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IWH-Bauumfrage im August 2000

Die IWH-Umfrage unter 300 ostdeutschen Bauunternehmen im Monat August deutet nach der ohnehin schwachen Frühjahrsbelebung auf eine weiterhin sehr kritische Gesamtentwicklung hin. Der Indikator für die Geschäftslage verharrt auf dem Niveau der vorangegangenen Befragung im Juni und liegt weiterhin deutlich unter dem Vorjahresniveau. Der Anteil der Unternehmen, die mit dem aktuellen Baugeschäft nicht zufrieden sind, bleibt mit 53% unverändert hoch. Nur 13% der befragten Unternehmen bezeichnen die derzeitige Lage als „gut“, 34% als „eher gut“.

28. September 2000

Autoren Brigitte Loose

Außerdem in diesem Heft

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Aktuelle Trends - Leichte Abkühlung der Konjunktur im Euroraum

Michael Seifert

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 12, 2000

Abstract

Nach der kräftigen konjunkturellen Dynamika im Euroraum seit Mitte des vergangenen Jahres weist der vom IWH regelmäßig berechnete Frühindikatorb jetzt auf eine leichte Abschwächung der gesamtwirtschaftlichen Expansion hin. Diese Richtungsänderung des Indikators ist auf den Einfluss der Zinsstruktur zurückzuführen, die sich nach mehreren Leitzinserhöhungen durch die Europäische Zentralbank geändert hat.

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Branchenskizze: Ostdeutsche Gummi- und Kunststoffwarenindustrie

Siegfried Beer

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 12, 2000

Abstract

Die Gummi- und Kunststoffwarenindustrie gehört zu den Industriebranchen in Ostdeutschland mit der höchsten Dynamik bei Produktion und Absatz. Dazu hat die gestiegene Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und die hohe Nachfrage nach Baubedarfserzeugnissen beigetragen. Gute Restrukturierungsfortschritte erzielten die Unternehmen der Kunststoffindustrie; u. a. wirtschaften sie seit Mitte der 90er Jahre rentabel.

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Die sektorale Entwicklung der ostdeutschen Wirtschaft im Lichte des Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen

Brigitte Loose Hans-Ulrich Brautzsch Udo Ludwig

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 12, 2000

Abstract

Es werden die sektoralen Entstehungskomponenten des Bruttoinlandsprodukts für Ostdeutschland im Zeitraum von 1991 bis 1999 nach der Umstellung auf das Europäische System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen analysiert. Für die ostdeutsche Wirtschaft ergibt sich ein völlig neues strukturelles Erscheinungsbild, das ausführlich begründet wird. Herausgearbeitet werden dabei vor allem der Wechsel zwischen den sektoralen Antriebskräften sowie die Entwicklung von Produktivität und Lohnstückkosten nach Wirtschaftsbereichen.

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Gibt es einen Weltrealzins

Christian Dreger Christian Schumacher

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 12, 2000

Abstract

Infolge der wachsenden Integration der internationalen Güter- und Kapitalmärkte ist eine Angleichung der Realzinssätze unterschiedlicher Länder zu erwarten. Im Beitrag wird diese Hypothese für die Länder der G7 untersucht und mit panelökonometrischen Verfahren bestätigt.

 

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Ostdeutsche Wirtschaft 2000 und 2001: Wachstum der gesamtwirtschaftlichen Produktion verstärkt sich trotz erneutem Absturz im Baubereich

Hans-Ulrich Brautzsch Brigitte Loose Udo Ludwig

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 12, 2000

Abstract

Die wirtschaftliche Entwicklung in Ostdeutschland wird erstmalig auf Basis des neuen Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen ex-post bis 1999 dargestellt und ex-ante für die Jahre 2000 und 2001 prognostiziert. Dabei werden vor allem Einblicke in die gesamtwirtschaftliche Produktions- und Beschäftigungsentwicklung gegeben. In ausführlicher Form werden die Wachstumschancen und Probleme der großen Wirtschaftsbereiche “Verarbeitendes Gewerbe“, “Baugewerbe“ und “Dienstleistungen“ beleuchtet.

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Zu den Auswirkungen von Wechselkursänderungen auf das langfristige Exportwachstum

Michael Seifert

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 12, 2000

Abstract

Die Euro-Länder führen einen unterschiedlich intensiven Handel mit Volkswirtschaften außerhalb des Euroraums. Während die Niederlande oder Portugal deutlich weniger als die Hälfte ihrer Warenausfuhren außerhalb des gemeinsamen Währungsgebietes absetzen, liegt der entsprechende Anteil Deutschlands oder Italiens bei über 50 %. Eine ökonometrische Analyse macht hier allerdings deutlich, dass diese Unterschiede in der Regionalstruktur der Ausfuhren nicht zu einer merklich differenzierten Wirkung von Wechselkursänderungen auf das langfristige Exportwachstum führen. Die ermittelten Koeffizienten für den Zusammenhang zwischen der Höhe der Ausfuhren und der Höhe des Wechselkurses liegen für die betrachteten Volkswirtschaften relativ nah beieinander, was darauf hindeutet, dass Wechselkursänderungen hinsichtlich ihrer langfristigen Wirkung auf die Exporte keine gravierenden Struktureinflüsse nach sich ziehen. Befürchtungen, dass beispielsweise eine längeranhaltende Abwertung des Euro den langfristigen Wachstumspfad der Exporte der Euro-Länder deutlich unterschiedlich beeinflussen könnte, bestätigen sich damit nicht. Unterschiede zwischen den Volkswirtschaften zeigen sich lediglich mit Blick auf den Anpassungsprozess infolge einer Wechselkursänderung.

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