweitern.
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Aktuelle Trends - Konjunktur in der Europäischen Währungsunion gewinnt an Fahrt
Michael Seifert
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 1,
2000
Abstract
Seit Anfang 1999 veröffentlicht das IWH im vierteljährlichen Abstand einen Frühindikator der Konjunkturentwicklung des Euroraums. Der Indikator, der neben den Auftragseingängen sowie Unternehmer- und Verbraucherumfragen auch die Zinsstruktur berücksichtigt, läuft der tatsächlichen Entwicklung (gegenwärtig approximiert mit Hilfe des Index der Industrieproduktion) um ungefähr ein Quartal voraus und ermöglicht eine Trendprognose der wirtschaftlichen Aktivität.
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Aktuelle Trends - Ostdeutsche Exportdynamik deutlich abgeschwächt - Rußlandgeschäfte am Boden
Ingrid Haschke
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 16,
1999
Abstract
Lag der Anstieg 1998 bei den ostdeutschen Warenausfuhren mit einer Zuwachsrate von 17 vH noch im zweistelligen Bereich, so ließ die Exportdynamik im Verlauf von 1999 erheblich nach. Im Vergleich zum Vorjahr betrug der Exportzuwachs im ersten Halbjahr 1999 nur noch 1,8 vH. Maßgeblich dafür war vor allem die schwache konjunkturelle Entwicklung in Westeuropa infolge der internationalen Währungs- und Finanzkrisen, die zu einem massiven Rückgang der Güternachfrage auf den Auslandsmärkten insgesamt geführt hatten.
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Aktuelle Trends - Verschuldungsbereitschaft der ostdeutschen Privathaushalte ändert sich nur langsam
Ruth Grunert
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 15,
1999
Abstract
Von 1992 bis 1999 hat sich der Anteil der ostdeutschen Haushalte, die mit Krediten belastet sind, von knapp 30 vH auf 34 vH erhöht. Gemessen an den bislang günstigen Bedingungen für die Inanspruchnahme von Krediten sowie dem noch hohen Nachholbedarf bei Wohneigentum ist dies eine eher schwache Verschuldungsdynamik. Nach wie vor sind zwei Drittel der Haushalte der Meinung, daß Anschaffungen erst dann vorgenommen werden sollten, wenn dafür genügend Geld angespart wurde. Zugleich stellen aber 82 vH der Haushalte fest, daß Wohneigentum ohne Kredite nicht zu finanzieren ist. Die Verwendungsstruktur der aufgenommenen Kredite hat sich dahingehend geändert. So wurde im Jahr 1992 rund die Hälfte der Kredite für die Anschaffung von Personenkraftwagen aufgewendet und ein Drittel für Bau- und Modernisierungsvorhaben bzw. für den Kauf von Wohnungen eingesetzt. Im Jahr 1999 hat sich dieses Verhältnis umgekehrt. Damit verbunden ist eine Erhöhung des Kreditvolumens. So hat sich lt. amtlicher Statistik die Verschuldungssumme der über Haus- und Grundbesitz verfügenden Haushalte in den neuen Bundesländern im Jahr 1998 gegenüber 1993 mehr als verdreifacht.
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Aktuelle Trends - Im ostdeutschen Baugewerbe dauern die Schrumpfungsprozesse an
Siegfried Beer
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 13,
1999
Abstract
Das Handwerk hat in Ostdeutschland nach der Einführung der Sozialen Marktwirtschaft relativ schnell Tritt gefaßt. Die Zahl der Betriebe ist 1998 gegenüber 1989 um zwei Drittel gestiegen. Die Mehrzahl profitierte vom Bauboom und der raschen Erhöhung der Einkommen der privaten Haushalte in den ersten Jahren nach der deutschen Vereinigung. Die etwa ab Mitte 1995 einsetzende Dämpfung der Baunachfrage und niedrigere Einkommenssteigerungen der privaten Haushalte haben zu Umsatzrückgängen, einer Verschlechterung der Ertragslage und zum Beschäftigungsabbau geführt. So haben sich z. B. im sächsischen Handwerk (ca. ein Drittel Anteil am ostdeutschen Handwerk) die Umsätze um rund 11 vH und die Beschäftigtenzahlen um rund 9 vH 1998 gegenüber 1996 verringert.
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Aktuelle Trends - Konjunktur in der Europäischen Währungsunion wieder aufwärtsgerichtet
Michael Seifert
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 12,
1999
Abstract
Seit Anfang 1999 veröffentlicht das IWH im vierteljährlichen Abstand einen Frühindikator der Konjunkturentwicklung des Euroraums. Der Indikator, der neben den Auftragseingängen sowie Unternehmer- und Verbraucherumfragen auch die Zinsstruktur berücksichtigt, läuft der tatsächlichen Entwicklung (gegenwärtig approximiert mit Hilfe des Index der Industrieproduktion) um ungefähr ein Quartal voraus und ermöglicht eine Trendprognose der wirtschaftlichen Aktivität.
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Aktuelle Trends - Entwicklung des Personals der neuen Länder zwischen 1996 und 1998
Peter Franz
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 9,
1999
Abstract
Die Regierungen der neuen Länder stehen angesichts steigender Haushaltsdefizite unter Druck, ihren Personalbestand zu reduzieren. Diese Forderung wird insbesondere von Seiten der alten Länder gestellt, die vergleichsweise weniger Personal beschäftigen und in den letzten Jahren ihren Personalbestand weiter reduzieren konnten. Dem westdeutschen Niveau mit etwa 28 Beschäftigten hat sich inzwischen das Land Brandenburg am stärksten angenähert, ebenso hat der Freistaat Sachsen seit 1996 die Zahl seiner Landesbeschäftigten auf 29 reduzieren können (Werte jeweils pro 1.000 Einwohner). Den größten Abbau zwischen 1996 und 1998 hat der Freistaat Thüringen vollzogen, allerdings vom absolut höchsten Niveau aus, so daß er aktuell immer noch 32 Personen pro 1.000 Einwohner beschäftigt.
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Aktuelle Trends - Konjunktur in der Europäischen Währungsunion durchschreitet die Talsohle
Michael Seifert
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 8,
1999
Abstract
Seit Anfang 1999 veröffentlicht das IWH im vierteljährlichen Abstand einen Frühindikator der Konjunkturentwicklung des Euroraums. Der Indikator, der neben den Auftragseingängen sowie Unternehmer- und Verbraucherumfragen auch die Zinsstruktur berücksichtigt, läuft der tatsächlichen Entwicklung (gegenwärtig approximiert mit Hilfe des Index der Industrieproduktion) um ungefähr ein Quartal voraus und ermöglicht eine Trendprognose der wirtschaftlichen Aktivität.
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