Losing Work, Moving Away? Regional Mobility After Job Loss
Daniel Fackler, Lisa Rippe
Abstract
Using German survey data, we investigate the relationship between involuntary job loss and regional mobility. Our results show that job loss has a strong positive effect on the propensity to relocate. We also analyze whether the high and persistent earnings losses of displaced workers can in part be explained by limited regional mobility. Our findings do not support this conjecture as we find substantial long lasting earnings losses for both movers and stayers. In the short run, movers even face slightly higher losses, but the differences between the two groups of displaced workers are never statistically significant. This challenges whether migration is a beneficial strategy in case of involuntary job loss.
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6th Halle Forum on Urban Economic Growth: “What are the Factors of Success for Cities in the Process of European Integration?”
Martin Gerischer, Martin T. W. Rosenfeld
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 3,
2016
Abstract
Am 7. und 8. April 2016 fand am IWH zum sechsten Mal das „Halle Forum on Urban Economic Growth“ statt, das seit 2006 im Abstand von jeweils zwei Jahren veranstaltet wird. Der Fokus der diesjährigen Tagung lag auf den Herausforderungen, die sich aus der zunehmenden europäischen Integration für die Entwicklung der Städte bzw. bestimmter Kategorien von Städten ableiten lassen.
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Vererbung von Arbeitslosigkeit: Wie der Vater, so der Sohn?
Steffen Müller
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 2,
2016
Abstract
Jugendarbeitslosigkeit und mangelnde Chancen sozialen Aufstiegs gehören zu den wichtigsten sozialpolitischen Herausforderungen in vielen Ländern. Die Probleme erweisen sich als so hartnäckig, dass die These naheliegt, sie würden innerhalb der Familien „vererbt“. Eine Studie des IWH und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg hat jetzt erstmals für Deutschland untersucht, wie lange junge Männer, die als Kinder einen zeitweise arbeitslosen Vater hatten, später selbst arbeitslos gewesen sind. Zudem wurde geprüft, ob die Ursache für die Arbeitslosigkeit der Söhne in der Arbeitslosigkeit der Väter selbst oder in gemeinsamen familiären Faktoren zu suchen ist, die zu einer höheren Arbeitslosigkeit von Vätern und Söhnen führen.
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31.03.2016 • 13/2016
Azubis aus großen Betrieben sind auf lange Sicht weniger arbeitslos
Auszubildende, die das Glück haben, in einer Region zu wohnen, in der es viele große Betriebe gibt, haben auf Dauer bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Das legt eine Studie des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) nahe, in der ein deutlicher Zusammenhang zwischen der Größe des Ausbildungsbetriebs und der langfristigen kumulierten Arbeitslosigkeit aufgezeigt werden konnte. Dieser lässt sich nicht allein damit erklären, dass große Betriebe besserqualifizierte Auszubildende einstellen.
Steffen Müller
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Paternal Unemployment During Childhood: Causal Effects on Youth Worklessness and Educational Attainment
Steffen Müller, Regina T. Riphahn, Caroline Schwientek
Abstract
Using long-running data from the German Socio-Economic Panel (1984-2012), we investigate the impact of paternal unemployment on child labor market and education outcomes. We first describe correlation patterns and then use sibling fixed effects and the Gottschalk (1996) method to identify the causal effects of paternal unemployment. We find different patterns for sons and daughters. Paternal unemployment does not seem to causally affect the outcomes of sons. In contrast, it increases both daughters‘ worklessness and educational attainment. We test the robustness of the results and explore potential explanations.
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Size of Training Firms and Cumulated Long-run Unemployment Exposure – The Role of Firms, Luck, and Ability in Young Workers’ Careers
Steffen Müller, Renate Neubäumer
Abstract
This paper analyzes how life-cycle unemployment of former apprentices depends on the size of the training firm. We start from the hypotheses that the size of training firms reduces long-run cumulated unemployment exposure, e.g. via differences in training quality and in the availability of internal labor markets, and that the access to large training firms depends positively on young workers’ ability and their luck to live in a region with many large and medium-sized training firms. We test these hypotheses empirically by using a large administrative data set for Germany and find corroborative evidence.
