"Evaluation der Gemeinschaftsaufgabe 'Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur' (GRW)" durch einzelbetriebliche Erfolgskontrolle
Matthias Brachert, Hans-Ulrich Brautzsch, Eva Dettmann, Alexander Giebler, Lutz Schneider, Mirko Titze
IWH Online,
Nr. 5,
2020
Abstract
Die „Gemeinschaftaufgabe ‚Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur‘ (GRW)“ repräsentiert das wichtigste Instrument der Regionalpolitik in Deutschland. Das Förderprogramm gewährt nicht-rückzahlbare Zuschüsse als Anteilsfinanzierung für Investitionsprojekte von Betriebsstätten (und Kommunen) im GRW-Fördergebiet. Die Festlegung des Fördergebiets erfolgt anhand eines aus verschiedenen Teilindikatoren zusammengesetzten Strukturschwächeindikators und eines von der Europäischen Union festgelegten Anteils der in Fördergebieten lebenden Bevölkerung. Verantwortlich für die Auswahl der geförderten Projekte ist das jeweilige Land, in dem das GRW-Projekt beantragt wird.
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Why are some Chinese Firms Failing in the US Capital Markets? A Machine Learning Approach
Gonul Colak, Mengchuan Fu, Iftekhar Hasan
Pacific-Basin Finance Journal,
Vol. 61 (June),
2020
Abstract
We study the market performance of Chinese companies listed in the U.S. stock exchanges using machine learning methods. Predicting the market performance of U.S. listed Chinese firms is a challenging task due to the scarcity of data and the large set of unknown predictors involved in the process. We examine the market performance from three different angles: the underpricing (or short-term market phenomena), the post-issuance stock underperformance (or long-term market phenomena), and the regulatory delistings (IPO failure risk). Using machine learning techniques that can better handle various data problems, we improve on the predictive power of traditional estimations, such as OLS and logit. Our predictive model highlights some novel findings: failed Chinese companies have chosen unreliable U.S. intermediaries when going public, and they tend to suffer from more severe owners-related agency problems.
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Konjunktur aktuell: Weltwirtschaft wieder etwas kräftiger – aber Deutschland zunächst weiter im Abschwung
Konjunktur aktuell,
Nr. 4,
2019
Abstract
Im Jahr 2020 zieht die Weltwirtschaft wieder etwas an, weil der Gegenwind von den Handelskonflikten nachlässt. Die jüngsten Produktionsdaten deuten allerdings noch nicht auf eine durchgreifende Besserung der internationalen Konjunktur hin. Auch wegen der niedrigen Preisdynamik ist die Geldpolitik im Lauf des Jahres vielerorts noch einmal expansiver geworden. Wenn weitere Zollerhebungen im Wesentlichen ausbleiben, dürfte der Abschwung im Verarbeitenden Gewerbe um die Jahreswende 2019/2020 zu Ende gehen. Allerdings bleibt die Zukunft der politischen Rahmenbedingungen für den internationalen Handel unsicher. Das ist ein wichtiger Grund, warum mit einem kräftigen weltwirtschaftlichen Aufschwung für den Prognosezeitraum nicht zu rechnen ist. Zudem dürfte die Expansion der Nachfrage aus China weiter nachlassen.
Die deutsche Wirtschaft befindet sich weiter im Abschwung. Ursache ist im Wesentlichen die schwache Auslandsnachfrage nach Produkten des Verarbeitenden Gewerbes, bedingt durch die von den USA ausgehenden protektionistischen Tendenzen und den bevorstehenden Brexit. Als weiterer Faktor kommen die Probleme im Automobilbau hinzu, denn die Branche steht mit am Beginn eines drastischen Strukturwandels. Im Jahr 2020 dürfte eine leichte Belebung der internationalen Konjunktur den deutschen Export wieder anziehen lassen. Der Anstieg wird aber nicht allzu hoch ausfallen, nicht zuletzt, weil die Lohnstückkosten seit einiger Zeit deutlich zugenommen haben. Auf der anderen Seite stabilisieren die recht deutlichen Lohnzuwächse die binnenwirtschaftliche Nachfrage. Zudem wirkt die Finanzpolitik expansiv, und die günstigen Finanzierungsbedingungen werden zusammen mit der Wohnungsknappheit in Ballungsräumen den Bauboom am Leben halten. Das Bruttoinlandsprodukt wird im Jahr 2020 wohl um 1,1% zunehmen, auch dank einer hohen Zahl an Arbeitstagen. Der Produktionszuwachs in Ostdeutschland dürfte mit 1,3% höher ausfallen als in Gesamtdeutschland. Die Verbraucherpreisinflation bleibt moderat, die Beschäftigung nimmt nur noch wenig zu.
