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Impressum und Haftungsausschluss Impressum Institution und Anschrift Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) Kleine Märkerstraße 8 D-06108 Halle (Saale)…
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12.08.2025 • 24/2025
20 Jahre nach Hurrikan Katrina: Kirchenzugehörigkeit trug deutlich zur wirtschaftlichen Erholung bei
Katrina und weitere Wirbelstürme richteten im Sommer 2005 verheerende Schäden im Südosten der USA an. Eine Studie des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) zeigt: In den Jahren nach der Katastrophe erzielten Betriebe in Gebieten mit einer hohen Kirchenmitgliedsrate eine signifikant höhere Leistung.
Felix Noth
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15.07.2025 • 22/2025
Sachsen-Anhalts Mittelstand weiter im Rückwärtsgang
Der Wirtschaftsabschwung in Sachsen-Anhalt ist offenbar noch nicht zu Ende. In einer gemeinsamen Umfrage von Creditreform und Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) beurteilten die mittelständischen Unternehmen die Geschäftslage im 1. Halbjahr 2025 schlechter als im Vorjahr. 410 Unternehmen aus Sachsen-Anhalt haben sich an der Befragung beteiligt.
Axel Lindner
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Essays in Supply Chains and Sustainable Finance
Sochima Uzonwanne
PhD Thesis, Friedrich-Schiller-Universität Jena,
2025
Abstract
Die Wechselwirkungen zwischen Lieferketten und nachhaltiger Finanzierung haben sich zu einem zentralen Forschungsbereich in den Finanzmärkten entwickelt, angetrieben durch ein zunehmendes globales Bewusstsein für Umwelt- und soziale Herausforderungen. Artikel 1 untersucht, wie Kreditgeber Nachhaltigkeitsklauseln verwenden, um Kreditnehmer mit negativen Umweltvorfällen zu überwachen, und vergleicht die Verwendung dieser einzigartigen Kreditvertragsgestaltung mit konventionellen Kreditkonditionen, finanziellen und bilanzbezogenen Klauseln. Wir zeigen, dass Kreditgeber weniger geneigt sind, Nachhaltigkeitsklauseln in den Kreditvertrag aufzunehmen, wenn ein Kreditnehmer bereits zuvor negative Umweltvorfälle aufweist. Im Gegensatz dazu nutzen Kreditgeber Nachhaltigkeitsklauseln, um institutionelle Investoren für die Teilnahme an der Syndizierung zu gewinnen, anstatt sie als Überwachungsinstrumente für die Umweltleistung von Kreditnehmern zu verwenden. Artikel 2 untersucht, ob Banken, die mit dem Verlust der biologischen Vielfalt im Amazonasgebiet in Verbindung stehen, einen Abzug von Einlagen erfahren, wenn Einleger von deren Finanzierungstätigkeiten Kenntnis erlangen. Ich finde empirische Beweise dafür, dass sogenannte "Amazonas-Kohlenstoffbanken" ein geringeres Wachstum ihrer Einlagen verzeichnen, sobald Einleger von deren Finanzierungstätigkeiten erfahren. Dieser Effekt ist besonders ausgeprägt, wenn die Filiale der Amazonas-Kohlenstoffbanken in Landkreisen liegt, die im Vergleich zu anderen Filialen stärkere Verluste an biologischer Vielfalt aufweisen. Artikel 3, wie europäische Unternehmen, die stark in globale Lieferketten (GSC) eingebunden sind, von einer Lieferkettenunterbrechung (Covid-19) betroffen sind. Wir zeigen, dass Covid-19 das Umsatzwachstum von Unternehmen, die stark von der GSC im Heimatland abhängig sind, negativ beeinflussen. Besonders wichtig ist, dass wir die Rolle der Bankbeziehungen bei der Abmilderung der Störungseffekte aufdecken.
