The Importance of Localized Related Variety for International Diversification of Corporate Technology
Eva Dettmann, Iciar Dominguez Lacasa, Jutta Günther, Björn Jindra
Regional Studies,
Vol. 50 (10),
2016
Abstract
Die Bedeutung der lokalisierten verbundenen Vielfalt für die internationale Diversifizierung von Unternehmenstechnik.
Die Internationalisierung der Forschung und Entwicklung hat sich in den letzten Jahren erheblich verstärkt. In diesem Beitrag analysieren wir die Determinanten der räumlichen Verteilung von ausländischen Technikaktivitäten in 96 deutschen Regionen. Zur Identifizierung ausländischer Technikaktivitäten wird das Konzept des grenzübergreifenden Eigentums auf Patentanträge angewandt. Die wichtigste Prämisse lautet, dass Regionen mit einer höheren verbundenen Vielfalt von Technikaktivitäten zwischen den einzelnen Sektoren mehr ausländische Technikaktivitäten anziehen. Aus den Schätzungen geht hervor, dass dies auf Regionen zutrifft, die sich durch ein hohes Maß an genereller technischer Stärke auszeichnen. Dies lässt darauf schließen, dass verbundene Vielfalt die technische Diversifizierung von ausländischen Unternehmen in Regionen an der Spitze der geografischen Hierarchie begünstigt.
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Buy, Keep, or Sell: Economic Growth and the Market for Ideas
Ufuk Akcigit, Murat Alp Celik, Jeremy Greenwood
Econometrica,
Vol. 84 (3),
2016
Abstract
An endogenous growth model is developed where each period firms invest in researching and developing new ideas. An idea increases a firm's productivity. By how much depends on the technological propinquity between an idea and the firm's line of business. Ideas can be bought and sold on a market for patents. A firm can sell an idea that is not relevant to its business or buy one if it fails to innovate. The developed model is matched up with stylized facts about the market for patents in the United States. The analysis gauges how efficiency in the patent market affects growth.
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RLPC: Record Linkage Pre-Cleaning - Technische Dokumentation der Routinen
Wilfried Ehrenfeld
IWH Technical Reports,
Nr. 2,
2015
Abstract
Übergeordnetes Ziel des Record-Linkage ist die Zusammenführung verschiedener Datensätze anhand eines eindeutigen Identifizierungsmerkmals. In den uns vorliegenden Fällen handelt es sich primär um Unternehmensdatensätze aus Datenbanken mit Unternehmensmerkmalen (z. B. BvD Amadeus/Dafne), Patentdatensätze (z. B. Patstat oder DPMA) sowie Förderdatensätze (z. B. BMBF Förderkatalog). Diese Datensätze sollen über den Namen der Unternehmen verknüpft werden. Da in der Praxis Unternehmensnamen in verschiedenen Datenbasen uneinheitlich geschrieben werden – beispielsweise die Unternehmensform – ist eine Harmonisierung und Standardisierung notwendig.
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RegDemo: Aufbereitung und Zusammenführung der Akteursdaten - Technische Dokumentation der Routinen und Datensätze
Wilfried Ehrenfeld
IWH Technical Reports,
Nr. 1,
2015
Abstract
Übergeordnetes Ziel der hier vorgestellten Routinen ist die Abbildung von Kooperationsbeziehungen von Unternehmen, Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtung sowie sonstiger Institutionen auf drei Ebenen von Innovationstätigkeit (Verbundprojekte; Publikationen; Patente). Dazu werden a) die drei innovationsbezogenen Datenbanken (Förderkatalog; Web of Knowledge; DPMA Patente) vereinheitlicht und zusammengeführt sowie b) diese kombinierten Datenbestände mittels Record-Linkage-Techniken mit den Daten aus den Institutionendatensätzen Amadeus und Research Explorer verknüpft. Die Zusammenführung erstreckt sich für dieses Projekt auf die sechs Fallregionen, die in RegDemo vorgesehen sind. Die Abgrenzung erfolgt anhand von Raumordnungsregionen: 501 - Aachen; 513 - Siegen; 602 - Nordhessen (= „Kassel“); 1302 – Mittleres Mecklenburg/Rostock (= „Rostock“); 1401 - Oberes Elbtal/Osterzgebirge (= „Dresden“); 1504 - Magdeburg.
