24.09.2026 • 28/2026
Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2026: Aufschwung mit Strukturproblemen – Finanzpolitik auf Abwegen
Die deutsche Wirtschaft ist seit Ende 2025 im Aufschwung. Die Erholung fällt stärker aus als noch im Frühjahr erwartet, bleibt aber schwach. Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten für das laufende Jahr ein BIP-Plus von 1,3% und für die beiden folgenden Jahre von 1,1% bzw. 0,4%. Gegenüber dem Frühjahr wurde die Prognose für 2026 um 0,7 und für 2027 um 0,2 Prozentpunkte angehoben. „Die Wirtschaft hat sich robuster entwickelt als erwartet. Der Aufschwung steht jedoch auf einem schmalen Fundament, denn hohe Energiepreise und Strukturprobleme belasten“, sagt Oliver Holtemöller, Konjunkturchef des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Im laufenden Quartal bremst zudem Niedrigwasser die Aktivität vorübergehend. Das staatliche Defizit nimmt weiter zu, sodass sich ein wachsender Konsolidierungsbedarf aufstaut.
Oliver Holtemöller
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10.06.2026 • 16/2026
Einladung zur gemeinsamen Pressekonferenz von Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und Creditreform am 17. Juni in Halle (Saale)
Der Krieg im Nahen Osten blockiert die Konjunkturerholung. Selbst Staatsausgaben in Milliardenhöhe konnten die Wirtschaft bisher kaum beflügeln. Viele Unternehmen sind nach den Rezessionsjahren angeschlagen. Die Insolvenzen steigen. Wie sind aktuell die Rahmenbedingungen für die mittelständische Wirtschaft in Sachsen-Anhalt? Wie optimistisch sind die Unternehmen im Hinblick auf Geschäftserwartungen und Standortbedingungen?
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01.04.2026 • 9/2026
Energiepreisschock dämpft Erholung – Inflation steigt
Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute sehen die deutsche Konjunktur nach einem mehrjährigen Abschwung zwar in einer Erholungsphase, erwarten aber für 2026 nur eine moderate Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von 0,6% und für 2027 von 0,9%. „Der Energiepreisschock im Zuge des Iran-Krieges trifft die Erholung hart, gleichzeitig stützt aber die expansive Fiskalpolitik die Binnenwirtschaft und verhindert ein stärkeres Abrutschen“, sagt Timo Wollmershäuser, Konjunkturchef des ifo Instituts. Die Inflationsrate wird nach Einschätzung der Institute im Jahr 2026 auf durchschnittlich 2,8% ansteigen, im Jahr 2027 auf 2,9%.
Oliver Holtemöller
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24.02.2026 • 6/2026
Presseeinladung zur IWH-Jahrestagung am 9. März 2026: „Gesellschaftlicher Zusammenhalt in der Transformation“
Tiefe Umbrüche setzen die Gesellschaft unter Druck. Die Jahrestagung des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) diskutiert Ursachen und Lösungswege mit Gästen aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft – darunter Sebastian Wüste, Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Transformationsforscher Everhard Holtmann und „Spiegel“-Autorin Sabine Rennefanz.
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Research Articles
Research Articles Explore cutting-edge research based on CompNet’s micro-aggregated firm-level data and related analytical tools. These articles cover empirical and theoretical…
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25.09.2025 • 28/2025
Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2025: Expansive Finanzpolitik kaschiert Wachstumsschwäche
Die deutsche Wirtschaft lässt die Talsohle hinter sich und dürfte in den kommenden zwei Jahren wieder etwas an Dynamik gewinnen. Nach der Stagnation in der ersten Jahreshälfte prognostiziert die Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose in ihrem Herbstgutachten für das laufende Jahr eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von 0,2%. In den beiden kommenden Jahren dürfte eine expansive Finanzpolitik den Anstieg der Wirtschaftsleistung dann spürbar auf 1,3% bzw. 1,4% beschleunigen. Damit bleibt die Prognose der Institute für dieses und nächstes Jahr gegenüber dem Frühjahrsgutachten in etwa unverändert. „Die deutsche Wirtschaft steht nach wie vor auf wackeligen Beinen“, sagt Dr. Geraldine Dany-Knedlik, Leiterin des Bereichs Prognose und Konjunkturpolitik im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). „In den beiden kommenden Jahren erholt sie sich zwar spürbar. Angesichts anhaltender struktureller Schwächen wird diese Dynamik allerdings nicht von Dauer sein.“
Oliver Holtemöller
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10th CompNet Annual Conference
10th CompNet Annual Conference This year CompNet celebrates its 10th Annual Conference, together with Banque de France as co-host, which took place in Paris. The topic of the…
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Archiv
Medienecho-Archiv 2021 2020 2019 2018 2017 2016 Dezember 2021 IWH: Ausblick auf Wirtschaftsjahr 2022 in Sachsen mit Bezug auf IWH-Prognose zu Ostdeutschland: "Warum Sachsens…
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Retreat-Auftakt-Meeting
IWH Retreat: Auftakt-Meeting von Oliver Holtemöller, 19.04.2022 Liebe Kolleginnen und Kollegen, am 08. und 09. Juni 2022 findet unsere Klausurtagung am Schwielowsee bei Potsdam…
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10.07.2025 • 21/2025
Einladung zur gemeinsamen Pressekonferenz von Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und Creditreform am 15. Juli 2025 in Halle (Saale)
Seit über zwei Jahren schrumpft die wirtschaftliche Entwicklung in Sachsen-Anhalt. Die Hoffnungen auf eine Trendwende wurden zuletzt immer wieder enttäuscht. Kann der Negativtrend 2025 endlich gestoppt werden? Wie sind aktuell die Rahmenbedingungen für die mittelständischen Unternehmen im Land? Und wie bewerten sie Geschäftslage und Standort?
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