Do We Need New Modelling Approaches in Macroeconomics?
Claudia M. Buch, Oliver Holtemöller
IWH Discussion Papers,
Nr. 8,
2014
Abstract
The economic and financial crisis that emerged in 2008 also initiated an intense discussion on macroeconomic research and the role of economists in society. The debate focuses on three main issues. Firstly, it is argued that economists failed to predict the crisis and to design early warning systems. Secondly, it is claimed that economists use models of the macroeconomy which fail to integrate financial markets and which are inadequate to model large economic crises. Thirdly, the issue has been raised that economists invoke unrealistic assumptions concerning human behaviour by assuming that all agents are self-centred, rationally optimizing individuals. In this paper, we focus on the first two issues. Overall, our thrust is that the above statements are a caricature of modern economic theory and empirics. A rich field of research developed already before the crisis and picked up shortcomings of previous models.
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Real Effective Exchange Rate Misalignment in the Euro Area: A Counterfactual Analysis
Makram El-Shagi, Axel Lindner, Gregor von Schweinitz
Abstract
Were real effective exchange rates (REER) of Euro area member countries drastically misaligned at the outbreak of the global financial crisis? The answer is difficult to determine because economic theory gives no simple guideline for determining the equilibrium values of real exchange rates, and the determinants of those values might have been distorted as well. To overcome these limitations, we use synthetic matching to construct a counterfactual economy for each member as a linear combination of a large set of non-Euro area countries. We find that Euro area crisis countries are best described by a mixture of advanced and emerging economies. Comparing the actual REER with those of the counterfactuals gives sensible estimates of the misalignments at the start of the crisis: All peripheral countries were strongly overvalued, while high undervaluation is only observed for Finland.
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Changing Forces of Gravity: How the Crisis Affected International Banking
Claudia M. Buch, Katja Neugebauer, Christoph Schröder
ZEW Discussion Paper, No. 14-006,
2014
Abstract
The global financial crisis has brought to an end a rather unprecedented period of banks’ international expansion. We analyze the effects of the crisis on international banking. Using a detailed dataset on the international assets of all German banks with foreign affiliates for the years 2002-2011, we study bank internationalization before and during the crisis. Our data allow analyzing not only the international assets of the banks’ headquarters but also of their foreign affiliates. We show that banks have lowered their international assets, both along the extensive and the intensive margin. This withdrawal from foreign markets is the result of changing market conditions, of policy interventions, and of a weakly increasing sensitivity of banks to financial frictions.
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Musterknabe Osteuropa: Subventionskontrolle und staatliche Beihilfen
Jens Hölscher
Wirtschaftsdienst,
Vol. 94 (5),
2014
Abstract
Am 1.5.2004 sind zehn neue Mitgliedstaaten, vor allem Transformationsländer, in die EU aufgenommen worden. Drei Jahre später, am 1.1.2007, kamen Bulgarien und Rumänien hinzu. Während deutsche Unternehmer zunächst die zusätzliche Konkurrenz fürchteten, bewerten sie die Auswirkungen der Osterweiterung inzwischen positiv. Die neuen Mitgliedstaaten haben von ihrem Beitritt grundsätzlich profitiert, sogar in Hinblick auf die Beihilferegelungen konnten sie den strengen Anforderungen der EU entsprechen. Allerdings haben sich flexible Wechselkurse in der Krise für die Länder außerhalb des Euroraums als Vorteil erwiesen. Zudem leiden Rumänien und Bulgarien unter der Instabilität ihrer politischen Systeme.
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4. IWH/INFER-Workshop on Applied Economics and Economic Policy: “A New Fiscal Capacity for the EU?“
Birgit Schultz, Gregor von Schweinitz
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 2,
2014
Abstract
Am 17. und 18. März 2014 fand am IWH in Zusammenarbeit mit dem International Network for Economic Research (INFER) der 4. Workshop „Applied Economics and Economic Policy“ statt. Im Rahmen des Workshops stellten Wissenschaftler europäischer Universitäten und internationaler Organisationen ihre neuesten Forschungsergebnisse zu aktuellen ökonomischen Fragen und Problemen vor. Dabei war es nicht nur Ziel der Veranstaltung, aktuelle Forschungsergebnisse vorzustellen, sondern auch mit Vertretern aus Wissenschaft und Praxis über die aktuelle Wirtschaftspolitik und das Spezialthema „A New Fiscal Capacity for the EU?“ zu diskutieren.
