Aktuelle Trends - Konjunktur im Euroraum - Mit schwächerer Dynamik in das Jahr 2001
Michael Seifert
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 1,
2001
Abstract
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Aktuelle Trends - Künftige demograpghische Entwicklung erfordert verstärktes Produktivitätswachstum
Joachim Ragnitz
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 15,
2000
Abstract
Veränderungen in der demographischen Struktur der Bevölkerung haben zur Folge, dass Produktivitätssteigerungen (gemessen am Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen) nicht unmittelbar auch zu einem entsprechenden Anstieg der Pro-Kopf-Einkommen (Bruttoinlandsprodukt je Einwohner) führen. Die Schwelle, von der an das Produktivitätswachstum mit einer Steigerung des gesamtwirtschaftlichen Pro- Kopf-Einkommens verbunden ist, hat sich – lässt man die Umbrüche in den neuen Ländern in der ersten Hälfte der neunziger Jahre einmal unberücksichtigt – in der Vergangenheit immer mehr verringert (vgl. die grauen Säulen in der Abbildung). Grund hierfür war die Tatsache, dass zunehmend geburtenstarke Jahrgänge in das Erwerbsleben eintraten. In den Jahren 1975 bis 1991 hätten zeitweilig sogar negative Produktivitätszuwachsraten noch eine Konstanz des Pro-Kopf-Einkommensniveaus ermöglicht.
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IWH-Industrieumfrage im September 2000
Bärbel Laschke
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 13,
2000
Abstract
Laut IWH-Umfrage vom September 2000 unter rund 300 Unternehmen setzt sich das Stimmungshoch im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe auch im Herbst fort. Die Einschätzung der Geschäftslage hat sich sogar nochmals verbessert, das ist aber auch typisch für diese Saison. Gegenüber der vorangegangenen Umfrage im Juli werden die aktuellen Geschäfte um sieben Punkte günstiger bewertet. Mit Ausnahme des Investitionsgütergewerbes findet sich dieser Aufwärtstrend in allen fachlichen Hauptgruppen wieder.
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Aktuelle Trends - Euroschwäche? Dollarstärke!
Rüdiger Pohl
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 13,
2000
Abstract
Zwar ist der Euro eine Währung mit stabiler Kaufkraft – aber die starke Abwertung („Kursverfall“) des Euro gegenüber dem US-Dollar löst bei vielen Besorgnis aus. Dabei zeigt sich, dass im Verlauf des Jahres 2000 nicht nur der Euro, sondern auch zahlreiche andere Währungen gegenüber dem Dollar an Wert verloren haben. Dazu zählen der Schweizer Franken und das britische Pfund ebenso wie die Dänische Krone, aber auch Südafrikas Rand und Australiens Dollar. Ihren Kurs gegenüber dem US-Dollar gehalten haben vor allem einige asiatische Währungen (Hongkong, Malaysia, China), aber auch nicht alle Währungen aus diesem Raum (so nicht Thailands Baht). Alles in allem zeigt die Abwertung so vieler Währungen aus unterschiedlichen Länden, worum es sich in diesem Jahr im Kern handelt: um eine ausgeprägte Dollarstärke.
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Aktuelle Trends - Leichte Abkühlung der Konjunktur im Euroraum
Michael Seifert
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 12,
2000
Abstract
Nach der kräftigen konjunkturellen Dynamika im Euroraum seit Mitte des vergangenen Jahres weist der vom IWH regelmäßig berechnete Frühindikatorb jetzt auf eine leichte Abschwächung der gesamtwirtschaftlichen Expansion hin. Diese Richtungsänderung des Indikators ist auf den Einfluss der Zinsstruktur zurückzuführen, die sich nach mehreren Leitzinserhöhungen durch die Europäische Zentralbank geändert hat.
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Aktuelle Trends - Nebeneinander von Expansion und Schrumpfung in der ostdeutschen Wirtschaft
Udo Ludwig
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 11,
2000
Abstract
Die amtliche Statistik hat nach einer längeren Pause wieder Angaben über die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Ostdeutschland veröffentlicht. Das Bruttoinlandsprodukt und seine sektoralen Komponenten sowie die Erwerbstätigkeit wurden jetzt erstmalig für Länder nach den Richtlinien des Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen von 1995 (ESVG‘95) bestimmt. Zugleich wurde die Preisbasis für reale Rechnungen von 1991 auf das Jahr 1995 umgestellt. Darüber hinaus werden gegenüber früheren Darstellungen Angaben für Berlin nicht mehr getrennt für den Ost- und den Westteil ermittelt, sodass das Wirtschaftsgebiet Ostdeutschland in der engeren Abgrenzung als Gesamtheit der Flächenländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, oder in der weiteren Abgrenzung einschließlich des ganzen Berlin definiert werden kann.
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Aktuelle Trends - Exporte aus Deutschland nach Südostasien holen wieder auf
Ingrid Haschke
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 10,
2000
Abstract
Im Sog der Krisen in Südostasien und Japan erfuhr die deutsche Wirtschaft 1998 einen heftigen Rückschlag in ihrem Bemühen, auf dem asiatischen Markt verstärkt Fuß zu fassen. Die Warenausfuhr in die von den Turbulenzen unmittelbar betroffenen Ländera ging drastisch zurück, im Jahr 1998 gegenüber dem Jahr zuvor um fast ein Drittel. Auch nach Japan wurden wesentlich weniger Waren geliefert als noch im Jahr 1997 (-10,6 %). Maßgeblich für diese Entwicklung war einerseits der massive Produktions- und Nachfrageeinbruch in den Krisenländern, der einen erheblichen Rückgang ihrer Importe zur Folge hatte. Andererseits führte die zum Teil dramatische Abwertung der Währungen zu einem vorübergehenden Verlust an preislicher Wettbewerbsfähigkeit deutscher Exportprodukte.
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Aktuelle Trends - Anhaltend kräftiger Konjunkturaufschwung im Euroraum
Michael Seifert
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 9,
2000
Abstract
Seit Anfang 1999 veröffentlicht das IWH im vierteljährlichen Abstand einen Frühindikator der Konjunkturentwicklung des Euroraums. Der Indikator, der neben den Auftragseingängen sowie Unternehmer- und Verbraucherumfragen auch die Zinsstruktur berücksichtigt, läuft der tatsächlichen Entwicklung (gegenwärtig approximiert mit Hilfe des Index der Industrieproduktion) um ungefähr ein Quartal voraus und ermöglicht eine Trendprognose der wirtschaftlichen Aktivität.
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Wie weit trägt das Konzept „Soziale Kontrolle“ bei der Analyse aktueller gesellschaftlicher Entwicklungstrends? Eine Diskussion anhand der These der gefährdeten Integrationsfunktion der Stadt
Peter Franz
Soziale Kontrolle. Zum Problem der Normkonformität in der Gesellschaft,
2000
Abstract
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Aktuelle Trends - Abstand der Erwerbstätigenquote nimmt weiter zu
Hilmar Schneider
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 5,
2000
Abstract
Der Abstand der Erwerbstätigenquoten zwischen Ost- und Westdeutschland hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen, und dieser Prozess wird sich auch in Zukunft noch fortsetzen. Der Abstand betrug 1999 etwa 7,5 Prozentpunkte, wenn man einmal die Personen, die im Rahmen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen gefördert wurden, außer Betracht lässt. Bis zum Jahr 2001 wird sich dieser Abstand auf etwa 9 Prozentpunkte erhöhen.
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