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Inflation und Nachhaltigkeit: Wie sich Inflationssorgen auf den Kauf von Bio-Produkten auswirken
Sabrina Jeworrek, Lena Tonzer, Matti Witte
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 1,
2025
Abstract
Der Klimawandel und die übermäßige Nutzung natürlicher Ressourcen stellen große Herausforderungen für eine nachhaltige Entwicklung auf der Erde dar. Auf Seite der Unternehmen besteht die Herausforderung darin, Wege zu finden, wie sie Ressourcen schonen und Emissionen senken können. Die Verbraucher wiederum haben über ihr Konsumverhalten Einfluss darauf, welche Produkte Unternehmen überhaupt absetzen können. Nachhaltiger Konsum ist somit ein wichtiger Baustein in der grünen Transformation. In einer jüngst als IWH-Diskussionspapier erschienenen Studie wird untersucht, inwiefern Inflationssorgen den Kauf von Bio-Produkten beeinflussen. Gerade in Zeiten stark steigender Preise könnte die Sorge über das eigene Budget die Sorgen über Klimawandel und Nachhaltigkeit in den Hintergrund treten lassen und sich somit negativ auf den Konsum von oft relativ teuren Bio-Produkten auswirken. Die Ergebnisse der Studie basieren auf einer Befragung von rund 1 200 Teilnehmenden sowie einem Feldexperiment zum tatsächlichen Einkaufsverhalten mit circa 500 Teilnehmenden. Die Ergebnisse zeigen, dass gerade Teilnehmende mit vergleichsweise geringerem Umweltbewusstsein und, damit einhergehend, sowieso schon niedrigerem Anteil an nachhaltigen Produkten nochmals erheblich weniger nachhaltige Produkte konsumieren, sobald sie mit Inflationssorgen konfrontiert werden.
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Credit Card Entrepreneurs
Ufuk Akcigit, Raman Chhina, Seyit Cilasun, Javier Miranda, Nicolas Serrano-Velarde
IWH Discussion Papers,
Nr. 5,
2025
Abstract
Utilizing near real-time QuickBooks data from over 1.6 million small businesses and a targeted survey, this paper highlights the critical role credit card financing plays for small business activity. We examine a two year period beginning in January of 2021. A turbulent period during which, credit card usage by small U.S. businesses nearly doubled, interest payments rose by 60%, and delinquencies reached 2.8%. We find, first, monthly credit card payments were up to three times higher than loan payments during this time. Second, we use targeted surveys of these small businesses to establish credit cards as a key financing source in response to firm-level shocks, such as uncertain cash flows and overdue invoices. Third, we establish the importance of credit cards as an important financial transmission mechanism. Following the Federal Reserve’s rate hikes in early 2022, banks cut credit card supply, leading to a 15.75% drop in balances and a 10% decline in revenue growth, as well as a 1.5% decrease in employment growth among U.S. small businesses. These higher rates also rendered interest payments unsustainable for many, contributing to half of the observed increase in delinquencies. Lastly, a simple heterogeneous firm model with a cash-in-hand constraint illustrates the significant macroeconomic impact of credit card financing on small business activity.
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„Evaluation der Gemeinschaftsaufgabe ‚Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur‘ (GRW)“ durch einzelbetriebliche Erfolgskontrolle – Evaluationsbericht –
Matthias Brachert, Eva Dettmann, Lutz Schneider, Mirko Titze
IWH Studies,
Nr. 3,
2024
Abstract
Gegenstand dieses Evaluationsberichts ist die Replikation und Erweiterung der Ergebnisse des vorhergehenden Gutachtens zur Evaluation der Gemeinschaftsaufgabe ‚Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur‘ (GRW)
Der vorliegende Evaluationsbericht verfolgt zwei Ziele. Erstens aktualisiert er die Ergebnisse aus dem vorherigen Gutachten. Zweitens betrachtet er einige Aspekte zu den Wirkungen der GRW-Förderung vertiefend. Dazu gehört insbesondere die Frage, ob die GRW für die geförderten Betriebe tatsächlich einen Anreizeffekt im Sinne einer Ausweitung der Investitionstätigkeit hatte und wie sich die Effekte der Förderung unter Verwendung fortgeschrittener Produktivitätsmaße darstellt. Des Weiteren widmet sich der Evaluationsbericht einer vertiefenden Untersuchung heterogener Effekte auf sektoral disaggregierter Ebene sowie nach Betriebsgrößenklassen. Wo es möglich ist, analysiert der Bericht zudem längere Zeiträume nach dem Beginn des Förderprojekts. Schließlich widmet sich der Evaluationsbericht Fragen zur Wirtschaftlichkeit des GRW-Programms auf einzelbetrieblicher Ebene, indem er die Effekte in Beziehung setzt zur Höhe der aufgewendeten Fördermittel.
