Immigration, Tax Progressivity, and Support for Redistribution
Sergi Pardos-Prado, Carla Xena
Journal of European Public Policy,
im Erscheinen
Abstract
How does immigration affect support for redistribution? While most research focuses on overall tax and spending levels, we investigate how immigration influences preferences conditional on tax structures. Using two original survey experiments in the UK, we find that low- and middle-income respondents are more likely to support redistribution to immigrants under progressive systems shielding them from fiscal costs, but oppose redistribution when immigrants are identified as beneficiaries and the tax structure increases their fiscal burden. In contrast, high-income respondents' preferences are largely unaffected by either tax structure or immigrant inclusion. These findings suggest that progressive taxation (1) is a viable revenue-generating strategy without provoking major political backlash; (2) reduces native resistance to immigrant welfare inclusion; (3) helps explain puzzling variation in immigration's effects on welfare attitudes; and (4) clarifies why low- and middle-income groups sometimes reject generous welfare programs despite standing to benefit. Our results highlight the importance of institutional design in shaping how economic self-interest and immigration concerns interact.
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Wirtschaft im Wandel
Wirtschaft im Wandel Die Zeitschrift „Wirtschaft im Wandel“ unterrichtet die breite Öffentlichkeit über aktuelle Themen der Wirtschaftsforschung. Sie stellt wirtschaftspolitisch…
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Forschungscluster
Drei Forschungscluster Jede IWH-Forschungsgruppe ist einem themenorientieren Forschungscluster zugeordnet. Die Cluster stellen keine eigenen Organisationseinheiten dar, sondern…
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Ecological Preferences and the Carbon Intensity of Corporate Investment
Michael Koetter, Felix Noth
IWH Discussion Papers,
Nr. 2,
2025
Abstract
Lowering carbon intensity in manufacturing is necessary to transform current production technologies. We test if local agents’ preferences, revealed by vote shares for the Green party during local elections in Germany, relate to the carbon intensity of investments in production technologies. Our sample comprises all investment choices made by manufacturing establishments from 2005-2017. Our results suggest that ecological preferences correlate with significantly fewer carbon-intensive investment projects while investments stimulating growth and reducing carbon emissions increase by 14 percentage points. Both results are more distinct in federal states where the Green Party enjoys political power and local ecological preferences are high.
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Drehtüren in den Vorstandsetagen der Finanzaufsicht: Sind Banker oder Bürokraten die besseren Aufseher?
Michael Koetter, Noel Nietzold
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 2,
2024
Abstract
Der „umgekehrte Drehtüreffekt“ beschreibt das Phänomen, wenn ehemalige Bankerinnen und Banker Vorstandspositionen in nationalen Aufsichtsbehörden (National Supervisory Agency, NSA) bekleiden. Ein neu erhobener Datensatz zeigt, dass etwa ein Drittel der Vorstandsmitglieder in europäischen NSA vorher in der Finanzindustrie tätig war. Die Bestellung ehemaliger Banker in NSA-Vorstände geht mit positiven Börsenreaktionen einher, was auf eine „Näheprämie“ in der Bewertung beaufsichtigter Banken hindeutet. Im Gegensatz dazu ruft die Berufung von Bürokraten ohne praktische Vorkenntnisse in der Bankenwelt negative Börsenreaktionen hervor. Bis zur Einführung des Einheitlichen Aufsichtsmechanismus (Single Supervisory Mechanism, SSM) in Europa korreliert die Präsenz ehemaliger Banker in NSA-Vorständen mit einer geringeren regulatorischen Kapitalquote, was auf einen nachsichtigeren Aufsichtsstil schließen lässt.
