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Ostdeutsches Bauhauptgewerbe: Nachfrageeinbruch stoppt Lohnangleichung

Im Beitrag werden die Entwicklung von Produktion, Beschäftigung, Tarif- und Effektivlöhnen im ostdeutschen Bauhauptgewerbe untersucht. Die westdeutsche Branche wird dabei als Vergleichsmaßstab herangezogen. Bis 1995 hatte die starke Ausdehnung der Nachfrage zu einem kräftigen Produktions- und Beschäftigungszuwachs in dieser Branche geführt. Unter diesen Rahmenbedingungen kam es zu einer raschen Angleichung der Löhne an den westdeutschen Vergleichswert. Da der Produktivitätsanstieg erheblich die Zuwachsrate der Effektivverdienste überstieg, erreichten die Lohnstückkosten im ostdeutschen Bauhauptgewerbe bereits 1994 den westdeutschen Referenzwert. Im Zuge einer verringerten Nachfrage kam es nach 1995 zu einem Produktions- und Beschäftigungsrückgang.

01. Juli 1996

Autoren Hans-Ulrich Brautzsch

Außerdem in diesem Heft

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Aktuelle Trends - Dienstleistungsbeschäftigte in den Städten und umlandkreisen der Alten und Neuen Länder

IWH

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 16, 1996

Abstract

Der Vergleich der Beschäftigtenanteile im Dienstleistungsbereich zwischen Stadt und Umland (die an die Städte angrenzenden Landkreise) zeigt, daß dem Dienstleistungssektor insgesamt in den Städten nach wie vor weitaus größere Bedeutung zukommt. In den Städten waren 1995 mehr als doppelt so viele Dienstleistungsbeschäftigte je 1.000 Einwohner tätig wie in den Umlandkreisen. Der Vorsprung der Städte ist besonders groß im Bildungs- und Kulturbereich, im Gesundheitswesen, bei Juristen, Architekten, Ingenieuren (hier nicht im einzelnen aufgeführt) und bei den Sonstigen Dienstleistungen.

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Beschäftigungswirkungen einer Ausgliederung versicherungsfremder Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung: Ergebnisse einer Simulationsrechnung

Christian Dreger

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 16, 1996

Abstract

Zur Stimulierung der Beschäftigung und zum Abbau der Arbeitslosigkeit wird in der öffentlichen Diskussion verschiedentlich vorgeschlagen, die Sozialversicherungsbeiträge von den versicherungsfremden Leistungen zu befreien und die bei den Trägern der Sozialversicherung entstehenden Einnahmeausfälle im Gegenzug entweder durch höhere Steuern oder durch Einsparungen im Staatshaushalt zu kompensieren. Die Dämpfung des Anstiegs der Lohnnebenkosten verbessert die relative Wettbewerbsposition des Faktors Arbeit, so daß ein höherer Beschäftigtenstand erreichbar wäre, der ein größeres Wachstum von verfügbarem Einkommen, privatem Verbrauch und gesamtwirtschaftlicher Produktion erwarten läßt. Allerdings hängen die quantitativen Effekte von der Art der Gegenfinanzierung ab.

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Geschäftliche Lage und Aussichten im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe im November wieder aufgehellt

Udo Ludwig

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 16, 1996

Abstract

Nach der Abkühlung im September haben die ostdeutschen Industrieunternehmen für November eine Verbesserung des Klimas gemeldet. Sowohl die geschäftliche Lage als auch die Aussichten haben sich laut Umfrage des IWH unter etwa 300 Unternehmen wieder und zum Teil sprunghaft aufgehellt.

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Gratwanderung der polnischen Nationalbank zwischen Preisniveaustabilisierung und Sicherung hohen Wirtschaftswachstums

Thomas Linne

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 16, 1996

Abstract

Das relative starke Wirtschaftswachstum Polens wird von hartnäckigen Problemen bei der Stabilisierung des Preisniveaus begleitet. Der Zielkonflikt für die polnische Nationalbank besteht darin, die Zins- und Wechselkurspolitik so zu gestalten, dass sie einerseits eine moderatere Preissteigerungsrate erreicht, andererseits aber die Wachstumschancen nicht gefährdet.

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