28.09.2026 • 29/2026
Höhere Auslandsnachfrage hilft auch dem Osten – Implikationen der Gemeinschaftsdiagnose vom Herbst 2026 und amtlicher Länderdaten für die ostdeutsche Wirtschaft
Im Jahr 2026 dürfte die Wirtschaft in Ostdeutschland deutlich expandieren, allerdings nicht so stark wie in Deutschland insgesamt. Für die kommenden Jahre rechnet das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) mit geringen Unterschieden in der wirtschaftlichen Dynamik zwischen Ost und West. Die ostdeutsche Wirtschaft dürfte in diesem Jahr um 0,9% expandieren (Deutschland insgesamt: 1,3%). Danach wird die Produktion im Osten wohl mit wiederum 0,9% im Jahr 2027 und mit 0,4% im Jahr 2028 in ähnlichem Tempo wie in Deutschland zulegen.
Oliver Holtemöller
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01.04.2026 • 10/2026
Produktionszuwächse in Ostdeutschland geringfügig höher als im Westen – Implikationen der Gemeinschaftsdiagnose vom Frühjahr 2026 und amtlicher Länderdaten für die ostdeutsche Wirtschaft
Im Jahr 2025 hat die ostdeutsche Wirtschaft um 0,4% expandiert, etwas schneller als in Deutschland insgesamt (0,2%). Für das Jahr 2026 rechnet das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) für Ostdeutschland mit einem Zuwachs von 0,7% (Deutschland: 0,6%). Die Arbeitslosenquote dürfte nach 7,8% im Jahr 2025 im laufenden Jahr 7,9% betragen.
Oliver Holtemöller
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19.02.2026 • 5/2026
IWH-Tarif-Check: Tariflohnplus reicht nicht ‒ Reale Nettoverluste im Länderdienst
Die Tarifvertragsparteien des öffentlichen Dienstes der Länder haben sich am Wochenende auf einen neuen Tarifabschluss geeinigt. Für die ersten fünf Monate wurde eine „Nullrunde“ vereinbart. Die erste Tariflohnerhöhung von 2,8%, mindestens jedoch 100 Euro pro Monat, erfolgt ab April 2026. Elf Monate später, im März 2027, folgt die nächste Anhebung um 2,0%. Zum Ende der vereinbarten Laufzeit im Januar 2028 werden die regulären Tabellenentgelte nochmals um 1,0% erhöht. Die Tariflohnzuwächse dürften damit leicht über den erwarteten Preissteigerungen liegen. Die derzeit absehbaren zusätzlichen Belastungen durch weiter steigende Sozialabgaben und höhere Lohnsteuern können dadurch jedoch nicht vollständig ausgeglichen werden.
Oliver Holtemöller
Birgit Schultz
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Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)
IWH-Insolvenztrend: Leichter Rückgang der Firmenpleiten im dritten Quartal Deutlich schneller als die amtliche Statistik liefert das IWH jeden Monat ein Lagebild vom bundesweiten…
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Forschungsgruppen
Unsere Forschungsgruppen Anpassungsfähigkeit und Resilienz des Finanzsystems Banken, Regulierung und Anreizstrukturen Betriebliche Dynamiken und Beschäftigungsergebnisse Bildung,…
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Archiv
Medienecho-Archiv 2021 2020 2019 2018 2017 2016 Dezember 2021 IWH: Ausblick auf Wirtschaftsjahr 2022 in Sachsen mit Bezug auf IWH-Prognose zu Ostdeutschland: "Warum Sachsens…
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Ostdeutschland
Die garstige Lücke Warum Ostdeutschland auch 30 Jahre nach der Vereinigung um 20% ärmer ist als der Westen Dossier Auf den Punkt Der wirtschaftliche Aufholprozess Ostdeutschlands…
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Konjunkturdaten zum Download
Konjunkturdaten zum Download Hier finden Sie lange Zeitreihen der Konjunkturdaten des IWH zum Download. IWH-Flash-Indikator Zeitreihe: Quartalsprognose des deutschen BIP, seit…
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Ludwig (Interview)
Von der CIA und einem Glas Rotwein ... Prof. Dr. Udo Ludwig über die Anfänge und Entwicklungen des IWH Der Kern der IWH-Gründungsmannschaft kam aus dem Institut für Angewandte…
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IWH Makrometer
IWH-Makrometer Makroökonomische Datenbank für die deutschen Bundesländer, West- und Ostdeutschland Das Datenangebot des "IWH-Makrometers" besteht aus zwei Teilen: (1) Makrodaten…
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