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Stadtfrust und Landlust? Über regionale Präferenzen von hochqualifizierten Individuen
Matthias Brachert, Sabrina Jeworrek
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 2,
2023
Abstract
Die Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften ist eine zentrale Voraussetzung für den Erfolg eines Unternehmens. Eine städtische Lohnprämie zieht Beschäftigte an und verstärkt den Urbanisierungstrend. In unserer Studie untersuchen wir, ob nicht nur die Lohnprämie, sondern auch der Unternehmensstandort selbst die Attraktivität eines Arbeitsplatzes beeinflusst. Mittels eines experimentellen Untersuchungsdesigns zeigen wir, dass hochqualifizierte Arbeitnehmer unabhängig vom gezahlten Lohn eine Präferenz für städtische Standorte haben, selbst wenn ländliche Standorte attraktive regionale Eigenschaften aufweisen. Der beobachtete Effekt ist allerdings getrieben von Personen, die in städtischen Gebieten aufgewachsen sind. Personen, die in ländlichen Gebieten aufgewachsen sind, zeigen dagegen keine regionalen Präferenzen, weder für noch gegen städtische Gebiete.
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Economic Preferences for Risk-Taking and Financing Costs
Manthos D. Delis, Iftekhar Hasan, Maria Iosifidi, Chris Tsoumas
Journal of Corporate Finance,
Vol. 80 (June),
2023
Abstract
We hypothesize and empirically establish that economic preferences for risk-taking in different subnational regions affect firm financing costs. We study this hypothesis by hand-matching firms' regions worldwide with the corresponding regional economic risk-taking preferences. We first show that higher regional risk-taking is positively associated with several measures of firm risk and investments. Subsequently, our baseline results show that credit and bond pricing increase when risk-taking preferences increase. For the loan of average size and maturity a one-standard-deviation increase in regional risk-taking increases interest expense by $0.54 million USD. We also find that these results are demand (firm)-driven and stronger for firms with more local shareholders.
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Preferred Field of Study and Academic Performance
Francesco Berlingieri, André Diegmann, Maresa Sprietsma
Abstract
This paper investigates the impact of studying the first-choice university subject on dropout and switching field of study for a cohort of students in Germany. Using detailed survey data, and employing an instrumental variable strategy based on variation in the local field of study availability, we provide evidence that students who are not enrolled in their preferred field of study are more likely to change their field, delay graduation and drop out of university. The estimated impact on dropout is particularly strong among students of low socio-economic status and is driven by lower academic performance and motivation.
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Erinnerung an soziale Isolation des Lockdowns macht Menschen egoistischer
Sabrina Jeworrek, Joschka Waibel
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 3,
2021
Abstract
Nachdem Teilnehmer eines Online-Experiments an die soziale Isolierung des Lockdowns erinnert wurden, verhielten sich diese egoistischer als eine neutrale Vergleichsgruppe. Allerdings beurteilten Teilnehmer eines weiteren Experiments, die ebenfalls an die soziale Isolation im Lockdown erinnert wurden, ein solches egoistisches Verhalten als prinzipiell sozial unangemessen. Daraus lässt sich schließen, dass lediglich die Neigung zur Befolgung sozialer Normen, welche menschliches Verhalten in den verschiedensten Lebenssituationen maßgeblich beeinflussen, durch die soziale Distanzierung gesunken ist. Auch für eine Zeit nach der Bewältigung der Corona-Pandemie werfen diese Ergebnisse Fragen auf: Wie lässt sich in einer digitalisierten Welt, in der persönliche Interaktionen immer seltener werden, die Bereitschaft zur Einhaltung sozialer Normen aufrechterhalten?
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29.07.2021 • 20/2021
Kommunikation statt Konflikt – was weibliche CEOs für Hedgefonds interessant macht
Der Wert weiblich geführter Unternehmen wird durch die Intervention aktivistischer Investoren stärker erhöht als der von Unternehmen mit männlichen CEOs. Das geht aus einer aktuellen Veröffentlichung von Iftekhar Hasan (Fordham University und IWH) und Qiang Wu (Rensselaer Polytechnic Institute, RPI) am Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) hervor. „Die Ergebnisse zeigen, dass weibliche CEOs aufgrund ihrer starken kommunikativen und zwischenmenschlichen Fähigkeiten besonders von der Intervention von aktivistischen Hedgefonds profitieren“, erklärt Iftekhar Hasan. Denn im Durchschnitt erhöht das Eingreifen eines aktivistischen Hedgefonds den Wert des Unternehmens ex post. Um das zu erreichen, setzen aktivistische Hedgefonds wie Carl Icahn, Trian Fundmanagement oder Elliott bevorzugt auf Kommunikation und Kooperation mit dem Management.
Reint E. Gropp
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