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Unterschiedliche Risikopotentiale für Währungsturbulenzen in Mittel- und Osteuropa

Empirisch gestützte Indikatorensysteme wie der Signalansatz können auf eine einfache und transparente Art Risikopotentiale für Währungsturbulenzen aufzeigen. Eine Anwendung des Signalansatzes auf verschiedene Währungskrisen in Mittel- und Osteuropa zeigt, dass die Krisen von nichtdurchhaltbaren Entwicklungen getrieben wurden und nicht das Resultat von Ansteckungseffekten sind. Zusätzlich wird ein Ausblick auf das momentan bestehende Krisenpotential der Region vorgenommen.

13. Oktober 1999

Autoren Axel Brüggemann Thomas Linne

Außerdem in diesem Heft

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Aktuelle Trends - Im ostdeutschen Baugewerbe dauern die Schrumpfungsprozesse an

Siegfried Beer

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 13, 1999

Abstract

Das Handwerk hat in Ostdeutschland nach der Einführung der Sozialen Marktwirtschaft relativ schnell Tritt gefaßt. Die Zahl der Betriebe ist 1998 gegenüber 1989 um zwei Drittel gestiegen. Die Mehrzahl profitierte vom Bauboom und der raschen Erhöhung der Einkommen der privaten Haushalte in den ersten Jahren nach der deutschen Vereinigung. Die etwa ab Mitte 1995 einsetzende Dämpfung der Baunachfrage und niedrigere Einkommenssteigerungen der privaten Haushalte haben zu Umsatzrückgängen, einer Verschlechterung der Ertragslage und zum Beschäftigungsabbau geführt. So haben sich z. B. im sächsischen Handwerk (ca. ein Drittel Anteil am ostdeutschen Handwerk) die Umsätze um rund 11 vH und die Beschäftigtenzahlen um rund 9 vH 1998 gegenüber 1996 verringert.

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Grenzen der FuE-Förderpolitik: Was leistet sie in den neuen Ländern?

Ralf Müller

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 13, 1999

Abstract

In den neuen Ländern wird durch verschiedene

Instrumente Forschung und Entwicklung (FuE)

von Unternehmen gefördert. Dazu zählen infrastrukturelle Maßnahmen, Projektzuschußförderungen, Kapitalhilfen und Personalkostenzuschüsse. Zwar rechtfertigt das Fehlen von FuE-Netzwerken in den neuen Ländern eine ostdeutschlandspezifische FuE-Förderung, da hierdurch sowohl FuE bestehender Unternehmen als auch die Neuansiedlung FuE-intensiver Unternehmen behindert wird. Die angewandten Instrumente weisen jedoch teilweise erhebliche Schwächen auf und werden der ostdeutschen Problematik insgesamt kaum gerecht. Problematisch sind besonders Projektzuschußförderung und Personalkostenzuschüsse. Um die FuE-Förderung zu verbessern und an die ostdeutsche Netzwerkproblematik anzupassen, ist daher vor allem eine Gewichtsverlagerung zugunsten effizienterer Instrumente anzuraten. Dabei sei allerdings vor übertriebenen Erwartungen an die Möglichkeiten staatlicher FuE-Förderung gewarnt.

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IWH-Industrieumfrage im September 1999: Ostdeutsche Industrie wieder etwas zuversichtlicher

Doris Gladisch

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 13, 1999

Abstract

Im September hat sich das Geschäftsklima in der ostdeutschen Industrie wieder etwas gebessert. Wohl auch ein Jahr-2000-Effekt. Zwar erwarten die Unternehmen zum Jahreswechsel keine Einschränkung ihrer Geschäftstätigkeit, weil sie ihre Informationstechnologien erneuerten, dennoch werden Materialbestände für eventuelle Lieferausfälle vorsorglich aufgestockt und Vorräte für etwaige Nachfragespitzen produziert.

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Wachsendes Problempotential von Jugendlichen ohne Hauptschulabschluß

Peter Franz Cornelia Lang

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 13, 1999

Abstract

In dem Beitrag wird untersucht, wie sich die Zahl der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss in den deutschen Ländern seit 1992 entwickelt hat. Die höheren Anteile in den neuen Ländern werden dazu führen, dass dort auch mehr Personen ohne Berufsabschluss bleiben werden.

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