Decoding the Digital Finance Revolution: How BigTechs, FinTechs and Crypto-Assets Shape Financial Systemic Risk in US and EU
Domenico Curcio, Simona D’Amico, Iftekhar Hasan, Davide Vioto
Journal of International Money and Finance,
Vol. 161 (February),
2026
Abstract
Using a market-indicator-based approach, this paper empirically examines whether the stability of the US and EU financial systems is affected by the digital finance revolution driven by BigTechs, FinTechs, and crypto-assets. These three sectors display different downside volatility profiles, with financial intermediaries being particularly sensitive to shocks from the crypto ecosystem only under extremely severe downturns, which are prevented in regulated equity markets. In that vein, we provide evidence that the Markets in Crypto Assets Regulation reduced financial systemic risk in EU. Overall, our empirical analysis shows that markets perceive the performance and riskiness of tech-driven companies and assets in differentiated ways, and that the transmission of shocks from digital finance ecosystems operates uniquely under varying conditions of systemic stress. Finally, we also document asymmetric spillover effects between advanced and emerging economies, with shock transmission from the US and EU to emerging markets being systematically stronger than in the reverse direction.
Artikel Lesen
Research Articles
Research Articles Explore cutting-edge research based on CompNet’s micro-aggregated firm-level data and related analytical tools. These articles cover empirical and theoretical…
Zur Seite
IWH-Insolvenzforschung
IWH-Insolvenzforschung Die IWH-Insolvenzforschungsstelle bündelt die Forschungsergebnisse des IWH zum Thema Insolvenz und Marktaustritt und deren Folgen für betroffene…
Zur Seite
Alumni
IWH-Alumni Das IWH pflegt den Kontakt zu seinen ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit. Wir beziehen unsere Alumni in unsere Arbeit ein und unterrichten diese…
Zur Seite
Die Verteilung und Struktur des deutschen Nationaleinkommens von 1992 bis 2019
Stefan Bach, Charlotte Bartels, Theresa Neef
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 2,
2025
Abstract
Wie haben sich die Einkommen unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen in Deutschland seit der Wiedervereinigung entwickelt? Unsere Studie untersucht die Entwicklung und Zusammensetzung des Nationaleinkommens entlang der Verteilung im Zeitraum von 1992 bis 2019. Während die untere Hälfte der Einkommensverteilung (unterhalb des Medianeinkommens) bis Mitte der 2000er Jahre reale Einkommensverluste verzeichnete, stiegen die Einkommen der oberen Mittelschicht (die obersten 10%, ohne das einkommensstärkste 1%) stetig. Die Spitzeneinkommen (oberstes 1%) blieben zwischen 1992 und 2019 relativ stabil. Arbeitseinkommen dominieren bei den unteren 99%, während das oberste 1% von Unternehmenseinkommen – insbesondere aus arbeitsintensiven Dienstleistungsunternehmen und freien Berufen – bestimmt ist. Unsere Ergebnisse sind zentral für die Debatte über Reformen der Sozialversicherungsbeiträge und der Einkommensbesteuerung.
Artikel Lesen
Robot Hubs and the Use of Robotics in US Manufacturing Establishments
Erik Brynjolfsson, Catherine Buffington, Nathan Goldschlag, J. Frank Li, Javier Miranda, Robert Seamans
American Economic Association Papers and Proceedings,
Vol. 115 (May),
2025
Abstract
We use data from the Annual Survey of Manufactures to study the characteristics and geographic distribution of investments in robots across US manufacturing establishments. Robotics adoption and robot intensity (the number of robots per employee) cluster in "robot hubs." Establishments that report having robotics are larger and have a larger production worker share, lower pay per worker, lower labor share, and higher capital expenditures, including higher IT capital expenditures. Notably, establishments are more likely to have robots if other establishments in the same core-based statistical area and industry also report having robotics, suggestive of agglomeration and peer effects.
