Professor Dr. Udo Ludwig

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Aktuelle Position

seit 1/05

Honorarprofessor für empirische Wirtschaftsforschung

Universität Leipzig

seit 1/92

Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Makroökonomik

Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)

Forschungsschwerpunkte

  • Konjunktur- und Wachstumsanalysen
  • Input-Output-Analysen
  • Untersuchungen zu wirtschaftlichen Strukturveränderungen in Deutschland nach 1945 im Vergleich zwischen der Planwirtschaft der DDR und der Marktwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland

Udo Ludwig ist Honorarprofessor für empirische Wirtschaftsforschung an der Universität Leipzig. Er trat im Jahr 1992 in das neugegründete Institut ein und war Abteilungsleiter für Konjunktur und Wachstum. Danach setzte er 2009 seine Forschungen als wissenschaftlicher Mitarbeiter fort. Sein Forschungsinteresse gilt der Internationalisierung von Wertschöpfungsprozessen, der Anwendung der Input-Output-Methode, empirisch gestützten Vergleichen von Wirtschaftssystemen und wirtschaftlichen Transformationsprozessen.

Udo Ludwig studierte Wirtschaftskybernetik an der Staatlichen Universität Sankt Petersburg und promovierte an der Akademie der Wissenschaften in Berlin.

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Professor Dr. Udo Ludwig
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Mitglied - Abteilung Makroökonomik
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Publikationen

Neueste Publikationen

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Structural Stability of the Research & Development Sector in European Economies Despite the Economic Crisis

Jutta Günther Maria Kristalova Udo Ludwig

in: Journal of Evolutionary Economics, Nr. 5, 2019

Abstract

When an external shock such as the economic crisis in 2008/2009 occurs, the interconnectedness of sectors can be affected. This paper investigates whether the R&D sector experienced changes in its sectoral integration through the recession. Based on an input-output analysis, it can be shown that the linkages of the R&D sector with other sectors remain stable. In some countries, the inter-sectoral integration becomes even stronger. Policy makers can be encouraged to use public R&D spending as a means of fiscal policy against an economic crisis.

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Beschäftigungs- und Lohneffekte der deutschen Exportgüterproduktion im Lichte ihrer gestiegenen Importintensität

Hans-Ulrich Brautzsch Udo Ludwig

in: S. Dullien et al. (Hrsg.), Makroökonomie im Dienste des Menschen. Festschrift für Gustav A. Horn. Schriften der Keynes-Gesellschaft, Band 14. Marburg: Metropolis-Verlag, 2019

Abstract

Anhand einer Input-Output-Analyse wird gezeigt, dass für die Wertschöpfungsketten der Exportgüterproduktion in Deutschland weder die Daten während des Globalisierungsschubs um die Jahrtausendwende noch die Daten während der Wirtschafts- und Finanzkrise und danach den Verlust an Arbeitsplätzen und Einkommen infolge der wachsenden Importdurchdringung der nationalen Produktion belegen können. Im Gegenteil wird gezeigt, dass Deutschland dank seiner Stärke auf den internationalen Märkten von der Auslagerung einzelner Arbeitsschritte und ganzer Produktionsstufen profitiert hat.

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Produktion und Einkommen im Material Product System (MPS)

Udo Ludwig

in: R. Mink, K. Voy (Hrsg.), Gesamtwirtschaftliche Einkommensbegriffe. Produktion und Einkommen im sozialpolitischen Kontext. Berliner Beiträge zu den volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen, Band 3. Marburg: Metropolis-Vertrag, 2019

Abstract

Der Beitrag behandelt die wirtschaftstheoretisch und sozioökonomisch bestimmten Besonderheiten der statistischen Erfassung von Entstehung, Verteilung und Umverteilung des Einkommens im Gesamtrechnungssystem der Zentralplanwirtschaften sowie deren Folgen für die wirtschaftspolitische Steuerung.

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Referierte Publikationen

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Structural Stability of the Research & Development Sector in European Economies Despite the Economic Crisis

Jutta Günther Maria Kristalova Udo Ludwig

in: Journal of Evolutionary Economics, Nr. 5, 2019

Abstract

When an external shock such as the economic crisis in 2008/2009 occurs, the interconnectedness of sectors can be affected. This paper investigates whether the R&D sector experienced changes in its sectoral integration through the recession. Based on an input-output analysis, it can be shown that the linkages of the R&D sector with other sectors remain stable. In some countries, the inter-sectoral integration becomes even stronger. Policy makers can be encouraged to use public R&D spending as a means of fiscal policy against an economic crisis.

