14.10.2026 • 31/2026
EREI-Update: Mieten in spanischen Städten weiterhin hoch
Der angespannte spanische Mietwohnungsmarkt veranlasste Ministerpräsident Sánchez am 5. Oktober, vorgezogene Neuwahlen für Ende November 2026 auszurufen – ein Hinweis darauf, dass sich Druck im Wohnungsmarkt auch in politischen Druck übersetzen kann. Die neuesten Daten des European Real Estate Index (EREI) des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) bestätigen, dass die durchschnittlichen Mieten in spanischen Ballungsräumen um 23% über denen ländlicher Regionen liegen. Damit übersteigt der Mietpreisaufschlag in spanischen Städten den EU-Durchschnitt von 17% deutlich.
Michael Koetter
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10.09.2026 • 27/2026
EREI-Update: Wohnen in Europas Städten im Schnitt 23% teurer als in ländlichen Regionen
Der europäische Plan für erschwinglichen Wohnraum der EU-Kommission soll die vielerorts beklagte Knappheit an Wohnraum adressieren, welche beispielsweise der Deutsche Mieterbund nicht nur als Grund für eine Mieten-, sondern für eine Sozialkrise benennt. Laut aktuellem European Real Estate Index (EREI) des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) stiegen Mieten in Deutschland im August tatsächlich dreimal schneller als im EU-Durchschnitt. Zudem klaffen die Mieten in Metropol- und Nicht-Metropolregionen in elf EU-Ländern auseinander: Städtische Durchschnittsmieten liegen 23% über denen auf dem Land.
Michael Koetter
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Trumps „Fortress Economics“ und die Auswirkungen auf Deutschland
Reint E. Gropp
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 1,
2026
Abstract
Das britische Wirtschaftsmagazin The Economist hat die Wirtschaftspolitik der Regierung Trump als „Fortress Economics“ bezeichnet. Bei der Festung USA werden alle Zugbrücken hochgezogen. Importe werden mit dem expliziten Ziel durch Zölle verteuert, um (fast) alle Produkte wieder in den USA zu produzieren. Und die Grenzen der USA, nicht nur nach Mexiko, sind fast vollständig geschlossen.
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14.01.2026 • 2/2026
Einhaltung der EU-Fiskalregeln erfordert umfangreiche Konsolidierung – Mittelfristige Projektion der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der öffentlichen Finanzen in Deutschland
Auf Deutschland kommen aus gesamtwirtschaftlicher und fiskalischer Perspektive erhebliche strukturelle Belastungen zu, denn das Potenzialwachstum dürfte deutlich geringer ausfallen als in den vergangenen Jahrzehnten. Nach einer Projektion des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) zur makroökonomischen Entwicklung bis zum Jahr 2040 zeigt sich, dass bei unveränderter Finanzpolitik mit einem weiter steigenden Schuldenstand zu rechnen ist. Die im finanzpolitisch-strukturellen Plan der Bundesregierung unterstellte Einhaltung der EU-Vorgaben ist nur unter der Annahme sehr hoher, bislang nicht konkret hinterlegter globaler Minderausgaben möglich.
Oliver Holtemöller
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Die Sorge um De-Industrialisierung führt in die Irre
Reint E. Gropp
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 3,
2025
Abstract
Eine der größten Sorgen sowohl der aktuellen als auch der vorhergehenden Regierung ist es, in Deutschland wichtige Industrieproduktion zu erhalten beziehungsweise neu anzusiedeln. Dabei geht es um eine breite Palette von Sektoren: Halbleiter, Batterien, Chemie, Stahl, Pharmazeutika oder Elektroautos. Basierend auf diesem Ziel werden signifikante Subventionen gerechtfertigt, etwa Einzelsubventionen in Milliardenhöhe für individuelle Unternehmen (Intel, TSMC) oder generelle Vergünstigungen wie der Industriestrompreis. Deutschland ist mit dieser Sorge nicht allein; auch die USA, die EU, Indien, Indonesien und viele weitere Länder versuchen, Anreize für inländische Produktion zu schaffen.
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Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)
EREI-Update: Mieten in spanischen Städten weiter hoch Der angespannte spanische Mietwohnungsmarkt veranlasste die Regierung, vorgezogene Neuwahlen auszurufen. Die neuesten Daten…
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Output
EU Initiative TSI ProdTool 2025-2028 Find all recent project updates, reports, and event details below: IWH-CompNet 2nd ProdTool Workshop › 21-22 OCTOBER, 2026 - BRUSSELS, BELGIUM…
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Kurzportrait
Das IWH im Kurzportrait Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) wurde mit Wirkung zum 1. Januar 1992 gegründet. Als Institut der Leibniz-Gemeinschaft wird sein…
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