Search for Yield: How a Change to the Deposit Insurance Limit Affects Households’ Portfolio Allocation
H. Evren Damar, Reint E. Gropp, Adi Mordel
Journal of Banking and Finance,
im Erscheinen
Abstract
We study how an increase to the deposit insurance limit affects households’ portfolio allocation. Using unique data on individual deposit accounts, a suitable natural experiment, along with detailed information on Canadian households’ portfolio holdings, we show that households respond by drawing down deposits and shifting towards mutual funds and stocks. These outflows amount to 2.8% of outstanding household deposits. The mechanism underlying these portfolio adjustments relies on differences in deposit betas of insured vs. uninsured deposits. More generous deposit insurance coverage, hence, may result in non-trivial adjustments to household portfolios.
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Wahlerfolge rechtspopulistischer Parteien trotz positiver Arbeitsmarktentwicklung: Welche Rolle spielen ökonomische Faktoren?
Philipp Grunau, Florian Hoffmann, Mirko Titze
IWH Studies,
Nr. 1,
2026
Abstract
Der vorliegende Beitrag untersucht treibende Kräfte für rechtspopulistisches Wahlverhalten (gemessen über den Stimmenanteil der Partei Alternative für Deutschland) in Wahlen zum Deutschen Bundestag zwischen 2013 und 2025. Die Studie legt einen besonderen Fokus auf Determinanten mit Arbeitsmarktbezug, da sich diese mit Maßnahmen der Wirtschaftspolitik beeinflussen lassen.
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05.08.2026 • 21/2026
Studie belegt Milliardenlücke im Wahlprogramm der AfD Sachsen-Anhalt
Im Haushalt einer möglichen AfD-Alleinregierung in Sachsen-Anhalt fehlten mindestens 2,2 Milliarden Euro. Das zeigt eine Analyse des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Die Berechnungen basieren auf amtlichen Daten und dem Wahlprogramm der Partei.
Reint E. Gropp
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Ist das AfD-Wahlprogramm für Sachsen-Anhalt finanzierbar? — Kosten und Gegenfinanzierung vor der Landtagswahl am 6. September 2026
Nic Dorsch, Reint E. Gropp, Alexander Reifschneider
IWH Policy Notes,
Nr. 2,
2026
Abstract
Das Wahlprogramm der AfD Sachsen-Anhalt verspricht umfangreiche neue Leistungen, den Verzicht auf neue Schulden und niedrigere Steuern zugleich. Diese Policy Note beziffert, wie weit Kosten und Gegenfinanzierung auseinanderliegen. Von 136 kostenwirksamen Maßnahmen lassen sich 28 mit amtlichen Quellen belegen. Diese kosten rund 1,6 Mrd. Euro pro Jahr. Da das AfD-Programm neue Schulden ausschließt, kommen die im Landeshaushalt bereits eingeplanten 877 Mio. Euro jährlicher Neuverschuldung hinzu. Der bezifferbare Finanzierungsbedarf beträgt damit rund 2,5 Mrd. Euro pro Jahr. Dem stehen bei großzügiger Auslegung rund 243 Mio. Euro belegbare Einsparungen gegenüber. Von jedem Euro sind damit nicht einmal zehn Cent gedeckt. Es bleibt eine Lücke von mindestens 2,2 Mrd. Euro pro Jahr. Das entspricht rund einem Viertel der Steuereinnahmen des Landes, umgerechnet gut 1 000 Euro je Einwohner und Jahr. Da das Programm auch Steuererhöhungen ausschließt, ist unklar, wie die AfD diese Lücke schließen will.
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Out of Sight, out of Mind: Divestments and the Global Reallocation of Pollutive Assets
Tobias Berg, Lin Ma, Daniel Streitz
Journal of Financial Economics,
Vol. 182 (August),
2026
Abstract
We document a global reallocation of pollutive assets as a response to investor pressure: large firms facing increased investor pressure divest foreign-located pollutive assets to firms that are less in the limelight. There is no evidence of increased engagement in any other emission reduction activities. We estimate that 369 million metric tons (mt) of CO2e are reallocated via divestments in the post-Paris Agreement period. Our results indicate that investor pressure to decarbonize reshapes the global conglomerate structure of large firms.
