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So viel kostet FremdenfeindlichkeitReint GroppSüddeutsche Zeitung, 1. September 2026
This paper examines how political networks influence insider trading in China. Using biographical data to construct chairman–politician social networks, we find that firms with stronger political networks engage in significantly less insider trading. The effect is stronger for non-state-owned enterprises (non-SOEs) and for long-standing or high-ranking connections. The muted trading persists during periods when insiders possess valuable private information, including prior to M&A announcements and major policy events. The evidence suggests that personal political networks function as informal governance mechanisms that discipline managerial opportunism when formal governance through state ownership is absent.
We show an equivalence result in the representative-agent New-Keynesian model after demand, wage-markup and correlated price-markup and TFP shocks: assuming sticky prices and flexible wages yields identical allocations for GDP, consumption, labor, inflation and interest rates to the opposite case—flexible prices and sticky wages. This equivalence arises with identical price and wage Phillips-curve slopes and generalizes to any slopes' pair whose sum and product are identical. Equilibrium profits and wages are, however, substantially different; equivalence breaks when these factor-distributional implications matter for aggregate allocations, e.g. in New-Keynesian models with heterogeneous agents, endogenous firm entry, and non-constant returns to scale.
Bezahlen Immobilienkäufer einen Aufpreis, um in einem kulturell vielfältigen Viertel zu leben? Eine neue Studie mit Daten aus Nordirland legt dies nahe. Um den Zusammenhang zwischen kultureller Vielfalt und Immobilienpreisen zu untersuchen, stützen sich die Forscher auf Daten aus der Zeit der britischen Kolonialisierung Irlands zu Beginn des 17. Jahrhunderts. Damals entstanden Nachbarschaften mit unterschiedlicher religiöser Zusammensetzung. Diese religiöse Zusammensetzung besteht bis heute. Diese Wohnviertel unterscheiden sich also kulturell, nicht jedoch hinsichtlich ihrer ethnischen und sozioökonomischen Merkmale. Die Ergebnisse zeigen: Im Durchschnitt erzielen Immobilien in kulturell vielfältigen Vierteln einen um fast 10% höheren Verkaufspreis als solche in religiös-kulturell homogenen Gebieten. Darin spiegelt sich eine höhere Nachfrage: Vielfältige Viertel sind für ein breiteres Spektrum potenzieller Käufer attraktiv. Dadurch steigt auch die Liquidität der Immobilien. Die Ergebnisse stehen in Kontrast zu früheren Studien, die einen negativen Zusammenhang zwischen Vielfalt und Immobilienpreisen belegten.
Das britische Wirtschaftsmagazin The Economist hat die Wirtschaftspolitik der Regierung Trump als „Fortress Economics“ bezeichnet. Bei der Festung USA werden alle Zugbrücken hochgezogen. Importe werden mit dem expliziten Ziel durch Zölle verteuert, um (fast) alle Produkte wieder in den USA zu produzieren. Und die Grenzen der USA, nicht nur nach Mexiko, sind fast vollständig geschlossen.
Aktuell wird diskutiert, die geringfügige Beschäftigung (Minijobs) stark einzuschränken.1 Es wird kritisiert, dass Minijobs zur Absenkung arbeitsrechtlicher Standards führen sowie Schwarzarbeit begünstigen und den Wettbewerb verzerren. Darum wird vorgeschlagen, die Minijobs schrittweise in reguläre sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse zu überführen.
Die deutsche Wirtschaft befindet sich trotz höherer Energiepreise und anhaltender Risiken durch den Golfkonflikt auf Erholungskurs. Eine steigende Auslandsnachfrage und zusätzliche staatliche Investitionen stützen die Konjunktur, während die Beschäftigung insbesondere im Verarbeitenden Gewerbe weiter rückläufig ist. Die Produktion dürfte in diesem Jahr um 1,4% und im kommenden Jahr um 0,8% zunehmen; in Ostdeutschland fällt die wirtschaftliche Erholung etwas schwächer aus.
Anfang September wählt Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag, und die AfD hat erstmals die Chance auf eine eigene Regierungsmehrheit. Sachsen-Anhalt hat eine der ältesten Beschäftigtenstrukturen Deutschlands: Fast jeder dritte deutsche Beschäftigte ist 55 oder älter. Im vergangenen Jahrzehnt hat das Land netto bereits 40.580 deutsche Beschäftigte verloren. Die Beschäftigung blieb dennoch stabil, weil 51.960 ausländische Beschäftigte hinzukamen. Ein erheblicher Teil dieses Zuwachses stammt aus Fluchtkontexten: Seit Ende 2020 kamen rund 40% des Zuwachses aus Asylherkunftsländern und der Ukraine. Die internationale Evidenz zeigt nach Regierungswechseln zu zuwanderungskritischen Parteien Rückgänge des ausländischen Zuzugs zwischen 32 und 65%. Eine kompensierende Rückkehr Einheimischer ist nicht zu beobachten. Die Analyse zeigt, dass tausende von offenen Stellen in Sachsen-Anhalt nicht besetzt werden könnten, mit entsprechenden Auswirkungen auf Wohlstand und Wachstum.
Der vorliegende Beitrag untersucht treibende Kräfte für rechtspopulistisches Wahlverhalten (gemessen über den Stimmenanteil der Partei Alternative für Deutschland) in Wahlen zum Deutschen Bundestag zwischen 2013 und 2025. Die Studie legt einen besonderen Fokus auf Determinanten mit Arbeitsmarktbezug, da sich diese mit Maßnahmen der Wirtschaftspolitik beeinflussen lassen.
Real estate is a capstone connection between various economic agents and markets. It is the main store of household wealth, serves as collateral for mortgage loans in the banking system, aids the transmission of monetary policy, and can propagate financial crises when overvalued. Yet comparable house-price data across the European Union (EU) and the euro area is unavailable, which hinders the design and evaluation of common monetary and economic policy that operates across heterogeneous housing markets. We derive monthly subnational European Real Estate Indicators (EREI) from online residential property advertisements in 16 European countries. The release covers April 2024 to June 2026 and contains 48,168 region-month-segment observations for 1,154 NUTS 3 regions, aggregating more than 43 million listing observations across the monthly sale and rental cross-sections. Each region-month segment reports the number of advertisements and summary statistics for asking prices per square meter and listing durations. The release also includes sale-segment indices for Europe, the euro area, and individual countries. Thirteen covered countries are EU members, which represented 85% of EU-27 gross domestic product in 2024. EREI data support research on a wide range of socio-economic phenomena associated with real estate dynamics, such as the evaluation of monetary policy or macroprudential policy effects on financial stability.
We show that online listing prices closely approximate transaction prices across Europe. Our validation uses the IWH European Real Estate Index (EREI), a near-real-time database of monthly purchase prices, rents, listing counts, and time on market for 1,154 NUTS-3 regions in 16 countries since April 2024. With publication lags as short as one month, validated listing prices offer a timely, comparable complement to official house price statistics. Purchase price levels correlate between 0.94 and 0.97 with transaction prices in the five most populous markets, while calibration slopes range from 0.95 to 1.00. Aggregate listing prices exceed benchmark transaction prices by 13% to 22%.