25.09.2025 • 28/2025
Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2025: Expansive Finanzpolitik kaschiert Wachstumsschwäche
Die deutsche Wirtschaft lässt die Talsohle hinter sich und dürfte in den kommenden zwei Jahren wieder etwas an Dynamik gewinnen. Nach der Stagnation in der ersten Jahreshälfte prognostiziert die Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose in ihrem Herbstgutachten für das laufende Jahr eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von 0,2%. In den beiden kommenden Jahren dürfte eine expansive Finanzpolitik den Anstieg der Wirtschaftsleistung dann spürbar auf 1,3% bzw. 1,4% beschleunigen. Damit bleibt die Prognose der Institute für dieses und nächstes Jahr gegenüber dem Frühjahrsgutachten in etwa unverändert. „Die deutsche Wirtschaft steht nach wie vor auf wackeligen Beinen“, sagt Dr. Geraldine Dany-Knedlik, Leiterin des Bereichs Prognose und Konjunkturpolitik im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). „In den beiden kommenden Jahren erholt sie sich zwar spürbar. Angesichts anhaltender struktureller Schwächen wird diese Dynamik allerdings nicht von Dauer sein.“
Oliver Holtemöller
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Robot Hubs and the Use of Robotics in US Manufacturing Establishments
Erik Brynjolfsson, Catherine Buffington, Nathan Goldschlag, J. Frank Li, Javier Miranda, Robert Seamans
American Economic Association Papers and Proceedings,
May
2025
Abstract
We use data from the Annual Survey of Manufactures to study the characteristics and geographic distribution of investments in robots across US manufacturing establishments. Robotics adoption and robot intensity (the number of robots per employee) cluster in "robot hubs." Establishments that report having robotics are larger and have a larger production worker share, lower pay per worker, lower labor share, and higher capital expenditures, including higher IT capital expenditures. Notably, establishments are more likely to have robots if other establishments in the same core-based statistical area and industry also report having robotics, suggestive of agglomeration and peer effects.
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10.04.2025 • 13/2025
Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2025: Geopolitischer Umbruch verschärft Krise – Strukturreformen noch dringlicher
Die deutsche Wirtschaft tritt auch 2025 auf der Stelle. In ihrem Frühjahrsgutachten prognostizieren die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute für das laufende Jahr eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von lediglich 0,1%. Für das Jahr 2026 erwarten die Institute einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 1,3%. Kurzfristig belasten die neue US-Zollpolitik und die wirtschaftspolitische Unsicherheit die Wirtschaft in Deutschland. Die Mittel aus den zusätzlichen Verschuldungsspielräumen dürften nach und nach expansiv wirken, drohen aber den privaten Konsum und private Investitionen zu verdrängen.
Oliver Holtemöller
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Medienecho
Medienecho Januar 2026 IWH: Vom Knochenstaub zur KI: Diese Firma trotzt seit 175 Jahren jeder Krise in: Schwäbische Zeitung Ravensburg, 21.01.2026 IWH: Für die enorme…
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IWH-Präsident Reint Gropp in EU-Expertengruppe für Forschung und Innovation Reint Gropp ist seit Dezember Mitglied der ESIR-Expertengruppe. Die Gruppe unterstützt die Europäische…
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Die garstige Lücke Warum Ostdeutschland auch 30 Jahre nach der Vereinigung um 20% ärmer ist als der Westen Dossier Auf den Punkt Der wirtschaftliche Aufholprozess Ostdeutschlands…
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