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Ostdeutsche Kommunen verbessern ihre Standortqualität durch Umweltschutzinvestitionen

Auf Grund der Vernachlässigung des Umweltschutzes in der früheren DDR befand sich die kommunale Abwasser- und Abfallentsorgungsinfrastruktur Ostdeutschlands zu Beginn des Einigungsprozesses in einem desolatem Zustand. Der Beitrag fasst die Ergebnisse einer Studie zusammen, in der die Bestimmungsgründe, Entwicklung und Förderung von Umweltschutzinvestitionen ostdeutscher Kommunen analysiert wurden. Obwohl der Ausbau der Entsorgungsinfrastruktur merklich vorangetrieben wurde, sind auch künftig umfangreiche Investitionen notwendig, um Umweltschutzstandards erfüllen und um die Standortattraktivität weiter verbessern zu können.

01. Juli 1995

Autoren Walter Komar

Außerdem in diesem Heft

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Aktuelle Trends - Westdeutschland: Auftragseingang und Produktion im Verarbeitenden Gewerbe

IWH

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 2, 1995

Abstract

Westdeutschlands Industrie steht in einem Aufschwungsprozeß - aber es ist noch ein „hinkender“ Aufschwung. Die Aufträge aus dem Ausland steigen seit Anfang 1993 mit unverändert hohem Tempo an. Der Auftragseinbruch im Verlauf der letzten Rezession ist inzwischen wieder wettgemacht. Die Industrie wurde durch den Sog der weltweiten Konjunkturverbesserung aus dem Tal gezogen.

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Ausländische Direktinvestitionen in Mittel- und Osteuropa werden überschätzt

Hubert Gabrisch

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 2, 1995

Abstract

Die in der Öffentlichkeit ziemlich einhellig geäußerte Auffassung, daß Produktionsstätten via Direktinvestitionen massenhaft nach Mittel- und Osteuropa abwandern, besitzt empirisch wenig Substanz. Der Anteil der Reformländer an den Bruttoinlandsinvestitionen der OECD ist marginal. Er beträgt z.B. in Deutschland nur 0,3 vH. Die ausländischen Direktinvestitionen in die Transformationsländer Mittel- und Osteuropas haben, gemessen an ihrem Anteil an den Inlandsinvestitionen (7 bis 8 vH) und je Einwohner (52 US-Dollar), bereits ein Niveau erreicht, das im internationalen Vergleich als normal angesehen werden kann. Es ist daher nicht zu erwarten, daß auf mittlere und längere Frist größere Belastungen der internationalen Finanzmärkte entstehen, eine größere Umorientierung der internationalen Direktinvestitionsströme von Entwicklungs- zu Reformländern erfolgt oder daß gar Standortentscheidungen von Investoren zugunsten der Reformländer einen wesentlichen Einfluß auf Beschäftigung und Wirtschaftswachstum in Westeuropa oder Deutschland haben werden.

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Regionalisierung der Regionalpolitik - ein instrumenteller Hoffnungsträger?

Gerhard Heimpold Martin Junkernheinrich

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 2, 1995

Abstract

Erhebliche Informationsdefizite der Regionalpolitik zentralistischer Prägung legen eine Stärkung der Eigenverantwortung lokaler Entscheidungsträger für die regionale Entwicklung nahe. Zwar sprechen gewichtige Gründe für eine Regionalisierung der regionalen Wirtschaftspolitik, die Erwartungen dürfen jedoch nicht zu hoch angesetzt werden. Der Erfolg einer Regionalisierung hängt entscheidend davon ab, daß die Fragen der Raumabgrenzung des inhaltlichen Regionalisierungsbedarfs· und der Organisationsform problemadäquat gelöst werden.

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