25 Jahre IWH

Professor Dr. Udo Ludwig

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Aktuelle Position

seit 1/92

Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Makroökonomik

Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)

Forschungsschwerpunkte

  • Konjunktur- und Wachstumsanalysen
  • Input-Output-Analysen
  • Untersuchungen zu wirtschaftlichen Strukturveränderungen in Deutschland nach 1945 im Vergleich zwischen der Planwirtschaft der DDR und der Marktwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland

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Professor Dr. Udo Ludwig
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Publikationen

Neueste Publikationen

Deutschlands “Basar-Ökonomie” nach der Finanz- und Wirtschaftskrise

Hans-Ulrich Brautzsch Udo Ludwig

in: Klaus Voy (Ed.): Außenhandel und Globalisierung in gesamtwirtschaftlicher Sicht. Marburg: Metropolis, 2018

Abstract

Die Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 traf die deutsche Wirtschaft infolge ihrer beträchtlichen Abhängigkeit von den Weltmärkten besonders stark über den Außenhandelskanal. Der Aufsatz behandelt den Netto-Einfluss des Exportschocks auf die Wertschöpfung und Beschäftigung in Deutschland und wendet dazu die Input-Output-Analyse an.

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Darstellungen des Außenhandels im Prozess der deutschen Vereinigung

Udo Ludwig Klaus Voy

in: Klaus Voy (Ed.): Außenhandel und Globalisierung in gesamtwirtschaftlicher Sicht. Marburg: Metropolis, 2018

Abstract

Wie hat sich die deutsche Vereinigung auf die Entwicklung und statistische Darstellung der kontemporären Handelsströme Ost- und Westdeutschlands ausgewirkt? Nur der Doppelnachweis des Bruttoinlandsprodukts und seiner Verwendungskomponenten für Ost- und Westdeutschland in den Jahren 1991 bis 1994 vermittelt ein reales gesamtwirtschaftliches Bild von den Handelsströmen zwischen den beiden Wirtschaftsräumen und mit der übrigen Welt.

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Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der SBZ/DDR (1949 bis 1990) – eine Bilanz

Udo Ludwig

in: Günther Heydemann, Karl-Heinz Paqué (Hrsg.): Planwirtschaft – Privatisierung – Marktwirtschaft. Wirtschaftsordnung und -entwicklung in der SBZ/DDR und den neuen Bundesländern 1945 - 1994. Vandenhoeck & Ruprecht, 2017

Abstract

Das Growth Accounting Model wird angewandt, um den Einfluss der Faktoren Arbeit und Kapital sowie des technischen Fortschritts auf das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts der DDR in den verschiedenen Perioden abzuschätzen. Hauptergebnis ist die Erkenntnis, dass das Zentralplanungsmodell an der Modernisierung scheiterte und nur während der Wirtschaftsreformen in der zweiten Hälfte der Sechziger die totale Faktorproduktivität den entscheidenden Einfluss auf das Wirtschaftswachstum ausübte.

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Referierte Publikationen

Can R&D Subsidies Counteract the Economic Crisis? – Macroeconomic Effects in Germany

Hans-Ulrich Brautzsch Jutta Günther Brigitte Loose Udo Ludwig Nicole Nulsch

in: Research Policy, Nr. 3, 2015

Abstract

During the economic crisis of 2008 and 2009, governments in Europe stabilized their economies by means of fiscal policy. After decades of absence, deficit spending was used to counteract the heavy decline in demand. In Germany, public spending went partially into R&D subsidies in favor of small and medium sized enterprises. Applying the standard open input–output model, the paper analyzes the macroeconomic effects of R&D subsidies on employment and production in the business cycle. Findings in the form of backward multipliers suggest that R&D subsidies have stimulated a substantial leverage effect. Almost two thirds of the costs of R&D projects are covered by the enterprises themselves. Overall, a subsidized R&D program results in a production, value added and employment effect that amounts to at least twice the initial financing. Overall, the R&D program counteracts the decline of GDP by 0.5% in the year 2009. In the year 2010 the effects are already procyclical since the German economy recovered quickly. Compared to the strongly discussed alternative uses of subsidies for private consumption, R&D spending is more effective.

