IWH-Bauumfrage im April 1998: Einbruch im ostdeutschen Baugewerbe verstärkt sich
Brigitte Loose
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 7,
1998
Abstract
Der starke Stimmungsabfall bei der Bewertung von Geschäftslage und -aussichten durch die ostdeutschen Bauunternehmen im April 1998 reflektierte die damalige Marktsituation, die in Form von Leerständen sowie des Preisverfalls bei Immobilien, Mieten und Bauleistungen erkennen lies, dass es zu Übersteigerungen im Zuge der Bauexpansion gekommen war. Es deutete sich schon im Frühjahr an, dass im Jahr 1998 der bis dahin kräftigste Anpassungsschub nach unten auf der Angebotsseite erfolgen wird.
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Ostdeutscher Bausektor im freien Fall?
Brigitte Loose, Udo Ludwig
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 6,
1998
Abstract
Es werden die mittelfristige Entwicklung der Baunachfrage in Ostdeutschland und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für das ostdeutsche Baugewerbe untersucht. Grundlage für die Bestimmung der Baunachfrage ist der Nachholbedarf an Bauleistungen, der sich an der Ausstattung eines Wirtschaftsraumes mit baulichen Anlagen misst, die bei gleichgewichtigem Wachstum der Wirtschaft dem produzierten Einkommen entspricht. Referenzgröße für die so definierte Normalausstattung in Ostdeutschland ist nicht das im früheren Bundesgebiet erlangte aktuelle, sondern das in den zurückliegenden Jahren realisierte, trendmäßige Ausstattungsniveau, das dem heutigen Pro-Kopf-Einkommen in Ostdeutschland gleichkommt. Vom IWH durchgeführte Umfragen deuten darauf hin, dass unter diesen Bedingungen - aktive Anpassungsstrategien unterstellt - mehr als die Hälfte der Bauunternehmen gute Chancen für einen längerfristigen Bestand am Markt aufweist.
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IWH-Bauumfrage: Milder Winter bremste Bauabschwung im Februar
Brigitte Loose
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 5,
1998
Abstract
Laut IWH-Umfrage unter mehr als 300 ostdeutschen Bauunternehmen hat sich die Geschäftslage im Februar gegenüber dem Jahresende 1997 – wie üblich in dieser Jahreszeit – verschlechtert. Sechs von zehn der Befragten haben das aktuelle Baugeschäft mit „schlecht“ oder „eher schlecht“ eingestuft. Der Rückgang zieht sich durch alle Bausparten und ist zu einem großen Teil saisonbedingt.
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IWH-Industrieumfrage im Januar 1998: Optimismus in der ostdeutschen Industrie hält an
Doris Gladisch
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 3,
1998
Abstract
Lage und Aussichten ihrer Geschäfte schätzen die Unternehmen des ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbes auch zu Beginn des Jahres 1998 weiter sehr günstig ein. Die Einschätzungen der Hersteller von Vorleistungsgütern für die Industrie sind deutlich optimistischer als die der Unternehmen, die als Zulieferer eng an die Baukonjunktur gekoppelt sind.
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IWH-Bauumfrage im Dezember 1997: Geschäftsaussichten im ostdeutschen Bauhauptgewerbe auf Tiefstand
Brigitte Loose
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 2,
1998
Abstract
Besonders ungünstig bewerteten vor allem die Hochbauunternehmen die Geschäftslage zum Jahresende 1997. Die Gründe waren vor allem in dem Nachfragerückgang bei neu zu bauenden Mietwohnungen zu suchen, deren Errichtung nach dem Auslaufen der Übergangsregelung zur steuerlichen Förderung und angesichts bestehender Angebotsüberhänge für Investoren nicht mehr attraktiv war.
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IWH-Industrieumfrage: Stimmungshoch in der ostdeutschen Industrie.
Doris Gladisch
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 1,
1998
Abstract
Die Unternehmen des ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbes beurteilen ihre derzeitige Lage sehr optimistisch. Die Lageeinschätzungen der Hersteller von Vorleistungsgütern für die Industrie sind deutlich optimistischer als die der Unternehmen, die als Zulieferer eng an die Baukonjunktur gekoppelt sind.
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IWH-Bauumfrage: Ostdeutsches Baugewerbe - Schrumpfung setzt sich 1998 fort
Brigitte Loose
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 16,
1997
Abstract
Laut IWH-Umfrage unter 300 ostdeutschen Bauunternehmen im Oktober 1997 hat sich die Geschäftslage nach dem Sommerhoch verschlechtert. Die ohnehin schwache Aufwärtstendenz ist damit in diesem Jahr beendet. Die Stimmung unterschreitet den Wert aus der vorangegangenen Befragung im August um weit mehr als ein Drittel, den Vorjahreswert sogar um drei Viertel. Nur noch 15 vH der befragten Unternehmen schätzen die aktuelle Geschäftslage mit „gut“ ein, 40 vH mit „eher gut“. Dagegen stufen 37 vH das derzeitige Baugeschäft mit „eher schlecht“ und 8 vH sogar mit ausgesprochen „schlecht“ ein.
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IWH-Industrieumfrage: Ostdeutsche Industrie geht optimistisch in den Herbst
Doris Gladisch
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 14,
1997
Abstract
Das geschäftliche Klima in der ostdeutschen Industrie hat sich nach der Eintrübung im Sommer zum September hin wieder deutlich aufgehellt. Das ergab die neueste Umfrage des IWH unter 300 Industrieunternehmen. Mit einem Skalenwert von 42 Punkten lag der Saldo aus positiven und negativen Urteilen zur Geschäftslage um 9 Punkte über dem Niveau im Juli. Er übertraf damit den Vorjahresstand um 27 Punkte. Das ist ein deutliches Zeichen für die Fortsetzung der seit dem Frühjahr anhaltenden Aufwärtsbewegung.
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IWH-Bauumfrage: Baugeschäft im August 1997 auf bisherigem Jahreshoch - im Vorjahresvergleich bleiben sie aber äußerst schwach
Brigitte Loose
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 13,
1997
Abstract
Im August erreichte die Geschäftslage im ostdeutschen Baugewerbe laut Umfrage des IWH ihr bisheriges Jahreshoch. Der Indikator löste sich aus dem Minusbereich, da die Mehrheit der Unternehmen das laufende Baugeschäft als gut oder eher gut bezeichnet. Die Stimmung bleibt aber in allen Sparten deutlich unter dem Vorjahresniveau und bestätigt die insgesamt rückläufige Entwicklung der Nachfrage auf dem ostdeutschen Baumarkt. Für 43 vH der befragten Unternehmen läuft das derzeitige Baugeschäft schlecht oder eher schlecht. Im Vorjahr traf dies für 30 vH der Unternehmen zu.
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IWH-Industrieumfrage: Sommerpause im geschäftlichen Aufschwung der ostdeutschen Industrie im Juli 1997
Doris Gladisch
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 12,
1997
Abstract
Die Industrieproduktion ist in Ostdeutschland im ersten Halbjahr 1997 nach schwachem Beginn kräftig gewachsen. Der Output erhöhte sich bis Juni saisonbereinigt gegenüber dem Halbjahr zuvor um 3 vH, was einem Plus von gut 8 vH im Vorjahresvergleich entspricht. Daran waren alle Industriebereiche beteiligt, besonders die Hersteller von Vorleistungs- sowie von Verbrauchsgütern.
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