Total Factor Productivity Growth at the Firm-level: The Effects of Capital Account Liberalization
Xiang Li, Dan Su
Journal of International Economics,
Vol. 139 (November),
2022
Abstract
This study provides firm-level evidence on the effect of capital account liberalization on total factor productivity (TFP) growth. We find that a one standard deviation increase in the capital account openness indicator constructed by Fernández et al. (2016) is significantly associated with a 0.18 standard deviation increase in firms’ TFP growth rates. The productivity-enhancing effects are stronger for sectors with higher external finance dependence and capital-skill complementarity, and are persistent five years after liberalization. Moreover, we show that potential transmission mechanisms include improved financing conditions, greater skilled labor utilization, and technology upgrades. Finally, we document heterogeneous effects across firm size and tradability, and threshold effects with respect to the country's institutional quality.
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Surges and Instability: The Maturity Shortening Channel
Xiang Li, Dan Su
Journal of International Economics,
Vol. 139 (November),
2022
Abstract
Capital inflow surges destabilize the economy through a maturity shortening mechanism. The underlying reason is that firms have incentives to redeem their debt on demand to accommodate the potential liquidity needs of global investors, which makes international borrowing endogenously fragile. Based on a theoretical model and empirical evidence at both the firm and macro levels, our main findings are twofold. First, a significant association exists between surges and shortened corporate debt maturity, especially for firms with foreign bank relationships and higher redeployability. Second, the probability of a crisis following surges with a flattened yield curve is significantly higher than that following surges without one. Our study suggests that debt maturity is the key to understand the financial instability consequences of capital inflow bonanzas.
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Trading away Incentives
Stefano Colonnello, Giuliano Curatola, Shuo Xia
IWH Discussion Papers,
Nr. 23,
2022
Abstract
Equity pay has been the primary component of managerial compensation packages at US public firms since the early 1990s. Using a comprehensive sample of top executives from 1992-2020, we estimate to what extent they trade firm equity held in their portfolios to neutralize increments in ownership due to annual equity pay. Executives accommodate ownership increases linked to options awards. Conversely, increases in stock holdings linked to option exercises and restricted stock grants are largely neutralized through comparable sales of unrestricted shares. Variation in stock trading responses across executives hardly appears to respond to diversification motives. From a theoretical standpoint, these results challenge (i) the common, generally implicit assumption that managers cannot undo their incentive packages, (ii) the standard modeling practice of treating different equity pay items homogeneously, and (iii) the often taken for granted crucial role of diversification motives in managers’ portfolio choices.
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10.10.2022 • 25/2022
IWH-Insolvenztrend: Zahl der Firmenpleiten weiter steigend
Die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften liegt im September 34% über dem Vorjahreswert, zeigt die aktuelle Analyse des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Für den Herbst ist mit weiter zunehmenden Insolvenzzahlen zu rechnen.
Steffen Müller
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Die Kosten von Wahlversprechen: Wie lokale Sparkassen eine neue Landesregierung finanzieren
Michael Koetter, Shasha Li, Paulina Scheit
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 3,
2022
Abstract
Staatliche Banken in Deutschland verfolgen einen lokalen Entwicklungsauftrag in ihrer jeweiligen Gemeinde. Da sie dem Staat gehören, sind sie jedoch politischem Einfluss ausgesetzt. Dies birgt das Risiko, dass eine politisierte Mittelvergabe den Entwicklungsauftrag beeinträchtigt. Dennoch ist erstaunlich wenig darüber bekannt, ob die Kreditvergabe durch Banken in staatlichem Besitz in erster Linie dem Ziel der Entwicklung der Region oder einem politischen Ziel dient. In diesem Beitrag wird untersucht, wie sich ein Wechsel der Regierungspartei auf Landesebene auf die Kreditvergabe durch Sparkassen an die Landesregierung in Deutschland zwischen 1992 und 2018 ausgewirkt hat. Die Schätzergebnisse bestätigen: Lokale Sparkassen erhöhen nach einem wahlbedingten Wechsel der Regierungspartei die Kreditvergabe an die Landesregierung – auf Kosten der Kreditvergabe an lokale Haushalte. Ein Regierungswechsel kann also die Indienstnahme der Sparkassen für landespolitische Ziele aktivieren und möglicherweise ihren öffentlichen Auftrag zur lokalen Entwicklung beeinträchtigen.
