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Das ostdeutsche Baugewerbe im Spiegel der IWH-Befragung

Die Geschäftslage im ostdeutschen Baugewerbe hat sich im Monat Juni deutlich verbessert - das ergab die Umfrage des IWH im Monat Juni unter mehr als 300 Unternehmen des ostdeutschen Bauhaupt- und Ausbaugewerbes.

01. Juli 1996

Autoren Brigitte Loose

Außerdem in diesem Heft

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Aktuelle Trends - Investitionspläne der ostdeutschen Industrieunternehmen für 1996

IWH

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 9, 1996

Abstract

Die Modernisierung des Produktionsapparates und die Erweiterung der schmalen industriellen Basis in Ostdeutschland stehen auch 1996 im Mittelpunkt der Investitionsabsichten der Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes. Laut Frühjahrsumfrage des IWH unter 300 Industrieunternehmen sehen die Planungen ein Investitionsniveau vor, das dem in den vergangenen drei Jahren erreichten Stand nicht nachsteht. Es spricht für die anhaltende Differenzierung in der Industrie, wenn dabei 45 vH der Unternehmen höhere und 47 vH geringere Investitionen planen als 1995. Nur 8 vH gehen von einem gleichbleibenden Niveau aus.

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Geldpolitischer Pragmatismus

Silke Tober

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 9, 1996

Abstract

Die Deutsche Bundesbank hat ihre Politik der geldpolitischen Lockerung im ersten Halbjahr 1996 fortgesetzt. Der auf Jahresrate hochgerechneten Ausweitung des Geldmengenaggregats M3 von 10,5 vH in den ersten fünf Monaten des Jahres b­gegnete sie somit nicht mit einem Anziehen der geldpolitischen Zügel. Da eine Inflationsgefahr nicht in Sicht ist, die Wachstumsaussichten nach wie vor trübe sind und die Geldmengenausweitung zum Teil durch Portfolioumschichtungen verursacht wurde, ging die Bundesbank erneut geldpolitisch pragmatisch vor. Nicht die strikte Einhaltung eines Geldmengenziels oder gar einer Geldmengenregel wird den geldpolitischen Erfordernissen gerecht, sondern eine diskretionäre Geldpolitik, die Abweichungen von einem Zwischenziel oder Ausschläge einiger monetärer Indikatoren nachvollziehbar und glaubwürdig begründen kann.

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Industrie in den neuen Bundesländern weiterhin energieintensiv

Bärbel Laschke

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 9, 1996

Abstract

Hohe Energieintensität ist in Verbindung mit hohen Energiepreisen ein Wettbewerbsnachteil ostdeutscher Unternehmen. Bisherige Reduzierungen der Energieintensität beruhen vorrangig auf Veränderungen der inneren Struktur der Branchen und weniger auf einem sektoralen Strukturwandel. Da die Industriestruktur Ostdeutschlands auch weiterhin durch einen hohen Anteil energieintensiver Branchen geprägt sein wird, liegt der Schwerpunkt zur Energieverbrauchssenkung weiterhin bei der Verminderung des spezifischen Verbrauchs.

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Lohnangleichung in der ostdeutschen Chemie

Hilmar Schneider Hans-Ulrich Brautzsch

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 9, 1996

Abstract

Im Beitrag werden die Entwicklung von Produktion, Beschäftigung, Tarif- und Effektivlöhnen in der ostdeutschen Chemieindustrie untersucht. Die westdeutsche Branche wird dabei als Vergleichsmaßstab herangezogen. Die Personalkosten in der ostdeutschen Chemieindustrie waren 1995 erstmals niedriger als die Bruttowertschöpfung. Mitverantwortlich an dieser Entwicklung war auch das – gemessen an der Metall- und Elektroindustrie – eher zurückhaltende Tempo bei der Lohnangleichung. Gleichwohl überstiegen die Lohnstückkosten auch in der ostdeutschen Chemieindustrie weiterhin deutlich das westdeutsche Niveau. Die noch fehlende Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen bleibt damit als Bedrohung für die Beschäftigungssi-tuation weiterhin bestehen.

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Ostdeutsche Management-Buy-Outs: Der Beitrag des Managements zum Unternehmenserfolg

Franz Barjak Robert Skopp

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 9, 1996

Abstract

Die Gründe für die breite Differenzierung der Leistungsfähigkeit ostdeutscher Management-Buy­Outs (MBOs) als Hoffnungsträger eines eigenständigen Mittelstandes in den neuen Bundesländern sind nicht zuletzt auch beim dispositiven Faktor, dem Management, zu suchen. Die Tatsache, daß nach zwei bis fünf Jahren rd. 88 vH der Unternehmen am Markt verblieben sind, kann angesichts der Rahmenbedingungen in der ostdeutschen Transformationswirtschaft zwar zunächst als Erfolg gewertet werden. Das Management der ostdeutschen MBOs offenbart jedoch im Absatz und im Finanzwesen auch Schwächen, die den Unternehmenserfolg langfristig gefährden können. Darüber hinaus gibt es Anzeichen dafür, daß der Transfer von Management-Know-how durch westdeutsche Manager und Miteigentümer die Erwartungen nicht erfüllen konnte. Insofern sollte bei der Gewährung von finanzieller Förderung auch ein Weg des Know-how-Transfers gefunden werden, der dazu beiträgt, eine dauerhafte Stärkung der MBOs und damit des ostdeutschen Mittelstandes zu erzielen.

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