10.09.2026 • 27/2026
EREI-Update: Wohnen in Europas Städten im Schnitt 23% teurer als in ländlichen Regionen
Der europäische Plan für erschwinglichen Wohnraum der EU-Kommission soll die vielerorts beklagte Knappheit an Wohnraum adressieren, welche beispielsweise der Deutsche Mieterbund nicht nur als Grund für eine Mieten-, sondern für eine Sozialkrise benennt. Laut aktuellem European Real Estate Index (EREI) des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) stiegen Mieten in Deutschland im August tatsächlich dreimal schneller als im EU-Durchschnitt. Zudem klaffen die Mieten in Metropol- und Nicht-Metropolregionen in elf EU-Ländern auseinander: Städtische Durchschnittsmieten liegen 23% über denen auf dem Land.
Michael Koetter
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02.09.2026 • 24/2026
Start für den European Real Estate Index (EREI): Wohnraumpreise in Deutschland steigen langsamer als in Europa
Der Kaufpreisanstieg für angebotene Wohnimmobilien in Deutschland bleibt seit Frühjahr 2025 deutlich hinter dem europäischen Durchschnitt zurück. Das zeigt der heute vorgestellte European Real Estate Index (EREI) des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Dieser neue Datenservice analysiert nahezu in Echtzeit 43 Millionen Angebote in Online-Immobilienportalen und macht Kaufpreise und Mieten in 1 154 europäischen Regionen monatlich und zeitnah vergleichbar.
Michael Koetter
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Do Online Real Estate Listing Prices Gauge Transaction Prices (Well)? Evidence from Novel Near-Real-Time Data
Michael Koetter, Felix Noth, Fabian Woebbeking
IWH Discussion Papers,
Nr. 13,
2026
Abstract
We show that online listing prices closely approximate transaction prices across Europe. Our validation uses the IWH European Real Estate Index (EREI), a near-real-time database of monthly purchase prices, rents, listing counts, and time on market for 1,154 NUTS-3 regions in 16 countries since April 2024. With publication lags as short as one month, validated listing prices offer a timely, comparable complement to official house price statistics. Purchase price levels correlate between 0.94 and 0.97 with transaction prices in the five most populous markets, while calibration slopes range from 0.95 to 1.00. Aggregate listing prices exceed benchmark transaction prices by 13% to 22%.
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08.07.2026 • 19/2026
Evaluierung erfolgreich absolviert: IWH mit sehr guten Noten zur Weiterförderung empfohlen
Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) soll in Zukunft weiterhin von Bund und Ländern gefördert werden. Zu diesem Ergebnis ist der Senat der Leibniz-Gemeinschaft in seiner jüngsten Sitzung gekommen. Das Gremium würdigte zum Abschluss der Evaluierung des IWH dessen Leistungen in Forschung und Politikberatung als sehr gut.
Reint E. Gropp
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Praxisregeln für den verantwortungsvollen Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) Code of Practice on the Responsible Use of AI (PDF, 200 kB) Dieses Rahmenwerk legt IWH-weite…
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Zentrum für Firmen- und Produktivitätsdynamik (IWH-CBPD) Das „Zentrum für Firmen- und Produktivitätsdynamik“ (Englisch "Centre for Business and Productivity Dynamics", kurz: CBPD)…
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