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The Skills Balance in Germany’s Import Intensity of Exports: An Input-Output Analysis

Udo Ludwig Hans-Ulrich Brautzsch

in: Intereconomics, Nr. 2, 2014

Abstract

In the decade prior to the economic and financial crisis, Germany’s net exports increased in absolute terms as well as relative to the growing level of import intensity of domestically produced export goods and services. This article analyses the direct and indirect employment effects induced both by exports as well as by of the import intensity of the production process of export goods and services on the skills used. It shows that Germany’s export surpluses led to positive net employment effects. Although the volume of imports of intermediate goods increased and was augmented by the rise in exports, it could not undermine the overall positive employment effect.

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International Fragmentation of Production and the Labour Input into Germany’s Exports – An Input-Output-analysis

Hans-Ulrich Brautzsch Udo Ludwig

in: Structural Change and Economic Dynamics, 2011

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Arbeitspapiere

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Der Exportsektor im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe und seine Bedeutung für das betriebliche Wachstum - eine Auswertung von Mikrodaten der amtlichen Statistik und einer IWH-Industrieumfrage -

Brigitte Loose Udo Ludwig

in: IWH-Diskussionspapiere, Nr. 169, 2003

Abstract

Im vorliegenden Diskussionspapier steht die Präsenz der ostdeutschen Industriebetriebe auf den ausländischen Gütermärkten im Mittelpunkt. Insbesondere wird untersucht, welche Betriebe ihre Produktion im Ausland absetzen und welche Faktoren die Auslandsaktivitäten beeinflussen. Zur Erklärung werden verschiedene theoretische Ansätze herangezogen, wie beispielsweise die Stellung der Betriebe am Inlandsmarkt, Marktsättigung im Inland, Lerneffekte in der Produktion und beim Vertrieb der Produkte. Gestützt auf diese Überlegungen werden verschiedene Bestimmungsgründen des Auslandsengagements empirisch auf der Basis der betriebliche Einzeldaten aus den amtlichen Monatsberichten des Verarbeitenden Gewerbes der fünf ostdeutschen Flächenländer bi- und multivariat getestet. Zugleich wird den betrieblichen Beweggründen für die Teilnahme am Exportgeschäft nachgegangen; die Grundlage dafür bildet das IWH-Industriepanel.

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Vierteljährliche Entstehungsrechnung des Bruttoinlandsprodukts für Ostdeutschland: Sektorale Bruttowertschöpfung

Hans-Ulrich Brautzsch Udo Ludwig

in: IWH-Diskussionspapiere, Nr. 164, 2002

Abstract

Eine wesentliche Voraussetzung zur Einflussnahme der politischen Entscheidungsträger auf das Wirtschaftsgeschehen ist die zeitnahe Bereitstellung von Informationen zur Entwicklung von Produktion und Erwerbstätigkeit. Derartige Informationen stehen gegenwärtig für den Großraum Ostdeutschland nur unzureichend zur Verfügung. Im Rahmen der vorliegenden Studie werden zunächst statistische Probleme und Verfahren zur Berechnung der unterjährigen Enwicklung von gesamtwirtschaftlicher Produktion und Erwerbstätigkeit in Ostdeutschland diskutiert. Anschließend werden Berechnungsmethoden für eine Vierteljahresrechnung auf der Basis von Jahreswerten zur sektoralen Bruttowertschöpfung und Erwerbstätigkeit in Ostdeutschland für den Zeitraum 1992 bis 2001 experimentell erprobt. Danach wird die quartalsmäßige Entwicklung der Bruttowertschöpfung für das laufende Jahr mit Hilfe eines Fortschreibungsverfahrens geschätzt.

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Überregionale Absatztätigkeit der ostdeutschen Industrie– eine empirische Analyse anhand der Daten des IAB-Betriebspanels –

Brigitte Loose Udo Ludwig

in: IWH-Diskussionspapiere, Nr. 153, 2001

Abstract

In diesem Aufsatz wird die Exportorientierung der Betriebe des ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbes in einer erweiterten Fassung analysiert, die neben dem Ausland auch das frühere Bundesgebiet als Absatzmarkt einschließt. Ge­genstand der bivariaten und multivariaten Untersuchung sind die Zusammen­hänge zwischen verschiedenen technischen und institutionellen Merkmalen der Betriebe und ihrem überregionalen Absatzengagement. Ausgangspunkt der Thesenbildung sind die unterschiedlich hohen Transaktionskosten auf den Märkten in Deutschland und außerhalb. Als Datenbasis dienen die Arbeit­geberbefragun­gen im IAB-Betriebspanel von 1999 und 2000.

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