06.08.2026 • 22/2026
IWH-Insolvenztrend: Firmenpleiten auch im Juli auf sehr hohem Niveau
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, ist die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im Juli nahezu unverändert geblieben. Die Zahl der betroffenen Arbeitsplätze ging leicht zurück, liegt aber weiterhin deutlich über dem Vor-Corona-Niveau. Die Frühindikatoren deuten auch für die kommenden Monate auf sehr hohe Insolvenzzahlen hin.
Steffen Müller
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09.07.2026 • 20/2026
IWH-Insolvenztrend: Firmenpleiten im zweiten Quartal auf höchstem Stand seit mehr als zwei Jahrzehnten
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, stieg die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im Juni erneut an. Im zweiten Quartal 2026 gab es so viele Firmenpleiten wie seit 21 Jahren nicht mehr. Der Anstieg erfasst nahezu alle großen Branchen.
Steffen Müller
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Distributional Income Effects of Banking Regulation in Europe
Melina Ludolph, Lena Tonzer, Lars Brausewetter
Journal of Corporate Finance,
Vol. 100 (July),
2026
Abstract
We study the impact of stricter and more harmonized banking regulation along the income distribution using household survey data for 25 EU countries. Exploiting country-level heterogeneity in the implementation of European Banking Union directives allows us to control for confounders and identify effects. Our results show that these regulatory reforms aimed at increasing financial system resilience affect households heterogeneously and result in a widening of the income distribution. These results are dependent on a country’s ex-ante regulatory stringency, and more pronounced in countries with stronger bank dependence. Furthermore, we find that more stringent regulation reduces income growth for low-income households primarily due to exits from employment, whereas affluent households tend to experience increased growth rates for employee and self-employed income.
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11.06.2026 • 17/2026
Konjunktur aktuell: Konjunktur zwischen Energiekrise und KI-Boom
Die deutsche Wirtschaft befand sich bis zum Ausbruch der Energiekrise auf Erholungskurs. Aber nur wenn sich der Golfkonflikt entspannt und die Energiepreise nicht weiter steigen, wird sich die Erholung im Laufe des Jahres 2026 fortsetzen. Das ist in der vorliegenden Sommerprognose des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) unterstellt. In diesem Fall dürfte die Produktion in diesem und im folgenden Jahr um 0,9% zunehmen. Ähnliche Expansionsraten sind auch für Ostdeutschland zu erwarten. Im März waren die IWH-Konjunkturforscher für die deutsche Wirtschaft von einem Zuwachs von 0,7% für 2026 und 1% für 2027 ausgegangen.
Oliver Holtemöller
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09.06.2026 • 15/2026
IWH-Insolvenztrend: Anzahl der Firmenpleiten deutlich gesunken
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, ist die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland nach Rekordwerten in den Vormonaten im Mai deutlich gesunken. Eine Ausnahme bildet die Branche Verkehr und Lagerei.
Steffen Müller
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05.05.2026 • 13/2026
IWH-Insolvenztrend: Neuer Rekordwert bei Firmenpleiten
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, liegt die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im April über dem Rekordwert aus dem März. Für die kommenden Monate ist keine Entspannung in Sicht.
Steffen Müller
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09.04.2026 • 12/2026
IWH-Insolvenztrend: Firmenpleiten auf höchstem Stand seit mehr als zwei Jahrzehnten
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, stieg die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im März überraschend deutlich an. Im ersten Quartal 2026 gab es so viele Firmenpleiten wie seit über zwanzig Jahren nicht mehr.
Steffen Müller
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12.03.2026 • 8/2026
Konjunktur aktuell: Ölpreisschock gefährdet Erholung in Deutschland
Weltweit höhere Energiepreise infolge des neuen Golfkriegs verschlechtern die Aussichten für die deutsche Konjunktur, auch wenn Mehrausgaben der öffentlichen Hand die gesamtwirtschaftliche Expansion in diesem und im kommenden Jahr stützen werden. Nach der Frühjahrsprognose des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) dürfte die Produktion im Jahr 2026 um 0,7% und im Jahr 2027 um 1% zunehmen. Ähnliche Expansionsraten sind auch für Ostdeutschland zu erwarten. Im Dezember waren die IWH-Konjunkturforscher von einem Zuwachs von 1% sowohl für 2026 als auch für 2027 ausgegangen.
Oliver Holtemöller
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10.03.2026 • 7/2026
IWH-Insolvenztrend: Anstieg bei Firmenpleiten im Februar betrifft viele Jobs
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, ist die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im Februar gestiegen. Für die kommenden Monate sind weiterhin sehr hohe Werte zu erwarten.
Steffen Müller
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19.02.2026 • 5/2026
IWH-Tarif-Check: Tariflohnplus reicht nicht ‒ Reale Nettoverluste im Länderdienst
Die Tarifvertragsparteien des öffentlichen Dienstes der Länder haben sich am Wochenende auf einen neuen Tarifabschluss geeinigt. Für die ersten fünf Monate wurde eine „Nullrunde“ vereinbart. Die erste Tariflohnerhöhung von 2,8%, mindestens jedoch 100 Euro pro Monat, erfolgt ab April 2026. Elf Monate später, im März 2027, folgt die nächste Anhebung um 2,0%. Zum Ende der vereinbarten Laufzeit im Januar 2028 werden die regulären Tabellenentgelte nochmals um 1,0% erhöht. Die Tariflohnzuwächse dürften damit leicht über den erwarteten Preissteigerungen liegen. Die derzeit absehbaren zusätzlichen Belastungen durch weiter steigende Sozialabgaben und höhere Lohnsteuern können dadurch jedoch nicht vollständig ausgeglichen werden.
Oliver Holtemöller
Birgit Schultz
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