Committing To Grow: Employment Targets and Firm Dynamics
André Diegmann, Ufuk Akcigit, Harun Alp, Nicolas Serrano-Velarde
Review of Economic Studies,
im Erscheinen
Abstract
We study the firm-level and aggregate effects of government-imposed employment targets. We develop a dynamic general equilibrium model with heterogeneous firms and endogenous productivity growth in which penalties for below-target hiring generate a polarization mechanism: low-productivity firms exit, while others expand employment beyond efficient levels, and firms invest in productivity to avoid future penalties. We test and confirm the model’s firm level predictions using unique contractual data on more than 18,000 employment commitments from the East German privatization, exploiting quasi-random variation in the assignment of privatizers to firms. Quantitatively, employment targets reduce unemployment and raise welfare in the short run, but these effects fade as distorted labor allocations and weakened investment incentives slow aggregate productivity growth, leaving no lasting welfare gains. We also evaluate how alternative designs for employment-protection (e.g., the choice between mandates and subsidies, the structure of targets) impact misallocation and the resulting short- and long-run outcomes.
Artikel Lesen
Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)
EREI-Update: Mieten in spanischen Städten weiter hoch Der angespannte spanische Mietwohnungsmarkt veranlasste die Regierung, vorgezogene Neuwahlen auszurufen. Die neuesten Daten…
Zur Seite
IWH-Treuhanddatenbank
IWH-Treuhand-Mikrodatenbank Die IWH-Treuhand-Mikrodatenbank ist ein neuer Datensatz, der die Privatisierung der ostdeutschen Unternehmen in der ersten Hälfte der 1990er Jahre…
Zur Seite
Management-Buy-Outs
Management-Buy-Outs in Ostdeutschland Die Studie über Management-Buy-Outs (MBOs) untersucht einen wichtigen Teil des ostdeutschen Unternehmensbestands: Unternehmen, die im Zuge…
Zur Seite
Forschungsdatenzentrum
Forschungsdatenzentrum (IWH-FDZ) Direkt zu unserem Datenangebot Das IWH-Forschungsdatenzentrum bietet externen Forscherinnen und Forschern Zugang zu Mikrodaten und…
Zur Seite
Ostdeutschland
Die garstige Lücke Warum Ostdeutschland auch 30 Jahre nach der Vereinigung um 20% ärmer ist als der Westen Dossier Auf den Punkt Der wirtschaftliche Aufholprozess Ostdeutschlands…
Zur Seite
Forschungscluster
Drei Forschungscluster Jede IWH-Forschungsgruppe ist einem themenorientieren Forschungscluster zugeordnet. Die Cluster stellen keine eigenen Organisationseinheiten dar, sondern…
Zur Seite
14.05.2025 • 16/2025
Privatisierung erhöht Effizienz in Krankenhäusern
Die Übernahme von Krankenhäusern durch Private-Equity-Firmen steht oft in der Kritik. Neue Forschung des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und der ESMT Berlin zeigt jedoch: Krankenhäuser profitieren davon operativ, ohne dass Qualität oder medizinische Versorgung beeinträchtigt werden.
Merih Sevilir
Lesen
Wie Arbeitsplatzzusagen die Unternehmensdynamiken beeinflussen
Ufuk Akcigit, Harun Alp, André Diegmann, Nicolas Serrano-Velarde
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 4,
2024
Abstract
Arbeitsplatzzusagen stellen eine häufig genutzte industriepolitische Maßnahme dar. Die zugrundeliegende Studie evaluiert die Wirkungen von Arbeitsplatzzusagen zum Zeitpunkt der Privatisierung der Unternehmen in Ostdeutschland nach der Wiedervereinigung. Diese industriepolitische Maßnahme verlangte von den neuen Eigentümern der Unternehmen, sich zu Beschäftigungszielen zu verpflichten, wobei Strafen für Nichteinhaltung vertraglich vereinbart waren. Die Studie zeigt, dass Arbeitsplatzzusagen zu einer Polarisierung und Fehlallokation führen. Während Unternehmen mit geringer Produktivität aus dem Markt gedrängt werden, führt das industriepolitische Instrument zu Verzerrungen in der Unternehmensgröße. Um diese Verzerrungen abzubauen, haben Unternehmen einen Anreiz, in Produktivität zu investieren. Im Vergleich mit produktivitätssteigernden Subventionen zeigen sich Arbeitsplatzzusagen langfristig als weniger nachhaltig und generieren geringere Beschäftigungseffekte.
Artikel Lesen
Committing to Grow: Employment Targets and Firm Dynamics
Ufuk Akcigit, Harun Alp, André Diegmann, Nicolas Serrano-Velarde
Abstract
We study the firm-level and aggregate effects of government-imposed employment targets. We develop a dynamic general equilibrium model with heterogeneous firms and endogenous productivity growth in which penalties for below-target hiring generate a polarization mechanism: low-productivity firms exit, while others expand employment beyond efficient levels, and firms invest in productivity to avoid future penalties. We test and confirm the model’s firm level predictions using unique contractual data on more than 18,000 employment commitments from the East German privatization, exploiting quasi-random variation in the assignment of privatizers to firms. Quantitatively, employment targets reduce unemployment in the short run, but these gains reverse over time as distorted labor allocations and weakened investment incentives slow aggregate productivity growth and reduce welfare. We also evaluate how alternative designs for employment-protection (e.g., the choice between mandates and subsidies, the structure of targets) impact misallocation and the resulting short- and long-run outcomes.
Artikel Lesen