Aktuelle Trends - Wirtschaftliche Lage im ostdeutschen Baugewerbe 1995 mit breiter Streuung
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 10,
1996
Abstract
Laut IWH-Umfrage übertrafen 1995 im ostdeutschen Baugewerbe die Gesamtkosten den Umsatz um durchschnittlich 2,3 vH. Für dieses Minus ist nur knapp ein Viertel aller Unternehmen verantwortlich. Reichlich drei Viertel befinden sich dagegen im Plusbereich oder können auf ein ausgeglichenes Ergebnis verweisen. Im untersten Quartil der in aufsteigender Reihenfolge der Kosten-Umsatz-Relation sortierten Unternehmen, d.h. in der erfolgreichsten Gruppe, unterschreiten die Gesamtkosten den Umsatz um durchschnittlich 12 vH, im zweiten Quartil um etwa 4 vH. Im dritten Quartil dürften sich eher die Unternehmen an der Gewinn- bzw. Verlustschwelle befinden.
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IWH-Bauumfrage im August: Geschäftslage im ostdeutschen Baugewerbe über Vorjahresniveau - Geschäftsaussichten leicht gedämpft
Brigitte Loose
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 11,
1996
Abstract
Laut Umfrage des IWH unter mehr als 300 Unternehmen des ostdeutschen Bauhaupt- und Ausbaugewerbes hat sich die Geschäftslage, wie schon für Juni vermeldet, auch im Monat August verbessert. Die Bauunternehmen sind mit voller Kraft dabei, die Produktionsausfälle des witterungsbedingten Einbruchs im ersten Quartal zu überwinden. 24 vH aller Bauunternehmen bewerten die aktuelle Geschäftslage mit „gut", 46 vH mit „eher gut".
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Aktuelle Trends - Relativ hohe Bauabhängigkeit der ostdeutschen Wirtschaft
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 11,
1996
Abstract
Das Baugewerbe trug in den vergangenen beiden Jahren mit 17 vH zur Wertschöpfung in Ostdeutschland bei und war damit eine der tragenden Säulen des Aufholprozesses. Ein Rückgang der Bauproduktion, der sich nach den Jahren kräftigen Wachstums mit der verhaltenen Entwicklung der Auftragseingänge und der Baugenehmigungen ankündigt, wird nicht diesen Wirtschaftsbereich allein treffen, sondern auf eine ganze Reihe von Zweigen außerhalb des Baugewerbes ausstrahlen.
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IWH-Bauumfrage im Oktober: Ostdeutsches Baugewerbe: Geschäftslage hat Höhepunkt überschritten - Ausscihten überwiegend pessimistisch
Brigitte Loose
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 15,
1996
Abstract
Laut IWH-Umfrage unter 300 ostdeutschen Bauunternehmen im Oktober hat der Aufschwung nach dem Wintereinbruch seinen bisherigen Höhepunkt im Verlauf des Jahres überschritten. Die derzeitige Geschäftslage wird etwas ungünstiger, die Aussichten für das nächste Halbjahr aber werden deutlich schlechter eingeschätzt als bei der vorangegangenen Umfrage im August.
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Aktuelle Trends - Investionstätigkeit in Ostdeutschland auf regionale Absatzmärkte konzentriert
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 3,
1996
Abstract
Die Investitionen im ostdeutschen Unternehmenssektor haben sich bislang auf Wirtschaftsbereiche konzentriert, die ihre Leistungen primär im ostdeutschen Raum absetzen. So entfielen zwischen 1991 und 1994 rund 70 vH aller Unternehmensinvestitionen auf die Wirtschaftszweige Energie- und Wasserversorgung, das Baugewerbe, die Sektoren Handel, Verkehr und Nachrichtenübermittlung sowie die Dienstleistungen. Verantwortlich für den hohen Anteil der Energie- und Wasserversorgung und des Verkehrssektors mit insgesamt 43 vH war der Nachholbedarf im Bereich der Infrastruktur.
