Bestimmungsfaktoren der Überstunden in der westdeutschen Industrie
Christian Dreger, Hans-Ulrich Brautzsch
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 3,
1999
Abstract
Die Überstundennachfrage in den Branchen der westdeutschen Industrie wird auf der Basis panelökonometrischer Methoden durch die konjunkturelle Situation, die Kosten des Faktors Arbeit und die tarifliche Arbeitszeit erklärt. Eine Reduktion der tariflichen Arbeitszeit führt zu einem Überstundenaufbau, der sich unter anderem mit Beschränkungen im verfügbaren Hu-mankapital begründen läßt. Überstunden können aus Sicht der einzelnen Unternehmen durch-aus kostengünstiger als Normalarbeitszeit sein.
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Ostdeutsche Papierindustrie: Beschäftigungsstabilisierung bei Lohnkostenvorteilen
Hans-Ulrich Brautzsch
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 15,
1998
Abstract
In diesem aktuellen Trend werden die im Jahr 1995 pro Arbeiter wöchentlich geleisteten Überstunden nach Industriebranchen dargestellt. Zugleich wird die Vergütung einer Überstunde im Vergleich zu einer Normalarbeitsstunde betrachtet. Die entsprechenden westdeutschen Werte werden als Referenzgrößen herangezogen.
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Keine Beschäftigungseffekte durch Verkürzung der tariflichen Wochenarbeitszeit
Christian Dreger, Jürgen Kolb
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 12,
1998
Abstract
Der Beitrag untersucht die Beschäftigungseffekte einer generellen Verkürzung der tariflichen Wochenarbeitszeit. Auf der Basis panelökonometrischer Methoden kann für das Verarbeitende Gewerbes keine Beschäftigungswirkung nachgewiesen werden. Damit ist eine generelle Absenkung der tariflichen Arbeitszeit kein geeignetes Mittel, um den Beschäftigtenstand zu erhöhen.
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Arbeitsmarkt Ostdeutschland 96/97: Keine weitere Beschäftigunsexpansion
Hilmar Schneider
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 12,
1996
Abstract
Der in der jüngeren Vergangenheit zu verzeichnende Wiederanstieg der Beschäftigung in Ostdeutschland setzt sich in diesem Jahr nicht fort und erfährt auch im kommenden Jahr keinen neuen Impuls. Anders als in den Vorjahren sinkt die Wachstumsrate des BIP ab 1996 deutlich unter das Produktivitätswachstum. Daraus resultiert zwangsläufig ein Rückgang der Arbeitsnachfrage. Dieser Rückgang wird allerdings nur zum Teil auf die Zahl der Erwerbstätigen durchschlagen, da gleichzeitig auch eine Reduktion der durchschnittlich geleisteten Arbeitszeit zu erwarten ist. Die Unterbeschäftigung verharrt damit jedoch auf ihrem hohen Niveau und zeigt nur deshalb eine leicht rückläufige Tendenz, weil die Erwerbsneigung allmählich zurückgeht.
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Lohnrückstand und Arbeitskostenvorteile in Ostdeutschland
Jürgen Kolb
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 7,
1995
Abstract
Je nachdem, ob Monatsgrundlöhne, Jahrestarifeinkommen, Stundenlöhne oder Effektivverdienste betrachtet werden, können Beurteilungen des Angleichungsstandes zwischen Ost- und Westdeutschland branchenspezifisch erheblich divergieren. Bei vorangeschrittener Angleichung der Monatsgrundlöhne ist die Kostenbelastung pro Arbeitsstunde für ostdeutsche Betriebe nicht zuletzt aufgrund längerer tariflicher Arbeitszeiten immer noch vergleichsweise niedrig. Dies darf jedoch nicht über die tendenziell geringere Wettbewerbsfähigkeit ostdeutscher Unternehmen hinwegtäuschen, die u.a. aus höheren Lohnstückkosten resultiert.
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