Voting under Debtor Distress
Jakub Grossmann, Štěpán Jurajda
Electoral Studies,
Vol. 95 (June),
2025
Abstract
There is growing evidence on the role of economic conditions in the recent successes of populist and extremist parties. However, little is known about the role of over-indebtedness, even though debtor distress has grown in Europe following the financial crisis. We study the unique case of the Czech Republic, where by 2017, nearly one in ten citizens had been served at least one debtor distress warrant even though the country consistently features low unemployment. Our municipality-level difference-in-differences analysis asks about the voting consequences of a rise in debtor distress following a 2001 deregulation of consumer-debt collection. We find that debtor distress has a positive effect on support for (new) extreme right and populist parties, but a negative effect on a (traditional) extreme-left party. The effects of debtor distress we uncover are robust to whether and how we control for economic hardship; the effects of debtor distress and economic hardship are of similar magnitude, but operate in opposing directions across the political spectrum.
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Die (neue) Rolle der Wissenschaft für den Strukturwandel in der brandenburgischen Lausitz
Wolfram Berger, Gunther Markwardt, Julia Rettig, Jan Schnellenbach, Mirko Titze, Stefan Zundel
Begleitforschung Strukturwandel (BeForSt), Policy Brief IV. BTU Cottbus/IWH,
2025
Abstract
Bis 2038 werden im Rahmen des Strukturwandels in der brandenburgischen Lausitz ca. 6 Milliarden Euro für Wissenschaft ausgegeben. Räumlich konzentrieren sich die Ausgaben auf Cottbus/Chóśebuz. In ausgewählten Themenfeldern wie beispielsweise der Gesundheitssystemforschung oder dem Thema Energie bilden sich neue große Forschungseinrichtungen, die kritische Massen darstellen können. Eine große Herausforderung ist die Verzahnung von Projekten, die über verschiedene Förderlinien gefördert werden.
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Wirtschaft im Wandel
Wirtschaft im Wandel Die Zeitschrift „Wirtschaft im Wandel“ unterrichtet die breite Öffentlichkeit über aktuelle Themen der Wirtschaftsforschung. Sie stellt wirtschaftspolitisch…
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Forschungscluster
Drei Forschungscluster Jede IWH-Forschungsgruppe ist einem themenorientieren Forschungscluster zugeordnet. Die Cluster stellen keine eigenen Organisationseinheiten dar, sondern…
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Archiv
Medienecho-Archiv 2021 2020 2019 2018 2017 2016 Dezember 2021 IWH: Ausblick auf Wirtschaftsjahr 2022 in Sachsen mit Bezug auf IWH-Prognose zu Ostdeutschland: "Warum Sachsens…
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12.03.2025 • 9/2025
IWH präsentiert neues Prognose-Dashboard zur deutschen Wirtschaft
Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) stellt ein umfassendes Daten-Tool bereit, das einen interaktiven Vergleich unterschiedlicher Prognosen für die Wirtschaftsentwicklung in Deutschland erlaubt. Entscheider aus Politik und Wirtschaft sowie Interessierte aus Medien, Wissenschaft und Öffentlichkeit können das IWH Forecasting Dashboard kostenfrei nutzen.
Oliver Holtemöller
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Zentrum für Firmen- und Produktivitätsdynamik
Zentrum für Firmen- und Produktivitätsdynamik (IWH-CBPD) Das „Zentrum für Firmen- und Produktivitätsdynamik“ (Englisch "Centre for Business and Productivity Dynamics", kurz: CBPD)…
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Ecological Preferences and the Carbon Intensity of Corporate Investment
Michael Koetter, Felix Noth
IWH Discussion Papers,
Nr. 2,
2025
Abstract
Lowering carbon intensity in manufacturing is necessary to transform current production technologies. We test if local agents’ preferences, revealed by vote shares for the Green party during local elections in Germany, relate to the carbon intensity of investments in production technologies. Our sample comprises all investment choices made by manufacturing establishments from 2005-2017. Our results suggest that ecological preferences correlate with significantly fewer carbon-intensive investment projects while investments stimulating growth and reducing carbon emissions increase by 14 percentage points. Both results are more distinct in federal states where the Green Party enjoys political power and local ecological preferences are high.
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IWH-EXplore
IWH-EXplore Wettbewerbliche Förderung von Forschungsprojekten mit externer Beteiligung IWH-EXplore eröffnet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, in Ergänzung…
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Chinesische Massenimporte und Wahlverhalten in Europa: Kann der Aufstieg der politischen Ränder durch Importschocks erklärt werden?
Annika Backes, Steffen Müller
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 4,
2024
Abstract
Wir untersuchen die kurz- und langfristigen Auswirkungen eines starken Anstiegs chinesischer Importe auf Wahlergebnisse in Europa. Populistische sowie links- und rechtsextreme Parteien gewannen erst viele Jahre nach dem Höhepunkt des China-Schocks bedeutenden Zuwachs an Wählerstimmen. Wir zeigen, dass die Auswirkungen von Importschocks überwiegend zugunsten populistischer Parteien ausfallen. In geringerem Maße profitieren in der kurzen Frist zudem linksextreme Parteien, langfristig hingegen rechtsextreme Parteien. Die Effekte auf das Wahlverhalten sind jedoch moderat und wir schlussfolgern, dass Importschocks den Aufstieg der politischen Ränder nur in begrenztem Maße erklären können.
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