Aktuelle Trends: Turbulenzen an den Finanzmärkten vor und nach dem Brexit-Referendum
Lena Tonzer
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 3,
2016
Abstract
Das Votum der britischen Bevölkerung, den EU-Verbund verlassen zu wollen, hat zu Turbulenzen auf den Finanzmärkten geführt. Bereits vor dem Referendum am 23. Juni 2016 war ein starker Rückgang der Kurse britischer Bankaktien zu beobachten, wenn die Wahrscheinlichkeit eines Brexits in den Umfragen über 50% stieg, verbunden mit einer Abwertung des britischen Pfunds gegenüber den meisten anderen wichtigen Währungen einschließlich des Euro.
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Finanzmarktwissen bei Selbstständigen besonders ausgeprägt
Aida Ćumurović, Walter Hyll
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 3,
2016
Abstract
Unternehmerische Aktivität ist ein dynamischer Treiber wirtschaftlicher Entwicklung. Finanzmarktwissen befähigt Individuen zu einer besseren Abwägung von Chancen und Risiken. In diesem Beitrag wird geprüft, ob ein höheres Maß an Finanzmarktwissen auch einen Einfluss auf die Entscheidung hat, sich selbstständig zu machen. Dieser Zusammenhang wird auf der Basis von Umfragedaten für Deutschland empirisch bestätigt.
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20.06.2016 • 24/2016
Möglicher Brexit beunruhigt die Finanzmärkte
Am 23. Juni entscheiden die Briten in einem Referendum über die Frage, ob ihr Land in der Europäischen Union bleiben soll oder nicht.
Reint E. Gropp
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In Search of Concepts: The Effects of Speculative Demand on Stock Returns
Owain ap Gwilym, Iftekhar Hasan, Qingwei Wang, Ru Xie
European Financial Management,
Vol. 22 (3),
2016
Abstract
Using a novel proxy of investors' speculative demand constructed from online search interest in investment concepts, we examine how speculative demand affects the returns of Chinese stocks. We find that speculative demand increases following high market returns and predicts subsequent return reversals. Moreover, the speculative demand explains more variation in subsequent returns of A shares (more populated by retail investors) than B shares (less populated by retail investors). Our findings support the recently developed attention theory.
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Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2016: Aufschwung bleibt moderat – Wirtschaftspolitik wenig wachstumsorientiert
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 2,
2016
Abstract
Anfang des Jahres 2016 wurde deutlich, dass sich die Weltwirtschaft in den Monaten zuvor merklich abgekühlt hatte. Die schlechten Nachrichten führten auf den Aktienmärkten im Januar und Februar weltweit zu erheblichen Bewertungsverlusten sowie zu einem deutlichen Anstieg der Risikowahrnehmung.
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Legal Insider Trading and Stock Market Liquidity
Hans Degryse, Frank de Jong, Jérémie Lefebvre
De Economist,
Vol. 164 (1),
2016
Abstract
This paper assesses the impact of legal trades by corporate insiders on the liquidity of the firm’s stock. For this purpose, we analyze two liquidity measures and one information asymmetry measure. The analysis allows us to study as well the effect of a change in insider trading regulation, namely the implementation of the Market Abuse Directive (European Union Directive 2003/6/EC) on the Dutch stock market. The first set of results shows that, in accordance with theories of asymmetric information, the intensity of legal insider trading in a given company is positively related to the bid-ask spread and to the information asymmetry measure. We also find that the Market Abuse Directive did not reduce significantly this effect. Secondly, analyzing liquidity and information asymmetry around the days of legal insider trading, we find that small and large capitalization stocks see their bid-ask spread and the permanent price impact increase when insiders trade. For mid-cap stocks, only the permanent price impact increases. Finally, we could not detect a significant improvement of these results following the change in regulation.
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Abnormal Real Operations, Real Earnings Management, and Subsequent Crashes in Stock Prices
Bill Francis, Iftekhar Hasan, Lingxiang Li
Review of Quantitative Finance and Accounting,
Vol. 46 (2),
2016
Abstract
We study the impact of firms’ abnormal business operations on their future crash risk in stock prices. Computed based on real earnings management (REM) models, firms’ deviation in real operations (DROs) from industry norms is shown to be positively associated with their future crash risk. This association is incremental to that between discretionary accruals (DAs) and crash risk found by prior studies. Moreover, after Sarbanes–Oxley Act (SOX) of 2002, DRO’s predictive power for crash risk strengthens substantially, while DA’s predictive power essentially dissipates. These results are consistent with the prior finding that managers shift from accrual earnings management to REM after SOX. We further develop a suspect-firm approach to capture firms’ use of DRO for REM purposes. This analysis shows that REM-firms experience a significant increase in crash risk in the following year. These findings suggest that the impact of DRO on crash risk is at least partially through REM.
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Robuste Binnenkonjunktur kompensiert schwächere Exportdynamik
Konjunktur aktuell,
Nr. 5,
2015
Abstract
Trotz beträchtlicher Schwankungen auf den Währungs-, Kapital- und Rohstoffmärkten expandiert die Weltproduktion moderat und ohne große Schwankungen. Die USA und Großbritannien sind im Aufschwung, und der Euroraum erholt sich zögerlich. In China hat sich die Konjunktur nach einer ausgeprägten Schwächephase zu Beginn des Jahres 2015 wieder stabilisiert, während die Rezessionen in Russland und Brasilien anhalten. Beide großen Schwellenländer leiden an den starken Rückgängen der Preise für ihre Rohstoffexporte. Weltweit robust ist dagegen die Konjunktur in den Dienstleistungsbereichen.
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Konjunktur aktuell: Aufschwung in Deutschland bleibt verhalten
Konjunktur aktuell,
Nr. 4,
2015
Abstract
Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem verhaltenen Aufschwung. Die Kapazitätsauslastung hat im Frühjahr zugenommen, und im dritten Quartal 2015 dürfte die Veränderungsrate des Bruttoinlandsprodukts mit 0,5% leicht überdurchschnittlich ausfallen. Im weiteren Verlauf werden die Produktionskapazitäten wohl etwa normalausgelastet sein. Während die schwächere Nachfrage der Schwellenländer auf ein leichtes Abflachen der Exporte im späteren Jahresverlauf hindeutet, dürfte die inländische Nachfrage wieder stärker zulegen. Alles in allem wird das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2015 wohl um 1,8% zunehmen (66%-Prognoseintervall: 1,6% bis 2,0%).
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Konjunktur aktuell: Deutsche Konjunktur: Starkes Winterhalbjahr und weiter robuste Dynamik
Konjunktur aktuell,
Nr. 2,
2015
Abstract
Die gesamtwirtschaftliche Produktion ist in Deutschland im Jahr 2014 wieder spürbar ausgeweitet worden, insbesondere dank einer Belebung der Investitionstätigkeit und des privaten Konsums. Im Winterhalbjahr 2014/2015 dürfte der Produktionsanstieg besonders kräftig ausfallen. Auch wenn das Expansionstempo im weiteren Jahresverlauf wieder etwas abflacht, sprechen günstige Rahmenbedingungen wie gesunkene Energiekosten und sehr niedrige Finanzierungskosten für eine gute Konjunktur in den Jahren 2015 und 2016. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte im Jahr 2015 um 2,0% zulegen (66%-Prognoseintervall: 1,6% bis 2,5%).
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