Branchenskizze: Ostdeutsche Chemische Industrie
Siegfried Beer
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 2,
1999
Abstract
Die Umstellung der Chemischen Industrie in Ostdeutschland auf die Erfordernisse der Marktwirtschaft war mit erheblichen Problemen verbunden und erforderte einen langen Atem. Ein Teil der Betriebe musste wegen extremer Umweltbelastungen bereits kurz nach der Wende geschlossen werden. Die Privatisierung gestaltete sich in den meisten Fällen äußerst schwierig. Umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen mit hohen Investitionsaufwendungen waren erforderlich. Deren Effekte zeigten sich erstmalig 1998 in einem deutlichen Produktionsanstieg.
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Zur Situation der kommunalen Infrastrukturinvestion in Ostdeutschland
Peter Franz, Christian Schumacher, Martin Snelting
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 16,
1998
Abstract
Der Beitrag fasst die zentralen Ergebnisse eines Gutachtens zusammen, in welchem die wichtigsten Bestimmungsgründe für die Entwicklung der ostdeutschen kommunalen Infrastrukturinvestitionen seit 1990 untersucht werden.
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Stand und Entwicklung kommunaler Investitionshaushalte in den neuen Bundesländern unter besonderer Berücksichtigung der wirtschaftsnahen Infrastruktur, Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft
Martin Snelting, Christian Schumacher, Walter Komar, Peter Franz
IWH-Sonderhefte,
Nr. 3,
1998
Abstract
In der Studie werden die Entwicklung und Bestimmungsgründe kommunaler Investitionshaushalte in den neuen Ländern untersucht. Angebotsbezogene ökonometrische Schätzungen zeigen, dass kommunale Infrastrukturinvestitionen die Produktivität der ostdeutschen Unternehmen positiv beeinflusst haben. Simulationen mit einem Input-Output-Modell weisen zudem positive Nachfrageeffekte für Produktion und Beschäfti-gung aus, deren Dauerhaftigkeit aber vorsichtig zu bewerten ist. Auf der Basis von Be-fragungen und weitergehender Analysen werden aktuelle Infrastrukturdefizite aufge-zeigt sowie Empfehlungen für die künftige Infrastrukturpolitik unterbreitet.
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Aktuelle Trends - Produktivitätsfortschritt in Ostdeutschland zunehmend durch Investition geprägt
Joachim Ragnitz
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 14,
1998
Abstract
Trotz abgeschwächten gesamtwirtschaftlichen Wachstums ist die Arbeitsstundenproduktivität im ostdeutschen Unternehmenssektor in den vergangenen drei Jahren beschleunigt angestiegen. Hierin spiegelt sich zu einem Teil der Beschäftigungsabbau der letzten Jahre wider; bedeutsamer aber ist die weiterhin hohe Investitionstätigkeit in den neuen Ländern: Je Einwohner gerechnet, liegen die Investitionen im ostdeutschen Unternehmenssektor nach wie vor um rund 40 vH über dem westdeutschen Niveau.
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Inanspruchnahme von Förderkrediten für (präventive) Umweltschutzinvestitionen aus der Sicht nachhaltiger Ressourcennutzung
Walter Komar
IWH Discussion Papers,
Nr. 76,
1998
Abstract
An Hand von Managementregeln nachhaltiger Ressourcennutzung werden Umwelt-schutzinvestitionen gruppiert. Mit dieser Klassifikation wird untersucht, wie sich Um-fang und Struktur der Nachfrage von Förderkrediten für nachhaltigkeitsrelevante (vor-sorgende) Umweltschutzinvestitionen in der gewerblichen Wirtschaft Deutschlands entwickelt haben. Der Kreditnachfrage zufolge nahmen die Investitionsaktivitäten in nachhaltigkeitsrelevanten Feldern zu.
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Die Bewertung von Umweltschutztechnologien aus der Sicht der Investitionsrechnung
Indre Pohl
IWH Discussion Papers,
Nr. 84,
1998
Abstract
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IWH-Industrieumfrage im Mai 1998: Anziehende Binnenkonjunktur belebt ostdeutsches Investitionsgütergewerbe
Doris Gladisch
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 8,
1998
Abstract
Die Optimisten unter den ostdeutschen Industrieunternehmen bilden eine bislang unerreichte Dominanz. Das kräftige Wachstum der Ausrüstungsinvestitionen in Deutschland hat die ostdeutschen Hersteller von Investitionsgütern mitgezogen. Auch die Inlandsnachfrage gewann an Gewicht.
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Aktuelle Trends - Infrastrukturdefizite aus Sicht der ostdeutschen Industrie
Martin Snelting
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 7,
1998
Abstract
Aus Sicht der ostdeutschen Industrie sollte die zukünftige Infrastrukturpolitik in den neuen Ländern hohe Priorität im Bereich Straßenbau setzen. Wie eine Befragung des IWH ergeben hat, sehen 56 vH aller Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes Investitionen in überregionale Straßen – also Autobahnen und Bundesstraßen – als hoch prioritär an. 42 vH der Betriebe sprechen der Instandsetzung der oft noch mangelhaften Regional- und Gemeindestraßen hohe Priorität zu.
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Ostdeutscher Bausektor im freien Fall?
Brigitte Loose, Udo Ludwig
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 6,
1998
Abstract
Es werden die mittelfristige Entwicklung der Baunachfrage in Ostdeutschland und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für das ostdeutsche Baugewerbe untersucht. Grundlage für die Bestimmung der Baunachfrage ist der Nachholbedarf an Bauleistungen, der sich an der Ausstattung eines Wirtschaftsraumes mit baulichen Anlagen misst, die bei gleichgewichtigem Wachstum der Wirtschaft dem produzierten Einkommen entspricht. Referenzgröße für die so definierte Normalausstattung in Ostdeutschland ist nicht das im früheren Bundesgebiet erlangte aktuelle, sondern das in den zurückliegenden Jahren realisierte, trendmäßige Ausstattungsniveau, das dem heutigen Pro-Kopf-Einkommen in Ostdeutschland gleichkommt. Vom IWH durchgeführte Umfragen deuten darauf hin, dass unter diesen Bedingungen - aktive Anpassungsstrategien unterstellt - mehr als die Hälfte der Bauunternehmen gute Chancen für einen längerfristigen Bestand am Markt aufweist.
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IWH-Industrieumfrage im März 1998: Optimismus der ostdeutschen Industrie im Frühjahr weiter gewachsen
Doris Gladisch
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 6,
1998
Abstract
Der Saldo aus positiven und negativen Urteilen zur aktuellen Geschäftslage erreichte im März einen bisherigen Höchststand. Der Stimmungsaufschwung kommt maßgeblich von den Vorleistungs- und den Investitionsgüterproduzenten, z.B. Hersteller von Vorleistungsgütern aus Metall oder chemischen Substanzen und Maschinenbauer.
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