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Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2014: Deutsche Konjunktur im Aufschwung – aber Gegenwind von der Wirtschaftspolitik (Kurzfassung)
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 2,
2014
Abstract
Die deutsche Wirtschaft befindet sich im Frühjahr 2014 im Aufschwung. Das Bruttoinlandsprodukt wird in diesem Jahr voraussichtlich um 1,9% steigen. Das 68-Prozent-Prognoseintervall reicht dabei von 1,2% bis 2,6%. Treibende Kraft ist die Binnennachfrage. Der Anstieg der Verbraucherpreise fällt mit 1,3% im Jahr 2014 moderat aus. Die Zahl der Erwerbstätigen dürfte im Jahr 2014 noch einmal kräftig steigen. Die Konjunktur erhält allerdings Gegenwind von der Wirtschaftspolitik. So ist die abschlagsfreie Rente ab 63 ein Schritt in die falsche Richtung, und die Einführung des Mindestlohns wird im Jahr 2015 den Beschäftigungsanstieg dämpfen.
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How Important are Hedge Funds in a Crisis?
Reint E. Gropp
FRBSF Economic Letters,
Nr. 11,
2014
Abstract
Before the 2007–09 crisis, standard risk measurement methods substantially underestimated the threat to the financial system. One reason was that these methods didn’t account for how closely commercial banks, investment banks, hedge funds, and insurance companies were linked. As financial conditions worsened in one type of institution, the effects spread to others. A new method that more accurately accounts for these spillover effects suggests that hedge funds may have been central in generating systemic risk during the crisis.
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Konjunktur aktuell: Konjunktur in Deutschland gewinnt an Schwung
Konjunktur aktuell,
Nr. 2,
2014
Abstract
In den ersten Monaten des Jahres 2014 deuten die Indikatoren auf eine recht kräftige Weltkonjunktur hin, und die monetären Rahmenbedingungen in Deutschland bleiben weiterhin günstig. Vor diesem Hintergrund ist für 2014 eine Zunahme des realen Bruttoinlandsprodukts in Deutschland um 2,0% zu erwarten. Das 66%-Prognoseintervall reicht von 1,5% bis 2,4%. Eine wesentliche Stütze der Konjunktur ist der Arbeitsmarkt.
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Binnenwirtschaft trägt Konjunktur in Deutschland
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 1,
2014
Abstract
In diesem Artikel wird die Konjunkturprognose des IWH vom 12. Dezember 2013 zusammenfassend dargestellt. Die Weltwirtschaft dürfte im Jahr 2014 in moderatem Tempo expandieren. Die wirtschaftliche Erholung im Euroraum bleibt schleppend. In Deutschland setzt sich dagegen der im Frühjahr 2013 begonnene Aufschwung fort. Er wird von der binnenwirtschaftlichen Nachfrage getragen. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte im Jahr 2014 um 1,8% (66%-Prognoseintervall: 1,0% bis 2,7%) zulegen, nach 0,4% im Jahr 2013. Die Arbeitslosenquote sinkt leicht auf 6,5%, die Verbraucherpreise steigen wie schon 2013 um 1,5%. Der Finanzierungssaldo des Staates nimmt konjunkturbedingt noch etwas zu, auf 0,3% im Jahr 2014.
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Kommentar: Die Halbwertszeit von Superstars ist kurz – nicht nur in der Unterhaltungsbranche!
Oliver Holtemöller
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 1,
2014
Abstract
Jüngst fand eine wissenschaftliche Studie mit dem Titel „From Sick Man of Europe to Economic Superstar: Germany’s Resurgent Economy“ große Aufmerksamkeit in den Medien. Tatsächlich ist die ökonomische Entwicklung in Deutschland gegenwärtig „super“: Das Produktionspotenzial ist normal ausgelastet, die Inflationsrate ist niedrig, und die Erwerbstätigkeit befindet sich auf einem Rekordhoch. Ein Superstar zu sein, muss allerdings nicht von Dauer sein. Jene aus dem Fernsehen sind meist nach kurzer Zeit vergessen. Ähnlich könnte es auch mit der ökonomischen Lage in Deutschland sein. Wenn sich Unternehmen und Politik nicht laufend den neuen Herausforderungen stellen, kann der Superstar schnell wieder abstürzen.
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