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Kommentar: Immobilienbesitz in Inflationszeiten: Ein Damoklesschwert über der Finanzstabilität?
Michael Koetter
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 3,
2022
Abstract
Zu Beginn meines Studiums bot sich mir überall das gleiche Schauspiel: lange Warteschlangen anderer „Frischlinge“ vor dem neu renovierten WG-Zimmer samt modernstem 56k-Modem, fußläufig zu Uni und Lieblings-Café gelegen, mit happiger Miete zwar, aber irgendwie noch im finanziellen Lösungsraum. Eifrig bereitete ich tolle Argumente vor, warum gerade ich der optimale WG-Zuwachs sei, bevor ich mich einreihte. Schade, dass es dann meist jemand anderes wurde, aber nur kein Neid! Schade aber auch, dass die Suche nach einem Dach über dem Kopf für viele Menschen auch später frustrierend bleibt. Ein bezahlbares Zuhause zu suchen bleibt vielerorts ein von der Spaßsteuer befreites Unterfangen, ob nun für Berufseinsteiger oder die vierköpfige Familie, ob nun in Leipzig oder Köln.
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Zinsaufschlag oder Übertragung durch Verbriefung? Der Umgang mit Risiken im US-Hypothekenmarkt
Danny McGowan, Huyen Nguyen
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 3,
2022
Abstract
Seit der Finanzkrise der Jahre 2007 und 2008 diskutiert die Wissenschaft darüber, wie Kreditgeber die Verbriefung von Hypotheken nutzen, um das Kreditrisiko an Dritte weiterzugeben, und wie dies zur Finanzkrise beigetragen hat. Eine aktuelle IWH-Studie betrachtet die Entscheidungssituation des Kreditgebers zwischen Risikoaufschlag und Risikoübertragung. Sie nutzt rechtliche Unterschiede in verschiedenen US-Bundesstaaten bei der Zwangsvollstreckung von Hypotheken, um daraus unterschiedliche regionale Kreditrisiken abzuleiten. Ist dieses regionale Risiko erhöht, reagieren Kreditgeber durch vermehrte Verbriefung, wenn Hypotheken zum Verkauf an halbstaatliche Agenturen (Government Sponsored Enterprises, GSE) wie Fannie Mae und Freddie Mac zugelassen sind und so gegen Ausfall versichert werden können. Bei Hypotheken, für die kein Rückkauf durch GSE infrage kommt, erhöhen die Kreditgeber dagegen die Zinsen, da sie das Kreditrisiko nicht an die Kreditkäufer weitergeben können.
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Capital Markets Union: Database of Directives and Regulations
Moritz Emlein, Eleonora Sfrappini, Lena Tonzer, Cristina Zgherea
IWH Technical Reports,
Nr. 2,
2022
Abstract
In 2015, the European Commission adopted the Capital Markets Union (CMU) action plan. The plan aims to deepen financial integration and harmonize international standards for investments within the European Union (EU) and it outlines several actions to be implemented in order to address twelve key priority areas. We assemble a database of the legislative acts that implement the CMU. The dataset includes a list of directives and regulations at the EU level with information on publication, entry into force, and transposition dates as well as brief descriptions. This information might be useful in empirical analyses assessing the effectiveness of components of the CMU.
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06.09.2022 • 21/2022
IWH-Insolvenztrend: Ein Viertel mehr Firmenpleiten als im Vorjahr, Tendenz steigend
Die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften liegt im August 26% über dem Vorjahreswert, zeigt die aktuelle Analyse des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Für den Herbst ist mit zunehmenden Insolvenzzahlen zu rechnen.
Steffen Müller
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10.08.2022 • 18/2022
IWH-Insolvenztrend: Keine Insolvenzwelle, aber mehr Firmenpleiten als im Vorjahr zu erwarten
Die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften bleibt im Juli trotz schwierigem Umfeld niedrig, zeigt die aktuelle Analyse des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH).
Steffen Müller
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