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Ostdeutsches Baugewerbe: Wachstum mit Differenzierung zwischen den Sparten
Brigitte Loose
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 3,
1995
Abstract
Die ostdeutsche Baukonjunktur hat nichts von ihrer Dynamik eingebüßt. Auch 19994 stieg der baugewerbliche Umsatz mit einer zweistelligen Wachstumsrate. In allen Sparten des Baugewerbes nutzte die Mehrzahl der Unternehmen die kräftige Nachfrage sowohl für Umsatz- und Produktivitätssteigerungen als auch für eine Stabilisierung oder Steigerung der Erträge. Dabei differiert die Entwicklung zwischen den Sparten. Wegen der frühzeitigen Nachfrageentwicklung und entsprechenden Angebotsreaktion hat der Tiefbaubereich die bisher größten Fortschrille bei der Produktivitätssteigerung erreichen können. Mit steigender Angebotsdichte ist aber auch ein zunehmender marktwirtschaftlicher Differenzierungsprozeß zwischen den Tiefbau-, aber auch den Hochbauunternehmen zu beobachten.
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Aktuelle Trends - Neue Bundesländer: Produktion im Bauhauptgewerbe und im Verarbeitenden Gewerbe
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 1,
1995
Abstract
Die Wachstumsbasis in den neuen Bundesländern wird breiter. Im Baugewerbe hält der kräftige Anstieg der Produktion an. Im Verarbeitenden Gewerbe ist die Schrumpfungsphase überwunden. Alle Industriezweige expandieren, wenn auch von unterschiedlichem Niveau aus.
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Ostdeutsches Baugewerbe in neuer Phase der Anpassung
Brigitte Loose, Udo Ludwig
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 13,
1995
Abstract
Es wird die Situation im ostdeutschen Baugewerbe im Jahr 1994 analysiert. Zentraler Untersuchungsgegenstand ist dabei der Selektionsprozess, der sowohl als Folge der Abflachung des Bauaufschwungs in dem angegebenen Zeitraum als auch als Ausdruck des noch bestehenden Anpassungsbedarfs im ostdeutschen Baugewerbe betrachtet wird. Dabei werden Einblicke in die amtliche Insolvenz-, Gründungs- und Stillegungsstatistik gegeben sowie Ergebnisse der IWH-Umfragen zur Eigenkapitalausstattung und zur Finanzierungsstruktur der betrieblichen Investitionen vorgestellt.
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Gesamtwirtschaftliche und unternehmerische Anpassungsfortschritte in Ostdeutschland (13. gemeinsamer Bericht des DIW Berlin, IfW Kiel und IWH Halle)
Forschungsreihe,
Nr. 2,
1995
Abstract
Schwerpunkt des 13. Berichtes ist eine Zwischenbilanz der Transformation der ostdeutschen Wirtschaft von der Planwirtschaft zur sozialen Marktwirtschaft nach fünf Jahren. Dazu werden die Untersuchungsergebnisse zur Erneuerung der Wirtschaftsstruktur und zur Entwicklung in ausgewählten Wirtschaftsbereichen (u. a. Industrie, Baugewerbe, Handel und Verkehr sowie Wohnungswirtschaft) präsentiert. Entwicklungshemmnisse werden benannt und Vorschläge für die Wirtschaftspolitik unterbreitet.
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Die umwelttechnische Industrie in Deutschland: Marktvolumen, wettbewerbsfähigkeit und Entwicklungsperspektiven
Jens Horbach
Wirtschaft im Wandel,
1994
Abstract
Seit den siebziger Jahren ist die Nachfrage nach Umweltschutzgütern in den westlichen Industrieländern kräftig gestiegen. Umweltschutzgüter dienen der Erfassung, Vorbeugung, Vermeidung und Verminderung von Umweltbelastungen oder tragen zur Schonung der natürlichen Ressourcen bei (z.B. Abwasserbehandlungsanlagen oder Filter zur Abgasreinigung). Vor allem in Westdeutschland haben sich immer mehr Unternehmen der „klassischen" Industriezweige auf die Produktion derartiger Güter spezialisiert. Eine kontinuierliche Beobachtung des Marktes für Umweltschutzgüter anhand amtlicher Statistiken ist allerdings pro blematisch, da es sich bei der „Umweltschutzindustrie" um eine Querschnittsbranche handelt, die sich vom Maschinenbau bis zum Baugewerbe über sehr unterschiedliche Wirtschaftszweige erstreckt.
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