15.07.2025 • 22/2025
Sachsen-Anhalts Mittelstand weiter im Rückwärtsgang
Der Wirtschaftsabschwung in Sachsen-Anhalt ist offenbar noch nicht zu Ende. In einer gemeinsamen Umfrage von Creditreform und Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) beurteilten die mittelständischen Unternehmen die Geschäftslage im 1. Halbjahr 2025 schlechter als im Vorjahr. 410 Unternehmen aus Sachsen-Anhalt haben sich an der Befragung beteiligt.
Axel Lindner
Lesen
10.07.2025 • 21/2025
Einladung zur gemeinsamen Pressekonferenz von Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und Creditreform am 15. Juli 2025 in Halle (Saale)
Seit über zwei Jahren schrumpft die wirtschaftliche Entwicklung in Sachsen-Anhalt. Die Hoffnungen auf eine Trendwende wurden zuletzt immer wieder enttäuscht. Kann der Negativtrend 2025 endlich gestoppt werden? Wie sind aktuell die Rahmenbedingungen für die mittelständischen Unternehmen im Land? Und wie bewerten sie Geschäftslage und Standort?
Lesen
Datenschutz
Datenschutzerklärung Wir nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst und behandeln Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend der gesetzlichen…
Zur Seite
08.07.2025 • 20/2025
IWH-Insolvenztrend: Höchstwert bei Insolvenzzahlen im zweiten Quartal trotz leichtem Rückgang im Juni
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, ist die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im Juni leicht gesunken. Im zweiten Quartal 2025 wurden dennoch die Rekordwerte des vorangegangenen Quartals übertroffen und die höchsten Insolvenzzahlen seit 2005 gemessen.
Steffen Müller
Lesen
Die Verteilung und Struktur des deutschen Nationaleinkommens von 1992 bis 2019
Stefan Bach, Charlotte Bartels, Theresa Neef
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 2,
2025
Abstract
Wie haben sich die Einkommen unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen in Deutschland seit der Wiedervereinigung entwickelt? Unsere Studie untersucht die Entwicklung und Zusammensetzung des Nationaleinkommens entlang der Verteilung im Zeitraum von 1992 bis 2019. Während die untere Hälfte der Einkommensverteilung (unterhalb des Medianeinkommens) bis Mitte der 2000er Jahre reale Einkommensverluste verzeichnete, stiegen die Einkommen der oberen Mittelschicht (die obersten 10%, ohne das einkommensstärkste 1%) stetig. Die Spitzeneinkommen (oberstes 1%) blieben zwischen 1992 und 2019 relativ stabil. Arbeitseinkommen dominieren bei den unteren 99%, während das oberste 1% von Unternehmenseinkommen – insbesondere aus arbeitsintensiven Dienstleistungsunternehmen und freien Berufen – bestimmt ist. Unsere Ergebnisse sind zentral für die Debatte über Reformen der Sozialversicherungsbeiträge und der Einkommensbesteuerung.
Artikel Lesen
Bürokratieabbau: Brauchen wir einen Elon Musk in Deutschland?
Reint E. Gropp
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 2,
2025
Abstract
Bürokratie und eine Verkleinerung des Staates sind schon seit Jahren in aller Munde. Bürokratieabbau war in den Wahlprogrammen aller deutschen Parteien zur letzten Bundestagswahl zu finden. Wenn Unternehmen gefragt werden, was sie davon abhält zu investieren, rangieren überbordende Bürokratie und Berichtspflichten zusammen mit Arbeitskräftemangel und hohen Energiekosten an erster Stelle.