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The Impact of Endogenous and Exogenous Cash Inflows in Experimental Asset Markets
Martin Angerer, Wiebke Szymczak
Journal of Economic Behavior and Organization,
Vol. 166 (October),
2019
Abstract
Previous studies report a robust positive relationship between cash endowments and asset prices in experimental asset markets. Higher cash endowments generally increase the proportion of riskless versus risky wealth at the individual and aggregate level as well as the capacity of market participants to seize investment opportunities, i.e., their transactional liquidity. In this study, we vary the size and composition of riskless endowments in order to analyze the impact of different types of “cash” on trading behavior in experimental asset markets with randomly fluctuating fundamental values. In all treatments except the baseline, we allow subjects to control the liquidity of their cash endowment endogenously by providing some proportion of their riskless endowment in a physical store of value, which can be converted into experimental currency for trading. We observe that most subjects retain a large proportion of their wealth in the physical store of value. Inconsistent with rational choice theory, average trading prices and trading volumes are lower when “cash” is provided in a convertible store of value rather than experimental currency. Surprisingly, the price effect manifests asymmetrically on the buy side but not the sell side. Moreover, we control for potential changes in risk appetite resulting from higher riskless endowments. Our results suggest that transactional liquidity not a risky demand shift drives the relationship between cash endowments and asset prices.
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Kommentar: 30 Jahre DAX
Reint E. Gropp
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 3,
2018
Abstract
Gerade ist der Deutsche Aktienindex DAX 30 Jahre alt geworden, und es gibt viel zu feiern. Preisbereinigt hätte ein Investment von 1 000 Euro, angelegt am DAX-Eröffnungstag 1. Juli 1988, heute einen Wert von über 6 000 Euro, hätte sich also versechsfacht!
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Did the Swiss Exchange Rate Shock Shock the Market?
Manuel Buchholz, Gregor von Schweinitz, Lena Tonzer
Abstract
The Swiss National Bank abolished the exchange rate floor versus the Euro in January 2015. Based on a synthetic matching framework, we analyse the impact of this unexpected (and therefore exogenous) shock on the stock market. The results reveal a significant level shift (decline) in asset prices in Switzerland following the discontinuation of the minimum exchange rate. While adjustments in stock market returns were most pronounced directly after the news announcement, the variance was elevated for some weeks, indicating signs of increased uncertainty and potentially negative consequences for the real economy.
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Corporate Social Responsibility and Firm Financial Performance: The Mediating Role of Productivity
Iftekhar Hasan, Nada Kobeissi, Liuling Liu, Haizhi Wang
Journal of Business Ethics,
Vol. 149 (3),
2018
Abstract
This study treats firm productivity as an accumulation of productive intangibles and posits that stakeholder engagement associated with better corporate social performance helps develop such intangibles. We hypothesize that because shareholders factor improved productive efficiency into stock price, productivity mediates the relationship between corporate social and financial performance. Furthermore, we argue that key stakeholders’ social considerations are more valuable for firms with higher levels of discretionary cash and income stream uncertainty. Therefore, we hypothesize that those two contingencies moderate the mediated process of corporate social performance with financial performance. Our analysis, based on a comprehensive longitudinal dataset of the U.S. manufacturing firms from 1992 to 2009, lends strong support for these hypotheses. In short, this paper uncovers a productivity-based, context-dependent mechanism underlying the relationship between corporate social performance and financial performance.
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Konjunktur aktuell: Beschäftigungsboom in Deutschland – aber gesamtwirtschaftlich keine Überhitzung
Oliver Holtemöller, Hans-Ulrich Brautzsch, Andrej Drygalla, Katja Heinisch, Martina Kämpfe, Konstantin Kiesel, Axel Lindner, Brigitte Loose, Jan-Christopher Scherer, Birgit Schultz, Matthias Wieschemeyer, Götz Zeddies
Konjunktur aktuell,
Nr. 1,
2017
Abstract
Die deutsche Wirtschaft ist in recht guter Verfassung. So hält der Beschäftigungsaufbau an, und der private Konsum legt aufgrund steigender Realeinkommen robust zu. Die Ausrüstungsinvestitionen werden allerdings weiterhin nur verhalten ausgeweitet. Insgesamt expandiert die Nachfrage in etwa so schnell wie das Produktionspotenzial, und die Auslastung ist normal. Im Jahr 2017 dürfte die Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts mit 1,3% nicht aufgrund einer schwächeren Konjunktur, sondern vor allem wegen einer geringeren Anzahl an Arbeitstagen niedriger als im Vorjahr ausfallen.
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Konjunktur aktuell: Deutsche Wirtschaft weiter von Konsum und Bau beflügelt
Konjunktur aktuell,
Nr. 4,
2016
Abstract
Die deutsche Konjunktur bleibt aufgrund der starken Binnennachfrage recht kräftig. Im Jahr 2017 wird die Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts nach der neuen IWH-Prognose 1,3% betragen. Sie fällt damit etwa einen halben Prozentpunkt geringer aus als im Jahr 2016, dies liegt an einer geringeren Anzahl an Arbeitstagen und an einem negativen Wachstumsbeitrag des Außenhandels. Die Verbraucherpreisinflation bleibt mit 1,3% mäßig. Die Arbeitslosigkeit nimmt wohl etwas zu, dazu trägt bei, dass die Integration Geflüchteter in den Arbeitsmarkt langwierig ist.
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National Politics and Bank Default Risk in the Eurozone
Stefan Eichler, Karol Sobanski
Journal of Financial Stability,
Vol. 26 (October),
2016
Abstract
We study the impact of national politics on default risk of eurozone banks as measured by the stock market-based Distance to Default. We find that national electoral cycles, the power of the government as well as the government’s party ideological alignment significantly affect the stability of banks in the eurozone member countries. Moreover, we show that the impact of national politics on bank default risk is more pronounced for large as well as weakly capitalized banks.
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