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Young, Restless and Creative: Openness to Disruption and Creative Innovations
Daron Acemoglu, Ufuk Akcigit, Murat Alp Celik
NBER Working Paper,
Nr. 19894,
2015
Abstract
This paper argues that openness to new, unconventional and disruptive ideas has a first-order impact on creative innovations—innovations that break new ground in terms of knowledge creation. After presenting a motivating model focusing on the choice between incremental and radical innovation, and on how managers of different ages and human capital are sorted across different firms with different degrees of openness to disruption, we provide firm-level, patent level and cross-country evidence consistent with this pattern. Our measures of creative innovations proxy for innovation quality (average number of citations per patent) and creativity (fraction of superstar innovators, the likelihood of a very high number of citations, and generality of patents). Our main proxy for openness to disruption is the age of the manager - based on the idea that only companies or societies open to such disruption will allow the young to rise up within the hierarchy. Using this proxy at the firm, patent and country level, we present robust evidence that openness to disruption is associated with more creative innovations, but we also show that once the effect of the sorting of young managers to firms that are more open to disruption is factored in, the (causal) impact of manager age on creative innovations is small.
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Does Going Public Affect Innovation?
Shai B. Bernstein
Journal of Finance,
Vol. 70 (4),
2015
Abstract
This paper investigates the effects of going public on innovation by comparing the innovation activity of firms that go public with firms that withdraw their initial public offering (IPO) filing and remain private. NASDAQ fluctuations during the book-building phase are used as an instrument for IPO completion. Using patent-based metrics, I find that the quality of internal innovation declines following the IPO, and firms experience both an exodus of skilled inventors and a decline in the productivity of the remaining inventors. However, public firms attract new human capital and acquire external innovation. The analysis reveals that going public changes firms' strategies in pursuing innovation.
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Netzwerke zwischen Hochschulen und Wirtschaft: Ein Mehrebenenansatz
Mirko Titze, Wilfried Ehrenfeld, Matthias Piontek, Gunnar Pippel
Schrumpfende Regionen - dynamische Hochschulen: Hochschulstrategien im demografischen Wandel,
2015
Abstract
Innovationen sind ein zentraler Treiber für das Wachstum von Unternehmen und Regionen. Es gibt daher eine breite Literatur, welche versucht, die Determinanten der Innovationsfähigkeit zu identifizieren. Kooperationen stellen einen wichtigen Faktor im Bereich Forschung und Entwicklung dar, da Verflechtungen den Fluss von Wissen zwischen den beteiligten Akteuren, wie beispielsweise Hochschulen und Unternehmen, unterstützen. Um derartige Verflechtungen abzubilden, haben sich in der Fachliteratur verschiedene Ansätze durchgesetzt. So können beispielsweise Informationen über Ko-Publikationen, Ko-Patente oder geförderte FuE-Vorhaben genutzt werden. Die verschiedenen Ansätze haben jedoch ihre individuellen Stärken und Schwächen. Zudem bilden sie jeweils verschiedene Facetten der Kooperation im Bereich Forschung und Entwicklung ab. Dieser Beitrag setzt an dieser Problematik an, indem er anhand von sechs Fallregionen einen Mehrebenenansatz vorstellt, welcher die genannten Ebenen von Kooperation zusammenführt. Dies ermöglicht, ein umfassendes Bild der Vernetzung in den Fallregionen zu erhalten.