Artikel Lesen
Essays in Supply Chains and Sustainable Finance
Sochima Uzonwanne
PhD Thesis, Friedrich-Schiller-Universität Jena,
2025
Abstract
Die Wechselwirkungen zwischen Lieferketten und nachhaltiger Finanzierung haben sich zu einem zentralen Forschungsbereich in den Finanzmärkten entwickelt, angetrieben durch ein zunehmendes globales Bewusstsein für Umwelt- und soziale Herausforderungen. Artikel 1 untersucht, wie Kreditgeber Nachhaltigkeitsklauseln verwenden, um Kreditnehmer mit negativen Umweltvorfällen zu überwachen, und vergleicht die Verwendung dieser einzigartigen Kreditvertragsgestaltung mit konventionellen Kreditkonditionen, finanziellen und bilanzbezogenen Klauseln. Wir zeigen, dass Kreditgeber weniger geneigt sind, Nachhaltigkeitsklauseln in den Kreditvertrag aufzunehmen, wenn ein Kreditnehmer bereits zuvor negative Umweltvorfälle aufweist. Im Gegensatz dazu nutzen Kreditgeber Nachhaltigkeitsklauseln, um institutionelle Investoren für die Teilnahme an der Syndizierung zu gewinnen, anstatt sie als Überwachungsinstrumente für die Umweltleistung von Kreditnehmern zu verwenden. Artikel 2 untersucht, ob Banken, die mit dem Verlust der biologischen Vielfalt im Amazonasgebiet in Verbindung stehen, einen Abzug von Einlagen erfahren, wenn Einleger von deren Finanzierungstätigkeiten Kenntnis erlangen. Ich finde empirische Beweise dafür, dass sogenannte "Amazonas-Kohlenstoffbanken" ein geringeres Wachstum ihrer Einlagen verzeichnen, sobald Einleger von deren Finanzierungstätigkeiten erfahren. Dieser Effekt ist besonders ausgeprägt, wenn die Filiale der Amazonas-Kohlenstoffbanken in Landkreisen liegt, die im Vergleich zu anderen Filialen stärkere Verluste an biologischer Vielfalt aufweisen. Artikel 3, wie europäische Unternehmen, die stark in globale Lieferketten (GSC) eingebunden sind, von einer Lieferkettenunterbrechung (Covid-19) betroffen sind. Wir zeigen, dass Covid-19 das Umsatzwachstum von Unternehmen, die stark von der GSC im Heimatland abhängig sind, negativ beeinflussen. Besonders wichtig ist, dass wir die Rolle der Bankbeziehungen bei der Abmilderung der Störungseffekte aufdecken.
Artikel Lesen
12.06.2025 • 19/2025
Konjunktur aktuell: Konjunkturelle Belebung in Deutschland – strukturelle Probleme und US-Handelspolitik belasten
Im ersten Halbjahr 2025 hat sich die konjunkturelle Lage in Deutschland etwas gebessert. Dabei hat geholfen, dass die Nachfrage aus den USA in Erwartung höherer Zölle vorübergehend anzog. Wenn die USA ihre Handelskonflikte nicht weiter eskalieren lassen, dürfte die Produktion in Deutschland nach der Sommerprognose des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) im Jahr 2025 mit 0,4% erstmals seit zwei Jahren wieder etwas zunehmen. Im März hatten die IWH-Konjunkturforscher noch einen Zuwachs von 0,1% für das laufende Jahr prognostiziert. Für das Jahr 2026 ist mit einem Zuwachs von 1,1% zu rechnen. Ähnliche Expansionsraten sind auch für Ostdeutschland zu erwarten.
Oliver Holtemöller
Lesen
Zentrum für evidenzbasierte Politikberatung
Zentrum für evidenzbasierte Politikberatung (IWH-CEP) Das Zentrum für evidenzbasierte Politikberatung des IWH (IWH-CEP) wurde im Jahr 2014 gegründet. Die Plattform bündelt und…
Zur Seite
Aktuelle Konjunktur
Aktuelle Konjunktur Lokal und global: Das IWH stellt regelmäßig aktuelle Wirtschaftsdaten zur Verfügung – von der Situation der ostdeutschen Wirtschaft über die…
Zur Seite