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19.06.2024 • 19/2024
Sachsen-Anhalts Mittelstand weiter in konjunktureller Schwächephase
Die Wirtschaft in Sachsen-Anhalt befindet sich weiterhin im Abschwung. Die Stimmungslage der mittelständischen Unternehmen hat sich im Frühjahr 2024 weiter verschlechtert. Das geht aus der gemeinsamen Umfrage von Creditreform und Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) hervor, an der sich rund 430 Unternehmen aus Sachsen-Anhalt beteiligten.
Axel Lindner
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Gesamtwirtschaftliche Effekte von Fußball-Meisterschaften: Die WM 2006 und die EM 2024 in Deutschland
Andrej Drygalla, Katja Heinisch, Oliver Holtemöller
Konjunktur aktuell,
Nr. 2,
2024
Abstract
Fußball-Welt- und Europameisterschaften sind große gesellschaftliche Ereignisse. Gesamtwirtschaftlich fallen sie in großen Volkswirtschaften mit bestehender Sport- und Verkehrsinfrastruktur und vorhandenen Kapazitäten im Gastgewerbe allerdings kaum ins Gewicht. In diesem Beitrag werden Studien zu den ökonomischen Effekten von Sportgroßveranstaltungen zusammengefasst, die wirtschaftlichen Effekte der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland untersucht und daraus die zu erwartenden gesamtwirtschaftlichen Effekte der Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland abgeleitet. Die Bauaktivität in den Spielorten nimmt im Vorfeld der Meisterschaften zu; Effekte auf das Gastgewerbe gibt es hingegen kaum – vermutlich vor allem aufgrund von Verdrängungseffekten. Insgesamt war die gesamte nominale Bruttowertschöpfung im WM-Jahr 2006 in den Spielorten gut 1% höher als ohne die WM zu erwarten gewesen wäre; in realer Rechnung ist insgesamt kein signifikanter Effekt zu beobachten.
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Konjunktur aktuell: Export und privater Konsum schwach – Deutschland wartet auf den Aufschwung
Konjunktur aktuell,
Nr. 4,
2023
Abstract
Die Weltwirtschaft verliert zum Ende des Jahres 2023 weiter an Schwung. Der durch den weltweiten Inflationsschub ausgelöste restriktive Schwenk der Geldpolitik drückt über höhere Finanzierungskosten vielerorts die Güternachfrage. Im nächsten Jahr dürfte die Weltwirtschaft wieder etwas anziehen. Die deutsche Wirtschaft ist nach Ende der Pandemie nicht wieder auf ihren alten Wachstumspfad zurückgekehrt. Das Verarbeitenden Gewerbe hat an Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt, und die Weltnachfrage nach Industriegütern ist zurzeit schwach. Zudem ist die Inflation immer noch hoch, und die Realeinkommen sind längere Zeit über zurückgegangen. Die geldpolitische Straffung hat die Finanzierungsbedingungen verschlechtert, was besonders die Bauwirtschaft belastet. Das Bruttoinlandsprodukt wird 2023 wohl um 0,3% sinken und im kommenden Jahr um 0,5% expandieren.
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