Aktuelle Trends - Preisvorteil für ostdeutsche Konsumenten
Ruth Grunert
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 16,
1997
Abstract
In Ostdeutschland geben die privaten Haushalte 1997 für einen Warenkorb, der in Westdeutschland 100 DM kosten würde, rund 8 DM weniger aus. Maßgeblich hierfür sind nach wie vor bestehende Preisunterschiede insbesondere bei Waren und Dienstleistungen mit staatlich administrierten Verbraucherpreisen. Vor allem Wohnungsmieten weisen einen überdurchschnittlichen Preisvorteil in Ostdeutschland aus.
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Aktuelle Trends - Nachteil Ostdeutschlands in den Lohnstückkosten gegenüber den dem früheren Bundesgebiet - ein Irrtum der Statistik?
Udo Ludwig
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 14,
1997
Abstract
Die Lohnstückkosten in Ostdeutschland liegen seit der Vereinigung deutlich über dem westdeutschen Niveau. Der Nachteil Ostdeutschlands wurde bisher mit rund 30 Prozent ausgewiesen und hatte sich in den vergangenen vier Jahren vermeintlich kaum verändert. Bislang weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit hat das Statistische Bundesamt neue Angaben im Rahmen seiner Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) vorgelegt. Danach fällt der ostdeutsche Überhang bei den Lohnstückkosten insbesondere seit 1993 geringer aus, und – was nicht weniger wichtig ist – er wurde von Jahr zu Jahr reduziert. Im Jahre 1996 lag der Lohnstückkostennachteil nach dem neuen Rechenstand „nur“ noch bei knapp 23 Prozent.
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Aktuelle Trends - Trotz höheren Produktionswachstums in Ostdeutschland - absoluter Abstand zu Westdeutschland im Pro-Kopf-Niveau nicht mehr verringert
Udo Ludwig
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 10,
1997
Abstract
In den ersten Jahren des Aufbaus in Ostdeutschland wurden mit deutlich höheren Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts als in Westdeutschland schnell Fortschritte in der Annäherung der Pro-Kopf- Produktion erreicht. Betrug der Abstand 1991 im Jahresdurchschnitt noch 28.400 DM – das waren 68,8 vH des Westniveaus –, so ging er bis 1995 auf 23.400 DM (56,4 vH) zurück. Im Jahr 1996 verringerte er sich nicht mehr, obwohl die gesamtwirtschaftliche Produktion in Ostdeutschland mit 2 vH weiterhin stärker als in Westdeutschland (1,4 vH) expandierte.
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Aktuelle Trends - Ostdeutsche Industrieproduktion 1996 mit anhaltender Ausdifferenzierung von Wachstums- und Schrumpfungsbranchen
Udo Ludwig
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 4,
1997
Abstract
Trotz deutlicher Abschwächung des gesamtwirtschaftlichen Produktionsanstiegs in Ostdeutschland auf 2 vH im Jahre 1996 hat das Verarbeitende Gewerbe weiter kräftig zugelegt. Bei einem Wachstum der Industrieproduktion von 6 vH im Durchschnitt hat zugleich die Ausdifferenzierung von expandierenden und schrumpfenden Branchen angehalten.
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Aktuelle Trends - Vergleichsweise wenig produktionsorientierte Dienstleistungen in Ostdeutschland
Gerald Müller
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 3,
1997
Abstract
Die Beschäftigtenstrukturen in Ost- und Westdeutschland ähneln sich in weiten Bereichen, diesen Eindruck erweckt die Klassifikation der Berufsfelder in landwirtschaftliche Berufe, Fertigungstätigkeiten und Dienstleistungen. Bei der Aufgliederung der Erwerbstätigen in Dienstleistungsberufen fällt jedoch ein unterproportionaler Anteil der produktionsorientierten Dienstleistungen in Ostdeutschland auf. Während 1995 in Westdeutschland 1.124 Erwerbstätige je 10.000 Einwohner in produktionsorientierten Dienstleistungsberufen arbeiteten, waren es in Ostdeutschland nur 830 Erwerbstätige.
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Aktuelle Trends - Zinsen in Deutschland und den USA
Rüdiger Pohl
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 1,
1997
Abstract
Der Konjunkturaufschwung ist immer noch sehr verhalten, die Arbeitslosigkeit steigt unvermindert an. Die Frage ist zu stellen, inwieweit dem durch wirtschaftspolitische Gegenmaßnahmen zu begegnen ist. Kontrovers wird unter anderem diskutiert, ob die Deutsche Bundesbank weitere Zinssenkungen durchführen sollte. Eine weitere Absenkung des Geldmarktzinses würde verpuffen. Erstens kann festgestellt werden, daß die konjunkturelle Belebung schon lange nicht mehr
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Aktuelle Trends - Einbruch bei den geschäftsaussichten im Ostdeutschen Baugewerbe
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 1,
1996
Abstract
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Aktuelle Trends - Wachstumsregion Reformländer
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 2,
1996
Abstract
Mittel- und Osteuropa gehört - mit Ausnahme der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten und Lettlands - zu den dynamischsten Wachstumsregionen der Welt. Dabei weist der Trend der vergangenen Jahre darauf hin, daß auch die Länder mit noch moderaten Wachstumsraten - Ungarn, Bulgarien, Litauen - zur Spitzengruppe aufschließen werden. Zählt man Ostdeutschland auch zu den Transformationsökonomien, so bestätigt sich das Bild, daß die Reformländer ein deutlich höheres Wachstum als die OECD aufweisen.
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Aktuelle Trends - Personalbestand der ostdeutschen Kommunen noch hoch
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 5,
1996
Abstract
Die Personalausgaben der ostdeutschen Gemeinden und Gemeindeverbände konnten seit 1992 in jedem Jahr zurückgeführt werden. Trotz dieser beachtlichen Konsolidierungsbemühungen lagen die Personalausgaben der ostdeutschen Kommunen im Jahr 1995 mit 1.251 DM je Einwohner um 25 vH über den entsprechenden Ausgaben der westdeutschen Kommunen von rd. 1.000 DM je Einwohner.
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Aktuelle Trends - Investitionspläne der ostdeutschen Industrieunternehmen für 1996
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 9,
1996
Abstract
Die Modernisierung des Produktionsapparates und die Erweiterung der schmalen industriellen Basis in Ostdeutschland stehen auch 1996 im Mittelpunkt der Investitionsabsichten der Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes. Laut Frühjahrsumfrage des IWH unter 300 Industrieunternehmen sehen die Planungen ein Investitionsniveau vor, das dem in den vergangenen drei Jahren erreichten Stand nicht nachsteht. Es spricht für die anhaltende Differenzierung in der Industrie, wenn dabei 45 vH der Unternehmen höhere und 47 vH geringere Investitionen planen als 1995. Nur 8 vH gehen von einem gleichbleibenden Niveau aus.
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