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The Diablo 3 Economy: An Agent Based Approach
Makram El-Shagi, Gregor von Schweinitz
Computational Economics,
Vol. 47 (2),
2016
Abstract
Designers of MMOs such as Diablo 3 face economic problems much like policy makers in the real world, e.g. inflation and distributional issues. Solving economic problems through regular updates (patches) became as important to those games as traditional gameplay issues. In this paper we provide an agent framework inspired by the economic features of Diablo 3 and analyze the effect of monetary policy in the game. Our model reproduces a number of features known from the Diablo 3 economy such as a heterogeneous price development, driven almost exclusively by goods of high quality, a highly unequal wealth distribution and strongly decreasing economic mobility. The basic framework presented in this paper is meant as a stepping stone to further research, where our evidence is used to deepen our understanding of the real-world counterparts of such problems. The advantage of our model is that it combines simplicity that is inherent to model economies with a similarly simple observable counterpart (namely the game environment where real agents interact). By matching the dynamics of the game economy we can thus easily verify that our behavioral assumptions are good approximations to reality.
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Zur Wirtschaftspolitik: Ökonomische Überlegungen zur Verteilung von Flüchtlingen und zur Finanzierung der Kosten der Flüchtlingsmigration in der EU
Martin Altemeyer-Bartscher, Oliver Holtemöller, Axel Lindner, Andreas Schmalzbauer, Götz Zeddies
Konjunktur aktuell,
Nr. 5,
2015
Abstract
Die aktuelle Fluchtmigration kann nur durch engere internationale Kooperation auf dem Gebiet der Asylpolitik effizient bewältigt werden. Aus ökonomischer Perspektive wäre es sinnvoll, die ankommenden Flüchtlinge nach einem Verteilungsschlüssel auf alle EU-Länder zu verteilen. Dieser Verteilungsschlüssel sollte widerspiegeln, dass die Integrationskosten in den einzelnen Ländern unterschiedlich ausfallen. Effizient ist eine Verteilung, die die Kosten für die Integration zusätzlicher Flüchtlinge – auch unter Berücksichtigung positiver Effekte etwa auf das Erwerbspersonenpotenzial in alternden und schrumpfenden Gesellschaften – nivelliert. Die Kosten zusätzlicher Integration dürften allerdings nicht automatisch dort am niedrigsten sein, wo die ökonomische Leistungsfähigkeit am höchsten ist. Ferner sind die einzelnen Länder gegenwärtig sehr unterschiedlich betroffen. Um eine politische Einigung zu erzielen, ist neben einem Verteilungsschlüssel für die Personen auch ein Verteilungsschlüssel für die Kosten erforderlich, der sich an der Leistungsfähigkeit der Länder und an dem Umfang der positiven externen Effekte orientiert, von denen Länder profitieren, die vergleichsweise wenige Flüchtlinge aufnehmen. Der von der EU-Kommission vorgelegte Verteilungsschlüssel greift prinzipiell die richtigen Faktoren auf, ist jedoch im Detail intransparent und könnte verbessert werden. Die Kompensationszahlungen an Länder, die aus Gründen der Kosteneffizienz relativ viele Flüchtlinge gemäß dem Verteilungsschlüssel aufnehmen, sollten durch Umschichtungen innerhalb des EU-Haushalts finanziert werden.
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28.09.2015 • 39/2015
Arbeitslosigkeit vererbt sich auch in Deutschland – aber nicht in Familien mit Migrationshintergrund
Eine Studie konnte erstmals den Zusammenhang zwischen der Arbeitslosigkeit von Vätern und ihren Söhnen für Deutschland wissenschaftlich belegen. Söhne, deren Väter zeitweise arbeitslos waren, sind im Alter zwischen 17 und 24 Jahren deutlich häufiger selbst arbeitslos. Der Zusammenhang zwischen der Arbeitslosigkeit von Vätern und der ihrer Söhne ist bei Vätern mit Migrationshintergrund nicht nach-weisbar.
Steffen Müller
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Wirtschaftspolitische Herausforderungen für Sachsen-Anhalt: Toleranz, Talente und Technologie
Oliver Holtemöller
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 3,
2015
Abstract
Das Wirtschaftswachstum in Sachsen-Anhalt war in den vergangenen Jahren schwach. Der wichtigste Erklärungsfaktor ist die demographische Entwicklung; die Alterung und die Schrumpfung der Bevölkerung dämpfen die Anzahl der Erwerbstätigen. Es gibt eine Reihe von ökonomischen Ansatzpunkten für die Verbesserung der wirtschaftlichen Perspektiven. Dazu ist es erforderlich, die Ursachen der schwachen Entwicklung zu analysieren und ursachengerechte Maßnahmen zur Stärkung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zu ergreifen. Die größten Chancen bieten Investitionen in die Bildung, mehr Internationalität sowie die Förderung von Forschung und Innovation.
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