Aktuelle Trends - Entwicklung des Personals der neuen Länder zwischen 1996 und 1998
Die Regierungen der neuen Länder stehen angesichts steigender Haushaltsdefizite unter Druck, ihren Personalbestand zu reduzieren. Diese Forderung wird insbesondere von Seiten der alten Länder gestellt, die vergleichsweise weniger Personal beschäftigen und in den letzten Jahren ihren Personalbestand weiter reduzieren konnten. Dem westdeutschen Niveau mit etwa 28 Beschäftigten hat sich inzwischen das Land Brandenburg am stärksten angenähert, ebenso hat der Freistaat Sachsen seit 1996 die Zahl seiner Landesbeschäftigten auf 29 reduzieren können (Werte jeweils pro 1.000 Einwohner). Den größten Abbau zwischen 1996 und 1998 hat der Freistaat Thüringen vollzogen, allerdings vom absolut höchsten Niveau aus, so daß er aktuell immer noch 32 Personen pro 1.000 Einwohner beschäftigt.