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Einfluss gesellschaftlichen Vertrauens auf die Wirksamkeit evidenzbasierter Politikberatung
Reint E. Gropp, Vera Wolter
Wirtschaftsdienst,
Vol. 106 (8),
2026
Abstract
In Zeiten multipler Krisen wird der Rahmen für evidenzbasierte Politikberatung zunehmend durch gesellschaftliches Vertrauen in Wissenschaft und Institutionen geprägt. Veränderungen im öffentlichen Diskurs stellen eine zusätzliche Herausforderung dar. Fragmentierte Informationsräume und ein abnehmendes institutionelles Vertrauen befeuern die Polarisierung in der Gesellschaft und erschweren den Transfer wissenschaftlicher Expertise in Politik und Gesellschaft. Darüber hinaus beeinflussen die Spannungen zwischen politischem Handlungsdruck und wissenschaftlicher Unabhängigkeit die Wirksamkeit der Politikberatung in erheblichem Maße. Transparenz, der Erhalt des Dialogs sowie die Wahrung der Wissenschaftsfreiheit sind entscheidend für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen politischen Entscheidungsträgern:innen und wissenschaftlichen Expert:innen. Wissenschaftliche Erkenntnisse müssen zudem so aufbereitet und kommuniziert werden, dass sie für die breite Öffentlichkeit verständlich sind.
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12.05.2026 • 14/2026
Einladung und Veranstaltungshinweis: Wie frei ist Europas Wissenschaft?
Radikale Akteure, geopolitische Spannungen und Sparvorgaben belasten die Wissenschaft weltweit. Wie die Wissenschaftsfreiheit bei uns wieder gestärkt werden kann, diskutieren Experten unterschiedlicher Disziplinen mit dem Publikum am 27. Mai 2026 ab 18 Uhr in der Leopoldina in Halle (Saale). Zu dieser siebten Europa-Debatte mit Empfang laden das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und die Leopoldina Sie herzlich ein. Wir bitten um eine redaktionelle Ankündigung.
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08.04.2026 • 11/2026
Neue Datenbank zu Kohlemilliarden: IWH macht Einsatz der Fördermittel transparent
Mit 41,09 Milliarden Euro will der Bund den Regionen helfen, die vom Kohleausstieg betroffen sind. Wie das Geld verwendet wird, zeigt ab sofort eine öffentlich zugängliche Datenbank des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Alle Interessierten können das Online-Angebot kostenfrei nutzen.
Mirko Titze
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Transparency and Forecasting: The Impact of Conditioning Assumptions on Forecast Accuracy
Katja Heinisch, Christoph Schult, Carola Stapper
Applied Economics Letters,
Vol. 33 (5),
2026
Abstract
This study investigates the impact of inaccurate assumptions on economic forecast precision. We construct a new dataset comprising an unbalanced panel of annual German GDP forecasts from various institutions, taking into account their underlying assumptions. We explicitly control for different forecast horizons to reflect the information available at the time of release. Our analysis reveals that approximately 75% of the variation in squared forecast errors can be attributed to the variation in squared errors of the initial assumptions. This finding emphasizes the importance of accurate assumptions in economic forecasting and suggests that forecasters should transparently disclose their assumptions to enhance the usefulness of their forecasts in shaping effective policy recommendations.
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Climate-Related Disclosure Commitment of the Lenders, Credit Rationing, and Borrower Environmental Performance
Iftekhar Hasan, Haekwon Lee, Buhui Qiu, Anthony Saunders
Review of Accounting Studies,
Vol. 31 (1),
2026
Abstract
Using lenders who become members of the Task Force on Climate-Related Financial Disclosures (TCFD) as an exogenous shock, we examine whether and how lenders’ commitment to transparent climate-related disclosures affects borrowers’ environmental performance. We find that borrowers of TCFD-member lenders, relative to control firms, significantly improve their environmental performance after the TCFD launch. Lenders’ disclosure commitments influence borrowers through credit rationing and monitoring. Specifically, polluting borrowers face higher borrowing costs, reduced access to credit, and greater incorporation of environmental action covenants in loan agreements. Additionally, polluting borrowers of TCFD-member lenders experience heightened financial constraints. Finally, borrowers of TCFD-member lenders are more likely to adopt the TCFD framework for climate-related disclosure after the TCFD establishment. Together, these findings illuminate the role of lenders in driving corporate environmental performance improvement through their commitment to transparent climate-related disclosures.
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