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Trinkwasserversorgung in Deutschland: wirksamer Grundwasserschutz notwendig

Im internationalen Vergleich sind für die absehbare Zukunft kaum Mengenrestriktionen für die Trinkwasserversorgung in Deutschland gegeben, zumal der Wasserverbrauch durch Wassersparen und veränderteres Konsumverhalten seit Jahren abnimmt. Gleichwohl hat sich die Qualität des Grundwassers, das hauptsächlich für die Trinkwasserproduktion genutzt wird, spürbar verschlechtert. Im Hinblick auf die Vermeidung zusätzlicher Kosten für die Aufbereitung verschmutzten Grundwassers ist vor allem ein wirksamer Grundwasserschutz in der Landwirtschaft erforderlich.

10. Februar 1999

Autoren Walter Komar

Außerdem in diesem Heft

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Aktuelle Trends - Ostdeutschlands Unternehmen auf westeuropäischen Märkten zunehmend präsent

Ingrid Haschke

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 2, 1999

Abstract

Die Wertschöpfung in der ostdeutschen Industrie expandierte 1998 bereits das zweite Jahr in Folge mit zweistelligen Zuwachsraten. Noch kräftiger nahm der Auslandsumsatz zu, lange Zeit ein Schwachpunkt unternehmerischer Tätigkeit in den neuen Bundesländern: 1998 mit etwa 30 vH gegenüber dem Vorjahr. Dennoch fällt der Beitrag der Industrieunternehmen Ostdeutschlands zum Auslandsumsatz des deutschen Verarbeitenden Gewerbes insgesamt mit 3,4 vH nach wie vor gering aus.

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Branchenskizze: Ostdeutsche Chemische Industrie

Siegfried Beer

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 2, 1999

Abstract

Die Umstellung der Chemischen Industrie in Ostdeutschland auf die Erfordernisse der Marktwirtschaft war mit erheblichen Problemen verbunden und erforderte einen langen Atem. Ein Teil der Betriebe musste wegen extremer Umweltbelastungen bereits kurz nach der Wende geschlossen werden. Die Privatisierung gestaltete sich in den meisten Fällen äußerst schwierig. Umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen mit hohen Investitionsaufwendungen waren erforderlich. Deren Effekte zeigten sich erstmalig 1998 in einem deutlichen Produktionsanstieg.

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Insolvenzrecht in Mittel- und Osteuropa: Eine ökonomische Einschätzung

Thomas Linne

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 2, 1999

Abstract

Wichtige Strukturreformen auf Unternehmensebene in den mittel- und osteurpäischen Transformationsländern können durch eine konsequente Anwendung des Insolvenzrechts vorangetrieben werden. Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist die Ausgestaltung der Insolvenzgesetze. Sie sollten Anreize für Gläubiger schaffen, Insolvenzverfahren dann zu initiieren, wenn Unternehmen überschuldet oder zahlungsunfähig sind, um so die Unternehmenskontrolle zu verbessern. Bisher wurden die Insolvenzgesetze aber nur zögerlich in Anspruch genommen. Es bestehen noch Befürchtungen, dass umfangreiche Unternehmenskonkurse unweigerlich zu Massenarbeitslosigkeit führen.

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Kontrastreicher Aufwärtstrend der Unternehmen im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe

Bärbel Laschke

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 2, 1999

Abstract

Die Ertragslage im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe hat sich stetig verbessert und der Anteil von Verlustunternehmen sank lt. IWH-Industrieumfrage bis Ende 1997 auf weniger als ein Drittel. Die Fortschritte vollzogen sich bei großer Differenzierung zwischen den Unternehmen, die anhand der Ertrags-, Umsatz- und Beschäftigungsentwicklung in vier Gruppen eingeordnet werden können: Gewinner, Aufsteiger, Nachzügler und Verlierer. Unter Berücksichtigung weiterer Indikatoren wie Innovationstätigkeit und Marketing zeichnen sich die Gewinner vor allem durch Umsatzzuwachs und umfangreiche Marketingaktivitäten aus, während die Verlierer hohe Personalkosten sowie Defizite beim Marketing und bei der Innovationstätigkeit aufweisen.

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