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Specialized incubation strategies are on the rise

For nearly 30 years, business incubators are at the heart of urban technology and innovation policies in Germany. A recent study by the Halle Institute for Economic Research shows that there has been an increasing tendency for establishing specialized incubators that focus their support elements, processes and selection criteria on firms from one specific sector (in most cases knowledge-intensive sectors), and its particular needs. Among the total number of 413 business incubators currently operating in Germany, 94 can be classified as being specialized. Among the German specialized incubators, the vast majority specialize in biotechnology.

27. May 2010

Authors Michael Schwartz Christoph Hornych

Also in this issue

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Aktuelle Trends: Standortorientierung von Unternehmen im Zeichen der Wirtschafts- und Finanzkrise

Christoph Hornych Martin T. W. Rosenfeld

in: Wirtschaft im Wandel, No. 5, 2010

Abstract

Die Effekte der derzeitigen Wirtschaftskrise auf die Städte und Kommunen weisen verschiedene Dimensionen auf. Neben dem Rückgang von Beschäftigung, Kaufkraft und Steuereinnahmen dürften die konjunkturellen Rahmenbedingungen auch Auswirkungen auf die Zahl der Ansiedlungen zusätzlicher Unternehmen sowie auf die Zahl der Erweiterungen bereits in einer Kommune präsenter Unternehmen haben. Es ist zu vermuten, dass in der Folge der Krise die Zahl der investitionswilligen Unternehmen zurückgeht und demgemäß auch weniger Anfragen bei den Kommunen nach geeigneten Ansiedlungsflächen zu verzeichnen sind.

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Taxing Banks: Do it properly or not at all

Ulrich Blum Diemo Dietrich

in: Wirtschaft im Wandel, No. 5, 2010

Abstract

Taxing banks in favor of a mutual fund to safeguard future financial stability has been subject to an intensive public debate. The currently proposed solution, however, will not provide any protection against systemic risks. We argue that using tax revenues to reduce public debt would bring down the risk premium that government has to pay and thereby improves the capability of economic policy to stabilize the economy in future times of distress. Anything else is associated with the risk that bank capital is devastated which would hamper the economic recovery.

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Editorial

Martin T. W. Rosenfeld

in: Wirtschaft im Wandel, No. 5, 2010

Abstract

In der wissenschaftlichen Diskussion werden seit langem keine Zweifel daran gelassen, dass das gegenwärtige kommunale Steuersystem kaum den Anforderungen entspricht, die aus ökonomischer Sicht gestellt werden. Ohne hinreichende Selbstbestimmung ihrer Steuereinnahmen werden die Kommunen geradezu in die Verschuldung getrieben. Heute können die Kommunen im Wesentlichen nur das Aufkommen der Gewerbe- und der Grundsteuer selbst beeinflussen. Die Gewerbesteuer ist allerdings stark konjunkturabhängig und damit keine gute Gemeindesteuer. Die Beteiligung der Kommunen an der Einkommen- und Umsatzsteuer entspricht einer (recht kompliziert gestalteten) Vergabe von Finanzzuweisungen an die Kommunen. Weder die Einkommen- noch die Umsatzsteuerzahler wissen darüber Bescheid, welche Teile ihrer Zahlungen bei ihrer Kommune ankommen. Es besteht keine direkte finanzielle Beziehung zwischen den Steuerzahlern und ihrer Kommune. Die Entscheidungen der Kommunalpolitik werden damit tendenziell von den Wünschen der Bürger entkoppelt.

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Hochkultur auf dem Prüfstand? Eine Konkretisierung der allgemeinen Problematik am Beispiel ostdeutscher Orchester

Ulrich Blum Tobias Glufke Martin T. W. Rosenfeld

in: Wirtschaft im Wandel, No. 5, 2010

Abstract

Die Hochkultur in Deutschland, insbesondere in Ostdeutschland, steht gegenwärtig auf dem finanziellen Prüfstand: Als größtenteils öffentlich finanzierte aber freiwillige kommunale Aufgabe gerät sie unter dem Einfluss der Steuerrückgänge als Folge der Finanzkrise unter erheblichen Druck, müssen doch Pflichtaufgaben, vor allem im sozialen Sektor, prioritär erfüllt werden. Die hohe Kulturdichte als Teil einer sozialistischen Bildungsstrategie konnte unter marktwirtschaftlichen Bedingungen nicht aufrechterhalten werden. Weiterer Druck auf die Gemeinden entsteht durch eine sich ändernde Altersstruktur der Bevölkerung, die die Selbstfinanzierungsmöglichkeiten weiter einschränkt. Steigende Budgetanforderungen der Hochkultur bei gegebener Angebotskapazität können nur durch zusätzliche Einnahmen an den Märkten, ein verbessertes Sponsoring oder ein Aufstocken der Förderung gedeckt werden, wenn Kosteneinsparungen schwer möglich erscheinen und an die Substanz, insbesondere die Qualität, gehen können. Es ist daher zu fragen, welche Organisationsformen sich anbieten, das Kulturangebot zu stabilisieren. Dies erscheint aus institutionenökonomischer Sicht insbesondere dann als erforderlich, wenn durch Kultur möglicherweise die Transaktionskosten der Gesellschaft verringert werden. Im Rahmen einer Untersuchung der ostdeutschen Orchesterlandschaft werden grundlegende Probleme des öffentlich finanzierten Kulturangebots aufgezeigt und eine Reihe von Maßnahmen empfohlen, die der Systemstabilisierung der Kulturlandschaft dienen können. Denn ohne Zweifel ist das Kulturangebot als weicher Standortfaktor nicht nur von Bedeutung für hochwertige Unternehmensfunktionen, es stellt ebenso einen Beitrag zur gesellschaftlichen Identität dar.

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IWH-Bauumfrage im April 2010: Kräftige Frühjahrsbelebung kontert Geschäftseinbruch im Winter

Brigitte Loose

in: Wirtschaft im Wandel, No. 5, 2010

Abstract

Das Geschäftsklima im ostdeutschen Baugewerbe hat sich laut IWH-Umfrage unter mehr als 300 Unternehmen im April deutlich verbessert. Nach den außergewöhnlich hohen witterungsbedingten Produktionsausfällen im ersten Quartal dieses Jahres kommt dies nicht überraschend. Sobald die Wetterlage die Bauarbeiten nicht mehr behinderte, hat das Baugewerbe begonnen, den Produktionsverzug vom Jahresanfang zügig abzuarbeiten.

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Leistungsbilanzungleichgewichte in der EU – Eine Herausforderung für die europäische Fiskalpolitik?

Toralf Pusch

in: Wirtschaft im Wandel, No. 5, 2010

Abstract

In the European Monetary Union there is an ongoing debate about the sustainability of high and long-lasting current account deficits and surpluses. In light of the questions of its proper working as a currency area and inspired by the Optimum Currency Area theory, economic policy proposals have been developed for the institutional amendment of European fiscal policy. This contribution questions if the existing proposals are suitable for addressing the problem of current account balances which are deemed to be excessive. Alternatives have to be developed with a symmetrical impact, thus targeting excessive current account deficits and surpluses as well. At the same time, a challenge for such an alternative would be a more effective implementation than the existing modes of European economic policy coordination.

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