cover_wiwa_1998-15.jpg

Bauabhängigkeit der ostdeutschen Wirtschaft lockert sich

Das Wachstum der ostdeutschen Wirtschaft wurde in den Aufbaujahren vom Aufschwung des Bausektors geprägt, dabei bildeten sich überdurchschnittlich kräftige und enge Verflechtungen aller anderen Produktionsbereiche zum Baugewerbe heraus. Mit fortschreitender Entwicklung sind im Unterschied zur Anfangsphase die Wirtschaftsstrukturen erstarkt, die Wachstumsimpulse aus baufernen Bereichen und von überregionalen Märkten erhalten. Damit lockert sich die Abhängigkeit der ostdeutschen Wirtschaft vom Baugeschehen in der Region. Der empirische Nachweis wurde mit dem offenen statischen Input-Output-Modell geführt.

20. November 1998

Autoren Brigitte Loose Udo Ludwig

Außerdem in diesem Heft

cover_wiwa_1998-15.jpg

Aktuelle Trends - Breite Streuung der Überstundenzuschläge in der ostdeutschen Industrie

Hans-Ulrich Brautzsch

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 15, 1998

Abstract

Im Durchschnitt der ostdeutschen Industrie leistete 1995 ein Arbeiter wöchentlich 1,5 Überstunden (Westdeutschland: 1,9 Stunden). Eine Überstunde kostete die Unternehmen durchschnittlich 20,24 DM und war damit um ein Fünftel teurer als eine Normalarbeitsstunde, die mit 16,76 DM entlohnt wurde. Dabei war die Spannweite zwischen den Wirtschaftsbereichen sehr groß. Während im Ledergewerbe – einem Wirtschaftszweig mit einem vergleichsweise geringen Bruttostundenverdienst – eine Überstunde um ein Drittel höher bezahlt wurde als eine Normalarbeitsstunde, betrug der Überstundenzuschlag im Wirtschaftszweig Kokerei und Mineralölverarbeitung nur etwa 11 vH.

Publikation lesen

cover_wiwa_1998-15.jpg

IWH-Bauumfrage im Oktober 1998: Jetzt auch Ausbaugewerbe im Sog des Nachfrageinbruchs

Brigitte Loose

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 15, 1998

Abstract

Insbesondere die Ausbauunternehmen signalisierten zum Jahresende 1998 eine deutliche Verschlechterung der Situation gegenüber dem Vorjahr. Dies waren die Vorboten des Auslaufens der günstigen steuerlichen Abschreibungsbedingungen im Bereich der Modernisierung und Sanierung von Wohnbauten zum Jahresende 1998. Alles in allem deutete sich aus der Gesamtsituation an, dass das ostdeutsche Baugewerbe im Jahr 1998 den bis dahin stärksten Nachfrageeinbruch erfahren wird.

Publikation lesen

cover_wiwa_1998-15.jpg

Ostdeutsche Papierindustrie: Beschäftigungsstabilisierung bei Lohnkostenvorteilen

Hans-Ulrich Brautzsch

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 15, 1998

Abstract

In diesem aktuellen Trend werden die im Jahr 1995 pro Arbeiter wöchentlich geleisteten Überstunden nach Industriebranchen dargestellt. Zugleich wird die Vergütung einer Überstunde im Vergleich zu einer Normalarbeitsstunde betrachtet. Die entsprechenden westdeutschen Werte werden als Referenzgrößen herangezogen.

Publikation lesen

cover_wiwa_1998-15.jpg

Wie läßt sich die Naherholungsqualität der ostdeutschen Stadtregionen verbessern? Defizite und Handlungsbedarf bei einem weichen Standortfaktor

Peter Franz

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 15, 1998

Abstract

Im Beitrag wird untersucht, welcher Handlungsbedarf zur Verbesserung der Naherholungsqualität im Umfeld der 13 ostdeutschen Großstädte besteht.

Publikation lesen

Ihr Kontakt

Für Wissenschaftler/innen

Für Journalistinnen/en

Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft LogoTotal-Equality-LogoGefördert durch das BMWK