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ABM-Programme für Ostdeutschland - ein Kommentar

Angesichts der nach wie vor bestehenden Arbeitsmarktprobleme in den neuen Bundesländern wenden sich viele Stimmen gegen die von der Bundesregierung erwogene Mittelkürzung für Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Unter sozialpolitischen Gesichtspunkten sind diese Reaktionen verständlich, denn insbesondere in strukturschwachen Regionen stellen staatlich geförderte Beschäftigungsprojekte häufig eine wesentliche Arbeitsmarktstütze dar. Dennoch darf auch die sozialpolitische Legitimierung nicht daran vorbeigehen, daß mit der Existenz des zweiten Arbeitsmarktes unerwünschte Nebenwirkungen verbunden sind, die der Anwendung des Instruments enge Grenzen auferlegen.

01. Juli 1996

Autoren Hilmar Schneider

Außerdem in diesem Heft

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Aktuelle Trends - Relativ hohe Bauabhängigkeit der ostdeutschen Wirtschaft

IWH

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 11, 1996

Abstract

Das Baugewerbe trug in den vergangenen beiden Jahren mit 17 vH zur Wertschöpfung in Ostdeutschland bei und war damit eine der tragenden Säulen des Aufholprozesses. Ein Rückgang der Bauproduktion, der sich nach den Jahren kräftigen Wachstums mit der verhaltenen Entwicklung der Auftragseingänge und der Baugenehmigungen ankündigt, wird nicht diesen Wirtschaftsbereich allein treffen, sondern auf eine ganze Reihe von Zweigen außerhalb des Baugewerbes ausstrahlen.

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Entwicklung der Förderkreditnachfrage für Umweltschutzinvestitionen der gewerblichen Wirtschaft

Walter Komar

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 11, 1996

Abstract

Seit 1991 war eine starke Erhöhung der Förderkreditnachfrage der gewerblichen Wirt-schaft Deutschlands zu verzeichnen. Dabei nahm die Nachfrage für Investitionszwecke in umweltgesetzlich weitgehend regulierten Schutzbereichen stärker zu als in schwach oder nicht regulierten Bereichen. Weil vorsorgende Maßnahmen nicht umweltgesetzlich vorgeschrieben sind, deutet diese Entwicklung auf die wachsende Bedeutung vorsor-gender (integrierter) Umweltschutzinvestitionen in den Unternehmen hin.

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Investionsstrukturen im ostdeutschen Unternehmenssektor

Vera Dietrich

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 11, 1996

Abstract

Die Struktur des ostdeutschen Kapitalstocks hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Das Anlagevermögen im Unternehmenssektor besteht schon zum überwiegenden Teil aus Anlagen, die nach 1990 errichtet wurden. Gleichzeitig hat sich die Investitionstätigkeit bisher aber auf Wirtschaftsbereiche mit einem überwiegend regionalen Absatzradius konzentriert. Die damit verbundene Ausrichtung der in den letzten Jahren aufgebauten Produktionskapazitäten auf Regionalmärkte stellt in verschiedener Hinsicht ein Problem für die weitere wirtschaftliche Entwicklung Ostdeutschlands dar.

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IWH-Bauumfrage im August: Geschäftslage im ostdeutschen Baugewerbe über Vorjahresniveau - Geschäftsaussichten leicht gedämpft

Brigitte Loose

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 11, 1996

Abstract

Laut Umfrage des IWH unter mehr als 300 Unternehmen des ostdeutschen Bauhaupt- und Ausbaugewerbes hat sich die Geschäftslage, wie schon für Juni vermeldet, auch im Monat August verbessert. Die Bauunternehmen sind mit voller Kraft dabei, die Produktionsausfälle des witterungsbedingten Einbruchs im ersten Quartal zu überwinden. 24 vH aller Bauunternehmen bewerten die aktuelle Geschäftslage mit „gut", 46 vH mit „eher gut".

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Ostdeutsches Brauereigewerbe: Hohe Wettbewerbsfähigkeit bei differenzierter Lohnanpassung

Stefan Küpper

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 11, 1996

Abstract

Im Gegensatz zu vielen anderen Branchen besaß das ostdeutsche Brauereigewerbe bereits 1993 einen Lohnstückkostenvorteil gegenüber seiner westdeutschen Konkurrenz, der sich in den Jahren 1994 und 1995 sogar noch beträchtlich vergrößert hat. Je Bruttowertschöpfungseinheit lagen die Lohnstückkosten 1994 um mehr als 25 vH und 1995 bereits um mehr als 30 vH unter dem westdeutschen Vergleichswert.

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