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Can R&D Subsidies Counteract the Economic Crisis? – Macroeconomic Effects in Germany

Hans-Ulrich Brautzsch Jutta Günther Brigitte Loose Udo Ludwig Nicole Nulsch

in: Research Policy, Nr. 3, 2015

Abstract

During the economic crisis of 2008 and 2009, governments in Europe stabilized their economies by means of fiscal policy. After decades of absence, deficit spending was used to counteract the heavy decline in demand. In Germany, public spending went partially into R&D subsidies in favor of small and medium sized enterprises. Applying the standard open input–output model, the paper analyzes the macroeconomic effects of R&D subsidies on employment and production in the business cycle. Findings in the form of backward multipliers suggest that R&D subsidies have stimulated a substantial leverage effect. Almost two thirds of the costs of R&D projects are covered by the enterprises themselves. Overall, a subsidized R&D program results in a production, value added and employment effect that amounts to at least twice the initial financing. Overall, the R&D program counteracts the decline of GDP by 0.5% in the year 2009. In the year 2010 the effects are already procyclical since the German economy recovered quickly. Compared to the strongly discussed alternative uses of subsidies for private consumption, R&D spending is more effective.

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The Skills Balance in Germany’s Import Intensity of Exports: An Input-Output Analysis

Udo Ludwig Hans-Ulrich Brautzsch

in: Intereconomics, Nr. 2, 2014

Abstract

In the decade prior to the economic and financial crisis, Germany’s net exports increased in absolute terms as well as relative to the growing level of import intensity of domestically produced export goods and services. This article analyses the direct and indirect employment effects induced both by exports as well as by of the import intensity of the production process of export goods and services on the skills used. It shows that Germany’s export surpluses led to positive net employment effects. Although the volume of imports of intermediate goods increased and was augmented by the rise in exports, it could not undermine the overall positive employment effect.

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Arbeitspapiere

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Der Exportsektor im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe und seine Bedeutung für das betriebliche Wachstum - eine Auswertung von Mikrodaten der amtlichen Statistik und einer IWH-Industrieumfrage -

Brigitte Loose Udo Ludwig

in: IWH-Diskussionspapiere, Nr. 169, 2003

Abstract

Im vorliegenden Diskussionspapier steht die Präsenz der ostdeutschen Industriebetriebe auf den ausländischen Gütermärkten im Mittelpunkt. Insbesondere wird untersucht, welche Betriebe ihre Produktion im Ausland absetzen und welche Faktoren die Auslandsaktivitäten beeinflussen. Zur Erklärung werden verschiedene theoretische Ansätze herangezogen, wie beispielsweise die Stellung der Betriebe am Inlandsmarkt, Marktsättigung im Inland, Lerneffekte in der Produktion und beim Vertrieb der Produkte. Gestützt auf diese Überlegungen werden verschiedene Bestimmungsgründen des Auslandsengagements empirisch auf der Basis der betriebliche Einzeldaten aus den amtlichen Monatsberichten des Verarbeitenden Gewerbes der fünf ostdeutschen Flächenländer bi- und multivariat getestet. Zugleich wird den betrieblichen Beweggründen für die Teilnahme am Exportgeschäft nachgegangen; die Grundlage dafür bildet das IWH-Industriepanel.

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Vierteljährliche Entstehungsrechnung des Bruttoinlandsprodukts für Ostdeutschland: Sektorale Bruttowertschöpfung

Hans-Ulrich Brautzsch Udo Ludwig

in: IWH-Diskussionspapiere, Nr. 164, 2002

Abstract

Eine wesentliche Voraussetzung zur Einflussnahme der politischen Entscheidungsträger auf das Wirtschaftsgeschehen ist die zeitnahe Bereitstellung von Informationen zur Entwicklung von Produktion und Erwerbstätigkeit. Derartige Informationen stehen gegenwärtig für den Großraum Ostdeutschland nur unzureichend zur Verfügung. Im Rahmen der vorliegenden Studie werden zunächst statistische Probleme und Verfahren zur Berechnung der unterjährigen Enwicklung von gesamtwirtschaftlicher Produktion und Erwerbstätigkeit in Ostdeutschland diskutiert. Anschließend werden Berechnungsmethoden für eine Vierteljahresrechnung auf der Basis von Jahreswerten zur sektoralen Bruttowertschöpfung und Erwerbstätigkeit in Ostdeutschland für den Zeitraum 1992 bis 2001 experimentell erprobt. Danach wird die quartalsmäßige Entwicklung der Bruttowertschöpfung für das laufende Jahr mit Hilfe eines Fortschreibungsverfahrens geschätzt.

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Überregionale Absatztätigkeit der ostdeutschen Industrie– eine empirische Analyse anhand der Daten des IAB-Betriebspanels –

Brigitte Loose Udo Ludwig

in: IWH-Diskussionspapiere, Nr. 153, 2001

Abstract

In diesem Aufsatz wird die Exportorientierung der Betriebe des ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbes in einer erweiterten Fassung analysiert, die neben dem Ausland auch das frühere Bundesgebiet als Absatzmarkt einschließt. Ge­genstand der bivariaten und multivariaten Untersuchung sind die Zusammen­hänge zwischen verschiedenen technischen und institutionellen Merkmalen der Betriebe und ihrem überregionalen Absatzengagement. Ausgangspunkt der Thesenbildung sind die unterschiedlich hohen Transaktionskosten auf den Märkten in Deutschland und außerhalb. Als Datenbasis dienen die Arbeit­geberbefragun­gen im IAB-Betriebspanel von 1999 und 2000.

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