Artikel Lesen
Wie Arbeitsplatzzusagen die Unternehmensdynamiken beeinflussen
Ufuk Akcigit, Harun Alp, André Diegmann, Nicolas Serrano-Velarde
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 4,
2024
Abstract
Arbeitsplatzzusagen stellen eine häufig genutzte industriepolitische Maßnahme dar. Die zugrundeliegende Studie evaluiert die Wirkungen von Arbeitsplatzzusagen zum Zeitpunkt der Privatisierung der Unternehmen in Ostdeutschland nach der Wiedervereinigung. Diese industriepolitische Maßnahme verlangte von den neuen Eigentümern der Unternehmen, sich zu Beschäftigungszielen zu verpflichten, wobei Strafen für Nichteinhaltung vertraglich vereinbart waren. Die Studie zeigt, dass Arbeitsplatzzusagen zu einer Polarisierung und Fehlallokation führen. Während Unternehmen mit geringer Produktivität aus dem Markt gedrängt werden, führt das industriepolitische Instrument zu Verzerrungen in der Unternehmensgröße. Um diese Verzerrungen abzubauen, haben Unternehmen einen Anreiz, in Produktivität zu investieren. Im Vergleich mit produktivitätssteigernden Subventionen zeigen sich Arbeitsplatzzusagen langfristig als weniger nachhaltig und generieren geringere Beschäftigungseffekte.
Artikel Lesen
Chinesische Massenimporte und Wahlverhalten in Europa: Kann der Aufstieg der politischen Ränder durch Importschocks erklärt werden?
Annika Backes, Steffen Müller
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 4,
2024
Abstract
Wir untersuchen die kurz- und langfristigen Auswirkungen eines starken Anstiegs chinesischer Importe auf Wahlergebnisse in Europa. Populistische sowie links- und rechtsextreme Parteien gewannen erst viele Jahre nach dem Höhepunkt des China-Schocks bedeutenden Zuwachs an Wählerstimmen. Wir zeigen, dass die Auswirkungen von Importschocks überwiegend zugunsten populistischer Parteien ausfallen. In geringerem Maße profitieren in der kurzen Frist zudem linksextreme Parteien, langfristig hingegen rechtsextreme Parteien. Die Effekte auf das Wahlverhalten sind jedoch moderat und wir schlussfolgern, dass Importschocks den Aufstieg der politischen Ränder nur in begrenztem Maße erklären können.
Artikel Lesen
Mittelfristige Projektion der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und Szenarien für die Erreichung der gesetzlichen Emissionsziele
Andrej Drygalla, Katja Heinisch, Oliver Holtemöller, Axel Lindner, Alessandro Sardone, Christoph Schult, Götz Zeddies
Konjunktur aktuell,
Nr. 4,
2024
Abstract
Das Produktionspotenzial der deutschen Wirtschaft wächst mittelfristig (2023 bis 2029) mit einer jahresdurchschnittlichen Rate von 0,3% und damit deutlich schwächer als in den Jahren zuvor. Dies ist auf eine ungünstigere Entwicklung aller drei Faktoren (Arbeitsvolumen, Kapitalstock, totale Faktorproduktivität) zurückzuführen. Das potenzielle Wachstum wird insbesondere durch den Rückgang der durchschnittlichen Arbeitszeit gedämpft.
Artikel Lesen
Robots, Occupations, and Worker Age: A Production-unit Analysis of Employment
Liuchun Deng, Steffen Müller, Verena Plümpe, Jens Stegmaier
European Economic Review,
Vol. 170 (November),
2024
Abstract
We analyse the impact of robot adoption on employment composition using novel micro data on robot use in German manufacturing plants linked with social security records and data on job tasks. Our task-based model predicts more favourable employment effects for the least routine-task intensive occupations and for young workers, with the latter being better at adapting to change. An event-study analysis of robot adoption confirms both predictions. We do not find adverse employment effects for any occupational or age group, but churning among low-skilled workers rises sharply. We conclude that the displacement effect of robots is occupation biased but age neutral, whereas the reinstatement effect is age biased and benefits young workers most.
Artikel Lesen