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Ökonomische Wirksamkeit der konjunkturstützenden finanzpolitischen Maßnahmen der Jahre 2008 und 2009: Forschungsergebnisse des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und Kiel Economics im Auftrag des BMF
Oliver Holtemöller, Katja Drechsel
Monatsbericht des BMF,
2015
Abstract
Insgesamt haben die finanzpolitischen Maßnahmen, die in Deutschland in den Jahren 2008 und 2009 inmitten der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise zur Stabilisierung der konjunkturellen Lage ergriffen wurden, geholfen, den Einbruch der Produktion abzudämpfen. Die wichtigsten konjunkturellen Impulse kamen im Umfeld der weltweiten Finanzkrise von der Umweltprämie, der Ausweitung der öffentlichen Investitionen und dem Wirtschaftsfonds Deutschland, dem Kredit- und Bürgschaftsprogramm für Unternehmen.
Konjunkturstützend wirkten insbesondere auch automatische Stabilisatoren, d. h. der Anstieg der Sozialausgaben und der Rückgang der Steuereinnahmen, die sich ohne Eingriffe des Staates als eine Folge der konjunkturellen Entwicklung ergeben. Ohne sie wäre das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2009 um rund einen halben Prozentpunkt stärker gesunken. Der maßgebliche Stabilisierungseffekt ging dabei von der progressiven Einkommensteuer aus.
Die Ausweitung der Kurzarbeit half zwar, die Beschäftigung zu stützen, trug aber praktisch nicht zur Stabilisierung von Einkommen und Produktion bei. Nahezu alle Maßnahmen entfalteten ihre Effekte erst mit zum Teil deutlicher Verzögerung. Am schnellsten wirkte die Umweltprämie. Die Wirkungen der Infrastrukturmaßnahmen, z. B. des Zukunftsinvestitionsgesetzes, reichten hingegen bis in das Jahr 2012 hinein.
Ein Patentrezept für zukünftige Rezessionen lieferten die in den Jahren 2008 und 2009 ergriffenen Maßnahmen nicht. Die automatischen Stabilisatoren und institutionellen Regeln auf dem Arbeitsmarkt, die eine flexible Reaktion auf Konjunkturschwankungen ermöglichen – wie etwa flexible Arbeitszeiten beziehungsweise Arbeitszeitkonten –, spielen eine große Rolle bei der Stabilisierung der Konjunktur.
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Network Positioning, Co-Location or Both?
Muhamed Kudic
Innovation Networks in the German Laser Industry. Springer Cham,
2015
Abstract
Previous research indicates that firm innovativeness can either be determined by a firm’s position within the network dimension or by its position within the geographical dimension. Integrative studies addressing both distinct and combined proximity effects remains rare (cf. Whittington et al. 2009). Thus, we address in this Chapter the following research question: Are firm-level innovation outcomes positively or negatively related to network positioning effects, geographical co-location effects or combined proximity effects; and if the latter case is true, are the combined effects substitutional or complementary in nature? Panel data count models with fixed and random effects were used to analyze a firm’s innovative performance as measured by patent application counts. This last empirical analysis is organized as follows: We start with a short introduction in Sect. 12.1. Next, we provide a brief discussion of theoretical background in Sect. 12.2. In Sect. 12.3 we introduce our conceptual framework and derive our hypotheses. In Sect. 12.4 we introduce the data and methods used. Next, we outline the estimation strategy and report our empirical results in Sect. 12.5. Finally, we discuss our findings and conclude with a number of critical remarks in Sect. 12.6.
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Corporate Venture Capital, Value Creation, and Innovation
Thomas J. Chemmanur, Elena Loutskina, Xuan Tian
Review of Financial Studies,
Vol. 27 (8),
2014
Abstract
We analyze how corporate venture capital (CVC) differs from independent venture capital (IVC) in nurturing innovation in entrepreneurial firms. We find that CVC-backed firms are more innovative, as measured by their patenting outcome, although they are younger, riskier, and less profitable than IVC-backed firms. Our baseline results continue to hold in a propensity score matching analysis of IPO firms and a difference-in-differences analysis of the universe of VC-backed entrepreneurial firms. We present evidence consistent with two possible underlying mechanisms: CVC's greater industry knowledge due to the technological fit between their parent firms and entrepreneurial firms and CVC's greater tolerance for failure.
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