Aktuelle Trends - Konjunktur in der Europäischen Währungsunion läuft in eine Delle
Michael Seifert
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 4,
1999
Abstract
Seit Anfang 1999 veröffentlicht das IWH im vierteljährlichen Abstand einen Frühindikator der Konjunkturentwicklung des Euroraums. Der Indikator, der neben den Auftragseingängen sowie Unternehmer- und Verbraucherumfragen auch die Zinsstruktur berücksichtigt, läuft der tatsächlichen Entwicklung (gegenwärtig approximiert mit Hilfe des Index der Industrieproduktion) um ungefähr ein Quartal voraus und ermöglicht eine Trendprognose der wirtschaftlichen Aktivität.
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Aktuelle Trends - Ostdeutsche Wirtschaft zwischen Expansion und Schrumpfung
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 3,
1999
Abstract
Auch neun Jahre nach dem Fall der Mauer setzte sich der strukturelle Wandel der ostdeutschen Wirtschaft mit hohem Tempo fort. Im vergangenen Jahr konnte die ostdeutsche Industrie ihre Wertschöpfung insgesamt um gut zwölf Prozent ausweiten, während das Baugewerbe einen Rückgang um nahezu neun Prozent hinnehmen mußte.
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Aktuelle Trends - Ostdeutschlands Unternehmen auf westeuropäischen Märkten zunehmend präsent
Ingrid Haschke
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 2,
1999
Abstract
Die Wertschöpfung in der ostdeutschen Industrie expandierte 1998 bereits das zweite Jahr in Folge mit zweistelligen Zuwachsraten. Noch kräftiger nahm der Auslandsumsatz zu, lange Zeit ein Schwachpunkt unternehmerischer Tätigkeit in den neuen Bundesländern: 1998 mit etwa 30 vH gegenüber dem Vorjahr. Dennoch fällt der Beitrag der Industrieunternehmen Ostdeutschlands zum Auslandsumsatz des deutschen Verarbeitenden Gewerbes insgesamt mit 3,4 vH nach wie vor gering aus.
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Aktuelle Trends - Suburbanisierung in Ostdeutschland stabilisiert sich auf hohem Niveau
Peter Franz
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 1,
1999
Abstract
Die Stadtregion Halle-Leipzig gehört zu denjenigen ostdeutschen Stadtregionen, die durch einen deutlichen Trend der Bevölkerungsverlagerung vom Stadtgebiet ins Umland (Suburbanisierung) gekennzeichnet sind. An der Bevölkerungsmobilität in diesem Raum läßt sich der bisherige Verlauf der Suburbanisierung in den neuen Ländern in typischer Weise ablesen. In der Darstellung sind die Wanderungssalden (Differenz zwischen Zu- und Fortzügen) für die Städte Halle und Leipzig sowie für deren direkt angrenzende Umlandkreise zusammengefaßt.
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Zwei Schritte vor und einen zurück - Der Streit um die Reform der geringfügigen Beschäftigung - ein Kommentar
Lioba Trabert
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 16,
1998
Abstract
Alle Jahre wieder wird die Abschaffung der Versicherungsfreiheit geringfügiger Beschäftigung diskutiert. Geschehen ist in den vergangenen Jahren jedoch nichts. Dieses Mal sah es zwar zunächst so aus, als wolle die Regierung ernsthaft das Geflecht aus Ausnahmeregelungen entwirren. Die fast täglich wechselnden Pläne belegen jedoch, daß das anfangs gesteckte Ziel weit in die Ferne gerückt ist. Übrig geblieben ist vielmehr das Bestreben, niemandem weh zu tun.
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Ostdeutsche Papierindustrie: Beschäftigungsstabilisierung bei Lohnkostenvorteilen
Hans-Ulrich Brautzsch
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 15,
1998
Abstract
In diesem aktuellen Trend werden die im Jahr 1995 pro Arbeiter wöchentlich geleisteten Überstunden nach Industriebranchen dargestellt. Zugleich wird die Vergütung einer Überstunde im Vergleich zu einer Normalarbeitsstunde betrachtet. Die entsprechenden westdeutschen Werte werden als Referenzgrößen herangezogen.
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Aktuelle Trends - Breite Streuung der Überstundenzuschläge in der ostdeutschen Industrie
Hans-Ulrich Brautzsch
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 15,
1998
Abstract
Im Durchschnitt der ostdeutschen Industrie leistete 1995 ein Arbeiter wöchentlich 1,5 Überstunden (Westdeutschland: 1,9 Stunden). Eine Überstunde kostete die Unternehmen durchschnittlich 20,24 DM und war damit um ein Fünftel teurer als eine Normalarbeitsstunde, die mit 16,76 DM entlohnt wurde. Dabei war die Spannweite zwischen den Wirtschaftsbereichen sehr groß. Während im Ledergewerbe – einem Wirtschaftszweig mit einem vergleichsweise geringen Bruttostundenverdienst – eine Überstunde um ein Drittel höher bezahlt wurde als eine Normalarbeitsstunde, betrug der Überstundenzuschlag im Wirtschaftszweig Kokerei und Mineralölverarbeitung nur etwa 11 vH.
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Aktuelle Trends - Produktivitätsfortschritt in Ostdeutschland zunehmend durch Investition geprägt
Joachim Ragnitz
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 14,
1998
Abstract
Trotz abgeschwächten gesamtwirtschaftlichen Wachstums ist die Arbeitsstundenproduktivität im ostdeutschen Unternehmenssektor in den vergangenen drei Jahren beschleunigt angestiegen. Hierin spiegelt sich zu einem Teil der Beschäftigungsabbau der letzten Jahre wider; bedeutsamer aber ist die weiterhin hohe Investitionstätigkeit in den neuen Ländern: Je Einwohner gerechnet, liegen die Investitionen im ostdeutschen Unternehmenssektor nach wie vor um rund 40 vH über dem westdeutschen Niveau.
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Aktuelle Trends - Hohe Arbeitslosigkeit trotz hoher Erwerbstätigkeit in den neuen Ländern
Hilmar Schneider
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 13,
1998
Abstract
Die Unterschiede in den Erwerbstätigenquoten zwischen Ost- und Westdeutschland sind bei weitem geringer als es die großen Unterschiede bei den Arbeitslosenquoten erwarten lassen. Während die durchschnittliche Arbeitslosenquote 1997 in den alten Bundesländern (ohne Berlin) bei etwa 10 vH lag, betrug sie in den neuen Bundesländern (einschließlich Berlin) knapp 20 vH.
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Aktuelle Trends - Rußlandkrise erschüttert Euro-Währungen nicht
Silke Tober
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 12,
1998
Abstract
Wer hätte noch vor einem Jahr erwartet, daß die Wechselkurse zwischen den künftigen EWU-Ländern trotz so merklicher Erschütterungen der Weltwirtschaft wie der Währungsturbulenzen und der wirtschaftlichen Einbrüche in Asien und Rußland stabil bleiben? Die Beschlüsse des Euro-Sondergipfels Anfang Mai dieses Jahres haben es ermöglicht. Dort wurden nicht nur die 11 Gründungsmitglieder der Europäischen Währungsunion bestimmt, sondern auch die bilateralen Umrechnungskurse der jeweiligen Währungen in den Euro. Da weder die Asien- noch die Rußlandkrise den Starttermin der EWU in Frage gestellt haben, berühren sie auch die Wechselkurse zwischen den 11 Euro-Währungen kaum.
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